Unsere 1. Mannschaft punktet weiter – an einem Wochenende, das Nerven forderte!

Daheim in Dresden ( Sa. / 07.11. ) beehrte uns die 3. Mannschaft aus Neustadt (Sa.), welche sich bis dato gut im Mittelfeld der Liga eingefunden hatte. Unsere Gegner waren heute Christoph Richter, Carsten Messig und Tino Delling – alles erfahrene und ernstzunehmende Spieler. Und dies sollte sich in den folgenden fünfeinhalb Stunden auch zeigen… Martin konnte mit einem 2:0 gegen Christoph Richter einen guten Start verbuchen. Jedoch war er mit seinem Spiel nicht ganz zufrieden – trotzdem, das Ergebnis passte – also weiter geht’s! Schwierigkeiten hatten anfangs aber auch Matthias und Peter, die beide ihre Partien an die Neustädter abgeben mussten. Die zweite Runde bescherte uns leider keine Kehrtwende, sodass schon bald 5 Siege auf dem Konto des Gegners standen. Für unsere 1. Poolbillard-Mannschaft, die gleich nebenan ihren 3. Spieltag austrug, lief es deutlich glatter ;)

In der dritten Runde versuchten wir uns neu zu konzentrieren; auch ein Unentschieden bzw. jeder gewonnene Frame zählt und hilft uns, weiterzukommen. Nur war es auch dieses Mal zu schwierig zu gewinnen – die Gegner zogen auf ernüchternde 8:1 davon. Matthias konnte mindestens Carsten Messig mit einem knappen 1:2 zum Schwitzen bringen. Im Spiel gegen Martin servierte uns Tino Delling dann eine beeindruckende 42 – das Highest Break des heutigen Spieltages. Ergebniskosmetik konnte im 10. Spiel Peter mit einem überraschenden 2:1 gegen Tino Delling erspielen; ein Umstand, der das Ergebnis unsererseits mit 2:8 etwas freundlicher aussehen ließ, aber zugleich die respektable Leistung der Neustädter in aller Form würdigte – Gratulation!
Hohenstein-Ernstthal ( 08.11. ) war das Ziel am darauffolgenden Sonntag. In der recht kürzlich neu bezogenen Spielstätte wurden wir nicht nur von der Mannschaft des SPC Hot herzlich willkommen geheißen sondern auch von der angenehm ländlichen Umgebungskulisse. Balsam für die Seele, möchte man meinen doch es kam anders… Für Matthias sprang wie am vergangenen Spieltagwochenende Hannes ein, ansonsten ließ der imaginäre Coach die Aufstellung unverändert ;)

Der SPC stand hinter uns am unteren Ende der Tabelle, was aber kein Grund war, hier mit verbundenen Augen zu spielen – denn wer Letzter ist, will das nicht bleiben und Liga 1 ist auch nicht mehr Liga 2. Mit entsprechender Konzentration begannen auf den zwei zur Verfügung stehenden Tischen zunächst Hannes und Peter ihre Spiele gegen Björn Schumann bzw. gegen Markus Müller. Und Hannes wurde sogleich Zeuge einer prächtig erspielten 48! Er konnte in einem engen und nervenaufreibenden Frame noch ausgleichen, ehe der Punkt dann aber an Björn Schumann ging. Peter machte es seinerseits nochmals spannend, als er nur mit großer Mühe nach einer 1:0-Führung den entscheidenden Pinkball im Decider lochen konnte. Martin hatte in seinem ersten Spiel gegen Tom Hertel wiederum Schwierigkeiten, in sein Spiel zu finden. Die Zeit nutzte sein Gegner zu einem 2:0-Sieg aus – damit stand es 2:1 für Hohenstein-Ernstthal. In der 2. Runde konnte Tom Hertel erneut 2:0 punkten; u.a. mit einer 30 ließ er Peter nur wenige Chancen, sein Spiel zu korrigieren. Dafür schafften es Martin (mit einer 31) gegen Björn und Hannes gegen Markus, wichtige Punkte einzufahren – 3:3. Der Ausgleich war bis dato absolut gerechtfertigt, die Frage war nun, ob wir in den letzten 4 Spielen die Energie aufrecht erhalten könnten, zumal sich mehr und mehr die Nerven bemerkbar machten. Martin konnte sein Spiel gegen einen chancenlosen Markus Müller voll durchziehen, ein 2:0 stärkte unsere Hoffnung auf einen wichtigen Auswärtserfolg. Kein Grund, sich zurückzulehnen, denn sowohl Peter als auch Hannes kamen in den ‘Genuss’ eines Deciders. Peter schaffte es erst mit der letzten Schwarzen, den starken Björn Schumann in die Knie zu zwingen und damit mindestens das Unentschieden zu retten. Hannes hatte dann den entscheidenden Pinkball nach einem Fehler von Tom Hertel vor der Ecktasche liegen und – hier zeigt sich die wahre Herausforderung im Snooker – er konnte trotz mehrmaligem Absetzen diesen Ball nicht lochen, die Nerven waren einfach nicht zu kontrollieren. Zum Glück war Martin beim entscheidenden Spiel wieder voll in seinem Element und schaffte es, auch Tom Hertel mit 2:0 zu besiegen :)

Somit war aus dem 3:3 noch ein 6:4 geworden; großen Respekt und Gratulation an eine starke Leistung beider Mannschaften!
Unserer nächster Spieltagbericht folgt auf das zweite Januarwochende 2016 – zunächst empfangen wir am 09.01. die Zweite Mannschaft aus Neustadt, tags darauf läuten wir auswärts beim Liga- Überflieger aus Limbach die Rückrunde ein. Es wird nicht leichter, aber gerade das garantiert Spannung bis zum Schluss.

Stay tuned!

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Die ersten Punkte der Saison sind erzielt – ein perfektes Wochenende also?

Leipzig war unsere Station am Samstag. Die Zweite Mannschaft vom POOL Leipzig stand, ebenso wie wir, bisher ohne Punktegewinn am unteren Ende der Tabelle. Das ‘Kellerduell’ wurde unsererseits von Peter Kloppisch, Martin Straßberger und Matthias Vogts und auf Seiten der Hausherren von Christian Girke, Johannes Heyer und Kai Heßmer bestritten. Parallel stattfindende Poolbillard Wettkämpfe schafften von Anfang an eine konzentrierte Grundatmosphäre. Mit den motivierenden Anfeuerungen unserer daheim gebliebenen Mannschaftskollegen starteten wir in die ersten Partien. Jeder fand gut in sein Spiel hinein, Peter und Martin konnten jeweils Siege einfahren, wobei Martin es gegen einen stark auftretenden Christian im Decider schaffte, gekrönt von einer vorentscheidenden 33! Johannes konnte gegen Matthias einen Sieg verbuchen und damit für einen ausgeglichenen Start in die 2. Runde sorgen. Und erneut konnte unsere Mannschaft zwei Siege verbuchen, diesmal beide klar mit 2:0 (wenn diese Formulierung bei einem Best-of 3 Match überhaupt gestattet ist ;) ). Diesmal war es Matthias, der gegen einen stark aber nicht immer konstant genug agierenden Kai punkten konnte. Durch Peters Niederlage konnten die Hausherren noch auf 2:4 verkürzen, jedoch sollte die nächste Runde die Entscheidung bringen. Zwar konnte Christian Girke auch sein drittes Match für sich klar mit 2:0 entscheiden, aber sowohl Martins 2:0 (mit einem weiteren Highbreak von 37 Punkten) als auch Peters knappes 2:1 (mit einem alles entscheidenen dünnen Pinkball in die Mitteltasche) gegen Johannes sicherten schon vor dem 10. Spiel den Auswärtserfolg und damit die ersten Saisonpunkte für unsere erste Snookermannschaft. Martin schaffte in seinem 4. Match am heutigen Tag noch zwei weitere 30er Breaks und machte damit den Endstand von 7:3 perfekt :)

 

Chemnitz war unsere Station am Sonntag. Als Gegner warteten Till Fritzsche, Mario Gehrke und Marko Straßburger auf uns. Hannes Hermsdorf sprang diesmal für Matthias Vogts ein, nach dem 0:10 gegen Limbach nun also sein 2. Einsatz für unsere Mannschaft. Beeindruckt von den großzügigen Räumen der Chemnitzer Spielstätte starteten wir an den beiden Snookertischen in die Partien. Während Hannes pausierte, zwang Martin Mario in einen entscheidenden 3. Frame. Und hier folgte nicht nur der Sieg für uns, sondern auch das höchste Break des Tages – eine 49 von Martin! Respekt!! Peter konnte in seinem ersten Match gegen Marko leider nicht an seine gestrige Form anknüpfen und verlor mit 2:0. Und auch Hannes konnte Till Fritzsche nicht zähmen und so stand es nach der ersten Runde 1:2 gegen uns. Till Fritzsche war auch weiterhin der dominierende Spieler, fertigte sowohl Martin als auch Peter mit 2:0 ab. Hier hatten beide Spieler allerdings fast das 1:1 in Griffweite. Weiterhin konnte Marko Straßburger noch einen Sieg gegen Hannes einfahren, wobei Hannes ihm ordentlich Steine in den Weg legen konnte. Erfolgreich waren all unsere Akteure wiederum gegen Mario Gehrke, das heißt unser selbstgesteckte Ziel eines Unentschiedens war vor dem 10. Spiel noch möglich. Peter hatte sogar kurzzeitig Till Fritzsche ausgebremst, schaffte es aber auf die letzte Schwarze nicht in einen Decider. Gegen Martin zog Till Fritzsche erneut sein A-Spiel auf, lies wenig Chancen liegen und lochte sehr konstant. Wir mussten uns schlussendlich knapp mit 4:6 geschlagen geben gegen eine starke Mannschaft aus Chemnitz – Glückwunsch!

 

Bereits in 4 Wochen tritt unsere Erste erneut an – zunächst zuhause gegen Neustadt 3 und nachher auswärts gegen Hohenstein-Ernstthal.

 

Stay tuned!

LG Peter

PSC-Snookerer starten ohne Punkte in die neue Saison

Am ersten September Wochenende standen für unsere beiden Snooker-Mannschaften die ersten Aufgaben im Ligabetrieb an.

Die erste Mannschaft musste gleich gegen zwei absolute Top Teams antreten. Am Samstag war die 1. Mannschaft vom Snookerclub Limbach bei uns zu Gast. Mit Peter, Hannes und Martin hofften wir, nicht völlig unter die Räder zu kommen, doch dies konnte nicht verhindert werden. Drei Frames ließen uns die Limbacher, ansonsten hatten wir nicht den Hauch einer Chance punktemäßig was mit zu nehmen. 0:10 stand es am Ende und wir mussten die starke Leistung unserer Gäste neidlos anerkennen. Wir haben allerdings zum Teil gar nicht schlecht gespielt, aber die Limbacher überrollten uns einfach, indem sie ihre Chancen vorzüglich nutzten und nichts anbrennen ließen.

Die 2. Mannschaft war bei der 3. Mannschaft vom Sax-Max zu Gast. Mit Christian, Bodo und Andreas reichte es leider nur zu einem 3:7 aus unserer Sicht.

Die Erste wollte sich für diese Niederlage bei Sax Max revanchieren und am Sonntag gegen die Zweite zumindest einen Punkt  mitnehmen. Mit Jan, Peter und Martin lag die Zielstellung darin, ersteinmal Spielgewinne einzufahren und Selbstbewusstsein zu tanken. Martin gelang dies gleich in seiner ersten Partie, in der er Frank Hilbenz mit 2:0 schlug. Allerdings konnte er seine weiteren 2 Spiele knapp nicht gewinnen und auch Jan konnte seine Gegner nicht ausstechen. Peter währenddessen schüttelte seinerseits seinen Negativlauf ab und gewann 2 seiner 4 Spiele und gestaltete damit das Ergebnis noch sehr erfreulich. Mit einem 3:7 gingen wir damit durchaus zufrieden aus den Hallen des Clubs an der Bodenbacher Straße.

Die 2. Mannschaft hatte am Sonntag die 5. Mannschaft vom Snookerclub Neustadt bei uns im Pool Dresden zu Gast. Und die ist keinesfalls schlecht besetzt! Andreas hatte an diesem Tag Probleme mit seinem Handgelenk und wurde daher kurzfristig durch Hannes ersetzt – Danke dir Hannes für deinen Einsatz! Hannes konnte auch 2 seiner 3 Spiele gewinnen . Christian fuhr einen Spielgewinn ein und spielte dabei eine schöne 31! Trotzdem reichte es leider nicht für Punkte – 3:7.

Damit sind unsere beiden Teams in ihren Ligen momentan am Tabellenende, doch speziell für die erste Mannschaft geht es in dieser Saison nicht um die Spitze, sondern darum, so viel wie möglich Erfahrung zu sammeln und den einen oder anderen Gegner zu ärgern und vielleicht irgendwie gegen die direkten Konkurrenten zu punkten ;)

Wichtig ist es, die Ergebnisse und Spiele richtig einzuordnen und keinen falschen Eindruck über unsere Spieler entstehen zu lassen. Vor 2 Jahren haben wir angefangen und wenn uns da einer gesagt hätte, dass wir jetzt mit einer Mannschaft in der 1. Sachsenliga spielen und gegen die besten sächsischen Snookerspieler antreten können, hätten wir das gerne angenommen!

 

LG euer Martin :)

Irgendwas ist immer

Am vorletzten Spieltag der diesjährigen Verbandsliga setzte es die nun schon elfte Niederlage für unsere PSC-Zweite – und zum fünften Mal wurde es ein denkbar knappes 5:7. Aber wieder einmal warf ein Ungemach einen PSCer völlig aus der Bahn, womit schon wieder das Erfolgserlebnis ausblieb, diesmal gegen die Dritte von BiBaBo Leipzig.

Kurz vor Ende des Einspielens passierte es unserem über die Saison hinweg sicher besten Akteur, Toni, dass sich mit hässlichem Geräusch die Pommeranze von seinem Queue verabschiedete. Völlig verunsichert versuchte Toni sich noch mit diversen anderen Queues kurz einzuspielen, allein sein Selbstvertrauen war weg. Elf Fouls gegen einen nun auch nicht gerade überragenden Sven Kaschig sprechen eine deutliche Sprache, da half auch kein Kampf. Verdient gewann Sven die Partie und hatte auch im 10-Ball keine Mühe beim 7:2. Lobenswerterweise gab sich Toni nicht auf, aber auch beim dritten Aufeinandertreffen mit Sven setzte es eine Niederlage, wenn auch mit 7:8 knapp. Toni ohne jeden Partiegewinn, das war nicht zu kompensieren.

Dirk war in seinen Partien schlicht Außenseiter. Gegen den an diesem Tag bestens aufgelegten Eugene Noel McCormack hatte er beim 10-Ball keine Chance, verlor 1:7. Auch gegen den starken Maik Sommer, sah er im 8-Ball kein Land und musste diese Partie mit 2:6 abgeben. Umso bemerkenswerter war sein verdientes 8:3 im Neunball gegen den gleichen Spieler, das war schon etwas. Maik war gegen Ende der Partie mit den Nerven ziemlich am Ende. Die hatten schon in dessen Eröffnungspartie gegen Peter gelitten.

In einem gutklassigen 14+1 rang Peter den Leipziger mit 80:71 nieder und ihm gelang endlich mal ein notierbares Break von 18. Da war er eigentlich schon weg von Maik, aber ein Fehler unseres Routiniers ermöglichte dem Leipziger einen leichten Einsteiger und in zwei Aufnahmen war dessen Rückstand wieder aufgeholt, womit die Partie dann in einen taktischen Schlagabtausch mündete, den Peter erfreulicherweise für sich entscheiden konnte. Auch gegen den wirklich gut spielenden Noel zeigte Peter ansehnliches Billard und hätte sicher den Partiegewinn (nach zwischenzeitlichem 1:4 Rückstand) auch verdient gehabt, ein Quentchen Glück mehr sicherte Noel aber schließlich im Decider die Partie. Ralf Eberle schließlich im 10-Ball baute einfach zu viele Böcke an dem Tag und konnte so Peter, der auch hier nicht nachließ, bei dessen 7:3 nie wirklich gefährden.

Aber da war ja noch was. Und bevor unserem Kücken der süße Duft des Erfolges zu hoch steigt, sei gesagt, dass wir drauf achten, dass unser Niklas schön auf dem Teppich bleibt. Was der aber bei seiner Feuertaufe in der Verbandsliga ablieferte, ja das Attribut darf man hier mal verwenden, war einfach sensationell! Sich seiner technischen Mittel sicher, hochkonzentriert und ohne jede Angst vor seinen Gegnern zeigte er eine bemerkenswerte Leistung. Der erfahrene Ralf Langemeyer hat sicher schon auf höherem Niveau gespielt, aber den muss man trotz allem erst mal schlagen. Niklas tat es im 14+1 innerhalb von 33 Aufnahmen, ließ sich dabei auch vom zwischenzeitlichen Rückstand nicht von seinem offensiven Spiel abbringen. Und im 8-Ball schlug er Ralf, der sich mit aller Macht gegen die Niederlage stemmte, erneut! Kaum zu fassen. Selbst Noel, der in Dresden einen überzeugenden Auftritt hatte, musste sich mächtig strecken, um unseren Youngster schließlich mit 8:6 nieder zu ringen.

Da gewinnt also Niklas völlig überraschend zwei Partien, Peter macht mit zwei und Dirk mit einem Partiegewinn die Hausaufgaben – und Toni fliegt die Pommeranze weg. Irgendwas ist immer… So verrückt schlecht die Saison für unsere Zweite lief, so erstaunlich ist die Tatsache, dass sie es noch immer in der Hand hat die Klasse zu halten, mit einem Sieg in Plauen am letzten Spieltag (bei gleichzeitiger Niederlage der Uhyster in Leipzig). Vielleicht ist uns ja auch mal das Glück hold, also Kopf hoch. Versuchen wir eben dieses Glück mit einer guten Leistung beim Saisonfinale zu zwingen.

Bemerkenswerter Turnierabschluss

Am vergangenen Sonntag, dem 3.Mai fand die Turnierserie der aktuellen Saison ihr Ende. Es galt den Turniersieger in der Disziplin 14 und 1 zu ermitteln und außerdem fiel an diesem Tag die endgültige Entscheidung über den PSC-Vereinsmeister 2015. Es sollte ein Turnier werden, bei dem von den zwölf Bewerbern um den Turniersieg zum Teil hochklassiges, offensives Billard gezeigt wurde. Gespielt wurde in zwei Sechser-Gruppen im Modus Jeder gegen Jeden. Die beiden Gruppenersten würden das Finale bestreiten, die Gruppenzweiten, das Spiel um Rang drei.

In Gruppe A war Tilo der Favorit, die drei letzten Turniere hatte er ja bereits gewonnen und auch sein 14 und 1 – Spiel ist – auch dank seiner Erfahrung und Nervenstärke sehr stabil. Er eröffnete auch den Spielreigen, um Peter, der sicher nicht zu den Favoriten zu zählen war, gleich mal in Grund und Boden zu spielen. Nach gerade einmal neun Aufnahmen hatte er unseren Vorsitzenden abgefertigt, mit einem Punkteschnitt von 5,56! Danach wirkte er zwar nicht mehr so übermächtig, gewann aber trotzdem recht souverän die folgenden drei Partien gegen Dirk, Tobi und Jimmy. Achtmal spielte er zweistellige Breaks und zweimal knackte er auch die 15er Marke. In der letzten Partie traf er jedoch auf den Geheimfavoriten des Turniers. Unserem Snooker-Martin liegt die 14 und 1 – Disziplin naturgemäß sehr gut und er wartete dann auch mit einer Leistung zum mit der Zunge schnalzen auf. Neun Breaks mit 10 und mehr, drei davon mit 15 und mehr Bällen spielte er in dieser Vorrunde, da kam keiner ran und so musste auch Tilo dran glauben. Zwei enge Partie gab es trotzdem, die gegen Peter, “löste” er mit einem 20iger-Break zu seinen Gunsten, Tobi der nur zwei Bälle vor dem Partiegewinn stand, fing er auf der Ziellinie ab. Damit stand fest, dass Martin im Finale und Tilo im kleinen Finale stehen würde. Peter´s Auftritt drohte nach der Klatsche gegen Tilo in einem Nervenzusammenbruch zu enden, als das gefühlte Elend gegen Tobi weiterging. Ausgerechnet in diesem Spiel aber wurde er von Tobi (der sich berechtigterweise an diesem Tag auch Chancen ausrechnete) aufgebaut, weil sich gegen den wohl alle Billard-Götter verschworen hatten. So sehr der Käpt´n unserer Zweiten auch kämpfte, es sollte so gut wie nichts klappen – und so verlor er all seine Spiele. Bis auf das gegen Jimmy, der es aber auch ausgesprochen locker anging, verrückte Dinge probierte und damit seinen Kontrahenten immer wieder Einstiegschancen bot. Dirk, als krasser Außenseiter, hatte einen schweren Stand und konnte kaum Akzente setzen, einzig der Sieg gegen Tobi sprang heraus. Erwähnt werden sollte unbedingt die Einstellung des höchsten Breaks (26) dieser Saison, dass Peter in der letzten Aufnahme seiner Partie gegen Dirk gelang und eine Befreiung für sein zukünftiges Spiel werden könnte.

In Gruppe B musste Ronny ganz klar als der Topfavorit auf den Finalzeinzug angesehen werden, im Vorjahr hatte er das Turnier bereits gewonnen und sein offensives und technisch wunderbar anzusehendes Spiel ist weiter gereift. Dieser Rolle wurde er gerecht, auch wenn er ein Spiel (das gegen Toni) verlor, aber sieben zweistellige Breaks, davon ein Zwanziger ein Achtzehner und ein Siebzehner sind Beleg genug, dass Ronny “lieferte”. Clou war die Partie gegen Christian, in der er zehn Aufnahmen benötigte, um 58 Bälle zu versenken, der Schnitt von 5,8 war nicht nur Rekordwert des Tages sondern der gesamten Saison, exzellent! Apropus Toni, bei ihm gibt es nur Hop oder Top und an diesem Tag ging´s in den Keller. Als er gegen Ronny gewann, waren alle Messen gelesen und das Gesamtergebnis fiel somit nicht ganz so desaströs aus. Aber Gruppenletzter – noch hinter Gunter und Niklas, gegen die er ebenfalls verlor – das war schon eine gehörige Überraschung. Der Youngster und der Oldie konnten – wenig überraschend – nicht in´s Geschehen um die Spitzenplätze eingreifen, hielten sich aber mit je zwei Siegen schadlos und auch ihnen gelang jeweils ein zweistelliges Break. Aus der Snooker-Riege war noch Christian “rübergekommen”, der drei richtig gute Spiele ablieferte (davon zwei mit Schnitt über drei), trotzdem gegen Ronny und Hannes verlor, und sensationell auch gegen Niklas unterlag (wobei er hier wiedermal eher an seinem fragilen Nervenkostüm scheiterte). Keine Chance somit, Hannes, der sich seine Siege eher durch taktisches Spiel als mit Offensivfeuerwerk holte, im Kampf um den zweiten Gruppenplatz ernsthaft gefährden zu können.

Das kleine Finale war an diesem Tag Trostpflaster für die Dauerfinalisten der letzten Turniere, da hatte Tilo immer gegen Hannes die Nase vorn gehabt. Diesmal gelang es Hannes aber, den Spieß umzudrehen. Nachdem ihm schon in der zweiten Aufnahme ein 15er Break gelang, beherrschte er die Partie. Nach 15 Aufnahmen stand es 48 zu 19, als Tilo, dem bis dahin überhaupt nichts gelang, noch einmal einen auspackte und ebenfalls 15 Bälle am Stück spielte, aber damit kam er zu spät, weil Hannes sich dann die restlichen Bälle holte und verdientermaßen den Dritten Platz des Turniers errang, herzlichen Glückwunsch Hannes.

Das Finale ließ attraktives, offensives 14 und 1 erwarten, bei Spielertypen wie Ronny und Martin. Dass Ronny, der zuvor so Klasse gespielt hatte, nun so neben der Spur lief, war schon verblüffend. In zwölf Aufnahmen “gelangen” ihm fünf Fouls. Da war gegen Martin, der seinerseits sein Niveau aus der Vorrunde hielt, nichts zu machen. Mit einem 16er Break und dann noch einem 12er, seinem insgesamt elften zweistelligen Break an diesem Tag marschierte er souverän zum Turniersieg und beendete damit die beeindruckende Turniersiegesserie von Tilo. Kompliment und Glückwunsch, Martin, für eine starke Leistung!

Allerdings: Drei der vier Turniere gewann Tilo, im vierten stand er dann im kleinen Finale. Gemeinsam mit Hannes dominierte er die diesjährige Turnierserie. Eine beeindruckende Leistung und folgerichtig verteidigte Tilo seinen PSC-Vereinsmeistertitel. Tilo, wir ziehen den Hut vor eine außergewöhnlichen Saison Deinerseits, es sei Dir dafür herzlich gratuliert!

Noch ein kurzes Fazit: Dieses 14 und 1 – Turnier war das beste, was beim PSC seit mindestens sieben Jahren gespielt wurde. In den 32 Partien wurden 41 zweistellige Breaks gespielt (wobei der Löwenanteil, nämlich 27 Breaks an Tilo, Martin und Ronny gingen), dahinter warteten Tobias und Peter mit jeweils drei “Zweistelligen” auf. 14 Breaks erzielten 15 und mehr Bälle, drei sogar 20 und mehr. Teilweise herzerfrischendes Offensivbillard brachte auch Durchschnittsquoten, die die entsprechende 14 und 1 – Vereinsrangliste ordentlich umkrempelte. 19 mal wurde der Dreierschnitt übertroffen, sieben mal sogar der Viererschnitt.
Insgesamt hat die Vereinsturnierserie weiter an Akzeptanz gewonnen. In dieser Saison beteiligten sich 21 Spieler an den Turnieren, u.a. fünf Snooker-Spieler – vielleicht gibt es ja auch mal eine Turnierserie ähnlicher Art im Snooker :-). Für Mitglieder, die nicht am aktiven Spielbetrieb mitwirkten, gab es erneut Gelegenheit, Wettkampfatmosphäre zu schnuppern und sich mit starken Spielern zu messen. Der Turniermodus wurde weiter entwickelt, sodass nun alle Beteiligten ausreichend Spielpraxis bekamen, auch der Punktemodus spiegelt gut, Engagement, Teilnahme und Spielstärke wieder. Danke nochmal an Alle!

Hier geht es zur Abschlusstabelle der Vereinsturnierserie 2014/15.

Vielleicht Gold wert

Um es kurz zu machen: es war eine klare 10:2-Niederlage der zweiten Mannschaft gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer und Lokalrivalen Joes.

Schon die erste Runde machte deutlich, was die Zweite von diesem Spieltag zu erwarten hatte. Sowohl Peter (31:80), als auch Dirk (34:80) und Bodo (10-Ball: 7:1), der den in der 1. Mannschaft aushelfenden Toni vertrat – Danke an dieser Stelle noch mal! – konnten die Dominanz der übermächtigen Spieler des Tabellenführers brechen. Lediglich Tobi (dem auch eine 17er Serie gelang) hatte ansatzweise eine Chance seine Partie zu gewinnen. Aber er machte zu wenig aus seinen Möglichkeiten und so verlor auch er sein Spiel.

In der etwas knapperen (vor allem Peters 10-Ball gegen Tommy) 8-Ball-Runde wurde aus dem 0:4 ein 0:8 und es drohte ein White-Wash zu werden, was allerdings Peter und Tobi verhindern konnten.

So stand es, wie schon erwähnt, am Ende 2:10 aus Sicht der Zweiten.

Durch den Sieg von BiBaBo gegen Plauen wird sich der Abstieg in dieser Saison wohl zwischen unserer Zweiten und den Uhystern entscheiden. Aktuell ist die PSC-Zweite mit 3 Punkten (4) Rückstand auf Uhyst (7) Tabellenletzter. Das Spielverhältnis spricht dabei im Moment für die Uhyster (-46 gegenüber -50 für die PSC-Zweite).

Umso wichtiger könnten die 2 gewonnen Spiele gegen Joes werden. Denn das auf dem Zettel einfacherer Restprogramm hat die PSC-Zweite:

Restprogramme
Uhyst:
BT Vogtland (H)
Pool Leipzig (A)

PSC-Zweite:
BiBaBo (H)
Plauen (A)

Es ist also noch alles drin für unsere Zweite. Drücken wir die Daumen!!!

Marathon in Leipzig

Wenn es mal wieder länger dauert, … spielt die 2. Mannschaft des PSC im Pool Leipzig.

So in etwa könnte man den Auftritt unserer Zweiten in Leipzig zusammenfassen.
Nach verzögerter (wenn auch pünktlicher) Anreise auf Grund des Marathons und einem dadurch ohnehin schon verspäteten Beginn, dauerte bereits die 14-1 Runde sage und schreibe 3 Stunden.

Jeweils “nur” “rekordverdächtige” 53 Aufnahmen brauchten Toni und Dirk. Während Dirk sein Spiel gegen einen verbissen kämpfenden Michael mit 48-80 verlor, gelang es Toni immerhin einen schmeichelhaften 80:78-Sieg gegen Roland einzufahren. Bedenkt man die höchste Serie von 17-Bällen am Stück, muss man sich um so mehr fragen, was Toni die anderen 52 Aufnahmen gemacht hat.
Sogar noch 5 Aufnahmen mehr (58) brauchte Tobi um einen noch viel schmeichelhafteren Sieg (ebenfalls 80:78) gegen Janet einzufahren. Das einzige was bei diesem Spiel überhaupt nach Billard aussah, war Janet’s erste und höchste Aufnahme von 11 Punkten und die letzten 6 am Stück gelochten Bälle, die Tobi den Sieg brachten.
Fast genauso lange wie die 14-1-Partien dauerte Peters 10-Ball Niederlage gegen Uwe Seypt (4-7), der anscheinend am besten mit den sehr, extrem, “übelst”, verdammt, “unbeschreiblich” anspruchsvollen Tischen zu Recht kam. Auch wenn man (mit Verlaub) bei Uwe Schwierigkeiten hat, zu glauben, dass er einen Zugball spielen kann. Aber vielleicht ist genau das das Erfolgsgeheimnis auf den anspruchsvollen Tischen, wenn das eigene Spiel (durch die im Training verwendeten Scheunentore oder wodurch auch immer) so ungenau ist, dass jeder zweite Ball klappert und die zunehmende Frustration jede vorhandene Technik und Selbstverständlichkeit beim Lochen nimmt.

Nach der 1. Runde stand es also (aus PSC-Sicht äußerst schmeichelhaft) 2:2.
Die Qualität der Spiele setzte sich auch in der 8-Ball Runde fort. Tobi verzweifelte weiterhin an den Tischen und Uwe rollte die Bälle (gefühlt ohne jede Wirkung) einfach rein. Wobei man ihm zu Gute halten muss, dass er auch ein 8-Ball ausspielte. Das 6:1 für Uwe war vollkommen verdient gegen einen am Rande des Wahnsinns befindlichen Tobi.
Bei Dirk und Janet zogen sich die 8-Bälle hin und es war eine Mischung aus Lotterie und Nervenstärke wer das jeweilige Spiel am Ende gewann. In diesem Fall war es Janet, die Dirk mit 6:5 schlug.
Überzeugender waren die Siege von Peter gegen Michael (6:3) sowie von Toni im 10-Ball erneut gegen Roland (7:3). Bei diesen Spielen konnte man zumindest erahnen, wodurch sich die PSC-Zweite die Qualifikation für die Verbandsliga erworben hatte.

Damit stand es nach der 2. Runde 4:4 und der Ausflug nach Leipzig drohte doch noch einen erfreulichen Ausgang für die Zweite zu nehmen. Aber da nur Peter sein 9-Ball gegen Janet gewinnen konnte, stand es am Ende 5:7 aus Sicht unserer Mannschaft. Das Tobi bei seinem 10-Ball gegen Michael eine zwar glückliche aber dennoch klare 4:0-Führung in eine 4:7-Niederlage wandelte passte in das Bild an diesem Tage.

Um 18:30 Uhr trat einen frustrierte zweite Mannschaft den Heimweg nach Dresden an.

P.S.: Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie und Sarkasmus enthalten, die keinen fehlenden Respekt für die Qualitäten der Leipziger, sondern vielmehr eine Enttäuschung über die eigene Leistung zum Ausdruck bringen sollen.

PSCs Snooker Erste vorzeitig aufgestiegen, 2. Mannschaft stark

Am 11. Und 12. April standen für unsere Snookermannschaften die nächsten Aufgaben im Ligabetrieb an. Die 2. Mannschaft hatte am 11.4. spielfrei und die Erste hatte eigentlich Auswärtsspiel im SAX-MAX. Doch da an diesem Tag im SAX-MAX der Strom abgestellt wurde, verlegten wir diesen Spieltag zu uns ins Pool Dresden und gaben unseren Gästen, als kleine Entschädigung, die Tischauswahl.

In der Besetzung Jan, Peter und Martin gingen wir in die 1. Runde. Martin spielte an Tisch 6 gegen einen stark aufspielenden Tobias Schildbach. Den 1. Frame gab unser Mann ab, doch den 2. Holte er sich souverän. Im Decider brauchte Tobias schon ein Foul, was er sich aber holte und anschließend die Farben allesamt abräumte. Starke 27er Clearence! Peter war derweil gegen Ilja Bauer gefordert, einen sehr starken Spieler in meinen Augen. Peter holte sich zwar Frame eins, doch Ilja sicherte sich die nächstfolgenden zum 1:2 aus Peters Sicht. Jan musste sich in einem harten Kampf gegen Tom Hackel mit 0:2 geschlagen geben, dem Mann der Martin in der Hinrunde die erste Saisonniederlage zufügte. Ein schlechter Start also für unsere Truppe, die nach Runde 1 mit 0:3 zurücklag.

In der 2. Runde besserte sich das Bild nur bedingt. Martin konnte Tom mit 2:0 recht souverän besiegen, doch Jan und Peter unterlagen ihren Gegnern, wobei man sagen muss, dass Ilja im Gegensatz zu Tobias nicht sein bestes Snooker zeigte. Jan machte ihm das Leben nicht leicht, doch schlussendlich konnte er auch wegen fehlenden Trainings in der Vorwoche nicht dagegenhalten. Peter musste sich einen erneut starken Tobias beugen, der alles lochte was ihm vor den Queue kam. So stand es 1:5 nach der 2. Runde und es machte sich etwas Ratlosigkeit breit, wie man diese starke SAX-MAX Truppe denn schlagen könne. Ein Unentschieden war ja immer noch möglich, also kämpften wir weiter.

Zur 3.Runde wurde bei unseren Gästen Volker Bendrath für Tom Hackel eingewechselt und dieser musste gegen unseren Peter antreten. Peter holte sich den 1.Frame überaus souverän, doch musste im 2. lange Zittern, ehe er ihn sich und damit das Match sichern konnte. An Tisch 7 besiegte derweil Martin Ilja unspektakulär mit 2:0 und Jan konnte in einem erneut harten Fight seine Qualitäten zeigen. Er zermürbte Tobias, der sichtlich erschöpft um den Tisch schlich und so konnte Jan einen verdienten 2:1 Sieg feiern. Währenddessen lief schon das 10.Spiel zwischen Martin und Volker auf Tisch 8 und es bestand die Chance auf ein 5:5. Martin gewann auch Frame eins, doch hatte in den folgenden, zur Überraschung aller, nicht den Hauch einer Chance. Volker lief zu Hochform auf, spielte eine Reihe von zweistelligen Breaks und stieg immer sicher aus. Im Decider führte er nach 4 Breaks und einem Foul von Martin mit 52:0!!! Unser Jungstar lochte noch 3 mal rot plus Schwarz und kam auf 24:52 heran, doch Volker holte sich die letzten beiden Roten und machte das Match zu.

Zum 10. Spiel und dem 6:4 Sieg muss man SAX-MAX einfach gratulieren. Nach einer starken Leistung verdiente sich das Team um Tobias Schildbach diesen Sieg und wahrte damit die Chance nochmal oben anzugreifen.

Am Sonntag, den 12. April 15 war die erste Mannschaft vom Snoobi bei uns zu Gast. Damit kam es 3 Spieltage vor Schluss zum Spitzenspiel und es war unser Ziel hier 3 Punkte zu holen! Mit Peter Kloppisch, Peter Frey und Martin starteten wir in Runde 1.

Peter Frey mühte sich an Tisch 7, zeigte aber sehr gute Ansätze und musste sich nach knapp 3 Stunden!!! nur mit 1:2 gegen Martin Spenke geschlagen geben. Peter war gegen Tom Iwanow gefordert, doch konnte ihn nicht bezwingen. Tom behielt mit 2:0 die Oberhand. Martin derweil hatte richtig Lust auf Snooker und schickte Christoph Kies nach 40 Minuten mit 2:0 nach Hause. Martin gelangen eine Reihe guter Breaks, der Höhepunkt war eine 36. 1:2 der Zwischenstand nach Runde 1.

Aufgrund des langen Matches zwischen Peter Frey und Martin Spenke änderten wir die Spielreihenfolge ein wenig ab, sodass die 2. Runde mit der 3. getauscht wurde.

Zur 2.Runde wechselten wir den wieder aus dem Urlaub zurückgekehrten Matthias Vogts für Peter Frey ein und Matthias spielte befreit auf. Er konnte Tom mit 2:0 verdient bezwingen. Peter Kloppsch konnte Christoph weites gehend in Schach halten und behielt die Oberhand. Martin konnte Martin Spenke 2:0 schlagen und sicherte uns damit eine 4:2 Führung nach Runde 2.

Nach dieser perfekten Runde wollten wir den Sack zu machen und das hieß: 2 Spielgewinne bedeuten Sieg gegen Snoobi, Meistertitel und Aufstieg in die 1. Sachsenliga.

Und dies gelang uns sensationell. Peter und Martin gewannen ihre Partien jeweils mit 2:0 und es stand 6:2. Matthias musste sich Christoph leider 1:2 geschlagen geben, zeigte aber dennoch eine starke Leistung, worauf man aufbauen kann. Im 10. Spiel bezwang Martin einmal mehr Martin Spenke und so hieß es am Ende 7:3!

Unser Ziel war damit erreicht, nächste Saison gibt es dann Erstligasnooker bei uns im Pool Dresden :)

Die 2. Mannschaft trat derweil im Snoobi bei der 2.Mannschaft an.

Andreas konnte alle seine 3 Partien für sich entscheiden und steuerte damit einen Großteil der Spielgewinne bei. Bodo und Christian konnten jeweils 2 Spielgewinne verbuchen und sicherten der Mannschaft einen schönen 7:3 Auswärtssieg. Das Team um Christian Bohle ist damit auf den 5. Tabellenplatz geklettert und hat noch Chancen auf Platz 3 oder 4. Jedoch sind die nächsten Gegner mit Neustadt 3 und Snoobi 1 alles andere als leichte Opfer ;)

 

Am 1.Mai spielt unsere Erste ihren letzten Spieltag, der auf Wunsch von Neustadt 4 vorverlegt wird. Unsere 2. Mannschaft schließt ihre Saison dann am 9. Und 10. Mai ab.

 

LG euer Martin

 

Platzhirsch verpasst 3 Punkte – PSC fast mit kleiner Sensation

1. PSC Dresden – BC Joe’s Dresden

Am Sonntag, den 19.04. durften wir in unseren Hallen die weit her gereisten Gäste von der Mügelner Straße hier in Dresden begrüßen. Da das Hinspiel mit 9:3 für unsere Gäste recht deutlich ausfiel und wir immerhin gegen den erstplatzierten aus der Liga spielen mussten, der bisher noch kein Spiel verloren hat, blieb zwar grundlegend wenig Raum zum Hoffen auf einen Sieg, aber dafür konnten unsere Mannen mit weniger Druck und Zwang zum Erfolg spielen.

Hierbei hielt gleich die erste Runde eine Überraschung für uns bereit. Denn im 14/1 konnten Hannes, Tilo und Ronny zwar mit viel Mühe, aber dennoch verdient die ersten Siege einfahren. Auch wenn Hannes ein klein wenig mulmig im Hintern wurde, als Stefan Anke gesagt wurde, dass er nur noch 36 Kugeln lochen musste und er fortan gleich mal eine 25 hinlegte, konnte Hannes dann seine restlichen paar Murmeln konsequent runter spielen und das Match für sich entscheiden. Carsten hatte es mit Marcel nicht unbedingt leicht. Denn das, was der Joe’s-Akteur konnte, waren Sicherheitsspiele. Und dies ließ er Carsten in den ersten Partien spüren, sodass unser Mann recht schnell in einen Rückstand geriet, was er aufgrund mangelnden Trainings (eigene Aussage) leider nicht mehr wirklich aufholen konnte. Zumal Marcel an diesem Tag ein wirklich gutes Loch- und Stellungsspiel zeigte. Schade für Carsten, aber nichts desto trotz konnten wir gleich zu Beginn einmal mit 3:1 in Führung gehen.

Dieser Zwischenstand war dennoch ein wenig mit Argwohn behaftet, da wir unsere Gegner zu „leicht“ in die Knie zwingen konnten. Aber was soll’s? Frohen Mutes ging es nun denn in Runde zwei, wo auch die Auslosung noch einmal die Karten komplett neu verteilt hat. Hier konnten Carsten und Ronny relativ unbedenklich weitere Punkte für unsere Mannschaft einfahren. Lediglich Hannes und Tilo mussten sich mit knappen Niederlagen begnügen. Mehr gibt es zu dieser Runde leider nicht zu berichten – sorry 

Somit ging es mit einem Zwischenstand von 5:3 für uns in die letzte und entscheidende Runde. Hier lief alles genau so… wie es nicht sein sollte. Hannes war bis zum 3:3 zwar ein mehr als ebenbürtiger Gegenspieler für Tommy, konnte aber gegen einen stärker werdenden Gegner letztendlich nicht mehr wirklich etwas entgegen setzen. Carsten konnte über lange Strecken mit Stefan mithalten, obwohl er immer wieder in einen Rückstand geriet. Jedoch sollte es dann nicht mehr sein, dass unser Mann nach einem harten Kampf das Entscheidungsspiel für sich entscheiden konnte. Ronny hatte es zu Beginn seines letzten Spiels auch nicht unbedingt leicht. Viel klapperte, Weiß fiel nicht nur ein Mal und auch die Konsequenz bezüglich der letzten 2 Bälle ließ zu wünschen übrig. Dennoch konnte er sich wieder fangen und einen 1:6-Rückstand in ein 5:7 umwandeln. Dann folgten 2 An-Aus und auch das Entscheidungsspiel konnte er noch für sich entscheiden. Bei Tilo ging der Fehlergnom einher. Seiner Ansicht nach blieb er leider Gottes unterhalb seiner eigentlichen Möglichkeiten. Ähnlich wie bei Hannes konnte er grundlegend gut mit Dirk mithalten, aber die Ausbeute der sich bietenden Möglichkeiten hielt sich in Grenzen. Somit konnten unsere Spieler in der letzten Runde nur eine Punktausbeute von 1:3 einfahren.

Somit ging dieser Spieltag mit einem unerwarteten, aber verdientem Unentschieden zu Ende. Auf der einen Seite waren wir froh gegen Joe’s so gut mithalten zu können und uns einen Punkt zu sichern, auf der anderen Seite jedoch hielt auch ein klein wenig Enttäuschung inne, dass wir nicht doch in der letzten Runde noch einen Punkt mehr sichern konnten. Somit bleibt es fraglich, ob wir die Folgesaison nach dem Abstieg es wieder schaffen können aufzusteigen. Denn um diese Chance noch zu wahren, müssten wir alle Folgenden inkl. dem BTV bezwingen und dieser müsste auch wenigstens ein Spiel verlieren bzw. Unentschieden spielen, damit wir vorbei ziehen können.

In dem Sinne – euer Ronny

Erster Saisonsieg für die Zweite

Es ist vollbracht,

am 10. Spieltag gelang unserer Zweiten der erste Saisonsieg. Allerdings war es ein hartes Stück Arbeit, den so wichtigen Sieg einzufahren.

In der 14-1-Runde spielte Tobi gegen den wohl besten Uhyster: Daniel Hoff. Das Tobi derzeit in guter Form ist, haben die letzten Spiele gezeigt. Aber dass er einen Daniel Hoff fast schon an die Wand spielt, damit war nicht zu rechnen. Zwar machte Daniel auch den einen oder anderen Fehler, was vor allem an dem für ihn scheinbar ungewohnt schnellen Tisch lag, trotzdem erklärt das nicht allein seine Niederlage. Denn auch Tobi nutzte bei weitem nicht alle Chancen die sich ihm boten, wofür zum Beispiel das verhältnismäßig niedrige höchste Break von 13 auf Seiten Tobi’s spricht. Dennoch machte Tobi nach 21 Aufnahmen und eigentlich ungefährdet den Sack zu.

Für Dirk, der normalerweise in der ersten Runde 10-Ball spielt, aber diesmal mit Peter tauschte, war Martin Sturm ein undankbarer Gegner. Martins lockere und offensive Spielweise kann einen Gegner sehr leicht dazu bringen, einen gewissen Schlendrian einkehren zu lassen, was Martin aber auf Grund seines Spielvermögens postwendend bestraft. Dass genau das bei Dirk passierte, ließen einige liegen gelassene Chancen vermuten. Auch war bei seinen Stößen die eine oder andere “Krücke” dabei, die man von Dirk an den letzten Spieltagen eigentlich nicht mehr gesehen hatte. So kam es, dass Dirk das ganze Spiel über einem Rückstand nachlaufen musste. Am Ende (nach 48 Aufnahmen) wurde es ein leistungsgerechtes 80:61 für den Uhyster.

Für Toni lief das 14-1 gegen Uwe Schillack nicht wie gewünscht. Das ganze Spiel war ein einziger Krampf und ein richtiger Spielfluss wollte sich nicht einstellen. Die besseren Nerven bzw. den längeren Atem (38 Aufnahmen) hatte am Ende das Uhyster Urgestein, dem immerhin eine 15er Serie gelang. 67:80 hieß es schließlich aus Sicht von Toni, dessen höchste Serie lediglich eine 8 wurde.

Mit der jungen Uhyster Nachwuchsspielerin Celine Funke hatte unser Peter eine vermeintlich leichte Aufgabe vor sich. Aber was heißt das schon, nach 12 Niederlagen am Stück. Nach der 4:0 Führung für Peter konnte man schon denken, die Entscheidung ihn heute 10-Ball spielen zu lassen war die Richtige. Zwar lief auch bis dahin nicht immer alles perfekt, aber doch wirkte Peter in seinen Aktionen ziemlich gefestigt. Allerdings gab es danach einen Bruch in seinem Spiel, so dass Celine auf 4:3 herankam und es einem schon wieder Angst und Bange um unseren Vereinsvorsitzenden werden konnte. Allerdings kniff Peter die Pobacken zusammen und erkämpfte sich ein insgesamt trotzdem verdientes 7:4. Auch wenn es vielleicht kein spielerischer Glanzpunkt war, so steht am Ende doch der erste Sieg nach langer Zeit auf dem Zettel. Alles andere war in diesem Moment egal.

Nach der ersten Runde stand es also 2:2. Alles beim Alten, was die Paarungen angeht, hieß es in der zweiten Runde.

Peter durfte sich erneut mit Celine messen. Auch wenn das Spiel dieses mal 8-Ball hieß, war der Charakter der Partie eigentlich derselbe. Allerdings hatte Peter zu Beginn des Spiels größere Probleme. Erst nach einem Rüffel seines Mannschaftskapitäns gelang es ihm, die Konzentration wiederzuerlangen und er gewann relativ ungefährdet mit 6:3. Sein zweiter Sieg an diesem Tag und zumindest für die Sieg-Quote ein gewisser Balsam.

Auch bei Dirk, war der Charakter seiner 8-Ball-Partie derselbe wie in der 1. Runde. Martin, der das Spiel mit 6:2 gewann, war an diesem Tag insgesamt eine Nummer zu groß, was aber vor allem auch daran lag, dass Dirk seine Qualitäten einfach nicht auf das grüne Tuch bringen konnte.

Daniel Hoff sann im 8-Ball gegen Tobi auf Revanche für die Niederlage im 14-1. Bei einem Endstand von 6:1 kann man diese als durchaus gelungen bezeichnen. Allerdings war das Spiel offener als das Ergebnis vermuten lässt. Der Unterschied zwischen Daniel und Tobi bestand im wesentlichen darin, dass Daniel so abgezockt war, die Chancen, die sich im boten zu nutzen, denn die Spiele liefen im Wesentlichen so ab, dass Daniel breakte und dann an der vorletzten bzw. letzten Farbe oder gar der 8 scheiterte. Daraufhin hatte Tobi durchaus die Chancen den Tisch runterzuspielen, was ihm aber, bis auf eine Ausnahme, nicht gelang.

Seine Niederlage aus dem 14-1 gegen Uwe wollte Toni nicht auf sich sitzen lassen und ihm in seiner Lieblingsdisziplin gehörig den Marsch blasen. Allerdings wurde das weitaus schwerer als er sich das vorgestellt hatte. Denn Uwe ließ sich nicht abschütteln und so kam es zum Decider. Den konnte Toni nach einem schweren Patzer des Uhysters glücklicherweise für sich entscheiden.

Damit stand nach der 2. Runde ein 4:4 auf der Anzeigetafel. Ein Unentschieden gegen einen direkten Abstiegskonkurrenten wäre für die Zweite allerdings zu wenig. Es mussten in der 3. Runde also 3 Siege her.

Den ersten Sieg, konnte erwartungsgemäß Toni einfahren. Ohne groß zu glänzen fuhr er einen nie gefährdeten 8:4-Sieg gegen Celine ein.

Den zweiten Sieg errang Tobi in seinem 10-Ball gegen Daniel, der zwar ziemlich mit dem Tisch haderte, aber trotzdem war Tobi’s Sieg nicht unverdient, denn er nutzte einfach seine Chancen.

Peter’s Sieg war auch der Spielweise Martins zu verdanken, die Peter im Vergleich zu Dirk sehr entgegenkommt. Die offensive Grundausrichtung sorgt für offene Tische, Spielfluss und ausreichend Chancen, die Peter dieses mal auch endlich wieder konsequent nutzen konnte. Peters beste Leistung seit langem brachte ihm mit 8:3 seinen 3. Sieg an diesem Tag und der Zweiten den lange ersehnten ersten Saisonsieg ein. Und dieser Sieg war nicht nur Balsam für die Quote, sondern vor allem für die in letzter Zeit arg in Mitleidenschaft gezogenen Billardseele. Und dies gilt nicht nur für Peter, sondern die gesamte Mannschaft.

Da fiel es nicht mehr ins Gewicht, dass Dirk sein 9-Ball gegen Uwe im Decider verlor. Ärgerlich für Dirk und die Statistik, aber viel wichtiger an diesem Wochenende war der erste Sieg in dieser Saison. Auf einmal sind auch die Aussichten für den Klassenerhalt der Zweiten ganz andere. Denn auch am nächsten Spieltag am 19.04. in Leipzig gegen Pool 2000, sind durchaus Punkte drin und dann kann sogar die rote Laterne abgegeben werden.

Bis dahin, gut Stoß,
Tobi

P.S.: Vielen Dank an Gunter, für das putzen der Kugeln. ;-)