Spieltagzusammenfassung 1. Mannschaft Pool – Oktober 2016

Spieltagzusammenfassung 1. Mannschaft Pool – Oktober 2016

Begegnung 1
PPC-Joker Leipzig 2 – 1. PSC Dresden

Zum ersten Spieltag in der Oberliga am 02.10. war die erste Mannschaft zu Gast in Leipzig. Das Motto lautete „Autaktsieg“, da sich die Mannschaftsmitglieder große Ziele für die aktuelle Saison setzen.
Gleich in der ersten Runde lief auch alles nach Plan. Ein gelungener 1:3 Zwischenstand war das Resultat stark spielender Dresdener. Lediglich Ronny kam zu seiner ersten Partie nicht wirklich in Schwung, sodass er Michael Hoff den Vortritt in dieser Runde lassen musste.
In Runde zwei waren dann alle Mitglieder voll bei der Sache, sodass hier schon der Tagessieg mit 1:7 eingefahren werden konnte. Die dritte Begegnung aller Mitstreiter lief zunächst auch nach Wunsch. Hierbei ließ allerdings Tobias dem Leipziger Spieler zu viele Freiräume, wodurch auch er an diesem Tag einen Punkt an die Konkurrenz abtreten musste.
Resultat des ersten Spieltages war mit einem 2:10 für Dresden demnach ein Auftakt nach Maß.

Begegnung 2
1. PSC Dresden – 1. Chemnitzer BC

Zwei Wochen nach Spieltag 1 kamen die Spieler des CBC nach Dresden. Hierbei wollte unsere Mannschaft an den Erfolg der ersten Ligabegegnung anknüpfen. Schon nach Runde eins wurde hier ein spannendes Bild deutlich, denn vier recht deutliche Siege unterstrichen das Bestreben des Teams. Tobias durfte sich nach seinem Spiel lang auf die folgende Runde vorbereiten, da er nach der 10. Aufnahme im 14/1 die Partie schon für sich entscheiden konnte.
Auch Runde zwei verlief so, wie es sich alle erhofft hatten. Einzig Farid hatte es mit einem unangenehmen Gegner zu tun. Allerdings… konnte er seinen 4:7 Rückstand noch in ein 8:7 verwandeln, was unserem Team folglich einen Zwischenstand von 8:0 einbrachte. Auch in der letzten Runde des Tages lief es für uns wie geschmiert.
Vier ungefährdete Spiele brachten uns den endgültigen Endstand von 12:0 gegen das Chemnitzer Team.

Begegnung 3
PBC Treff As Plauen – 1. PSC Dresden

Am 23.10. waren wir nach langer Autofahrt zu Gast in Plauen. Beflügelt von den zwei vorangegangenen Spieltagen wollten wir natürlich wieder ein volles Programm gegen den Neuaufsteiger liefern. Gleich in Runde eins zeigte uns Daniel, dass mit ihm an dem Tag nicht leicht Kirschen essen war, denn sein 14/1 absolvierte er grandios und machte nach Aufnahme 9 seine 100 Bälle voll. Ebenso scheiterte sein Konkurrent in der darauf folgenden Runde an ihm, indem Daniel ihm die Grenzen aufzeigte und ihn mit einem klaren zu Null vom Tisch verwies.
Auch bei allen anderen Protagonisten verliefen die ersten beiden Runden erfolgreich, sodass wir auch hier schon nach Runde zwei den Tagessieg innehatten. Folglich konnten wir wieder entspannter, aber nicht weniger konzentriert in die jeweils letzte Partie des Tages starten. Hier musste sich wieder einmal Farid mit einem „unangenehmen“ Gegner rumschlagen, was das Abschlussbierchen für ihn in weite Ferne rückte. Aber nichts desto trotz konnte er wieder einmal zeigen, was in ihm steckt und steigerte seine Konzentration tunnelartig, was ihm letztendlich die letzten Spiele und damit den Sieg einbrachte.
Resultat des Spieltags in Plauen war ebenfalls ein 0:12 für unsere Dresdener Jungens.

Fazit:
Besser kann ein Saisonauftakt für uns nicht laufen! Mit 3 Siegen und einer Differenz von 34:2 Partien kann man schon sagen, dass dies wohl das beste Resultat ist, was wir rausholen konnten und durften. Wir sind gespannt, wie wir uns in Zukunft schlagen werden, denn mit dem BTV und BIBABO warten bereits Kaliber auf uns, die es nicht erwarten können uns vom aktuellen Platz in der Liga zu verdrängen!

In diesem Sinne…. Gut Stoß und bis bald.

Klassenerhalt gesichert!

Am Ende der Saison sollte es nochmal richtig spannend werden, denn obwohl wir uns bis dato im Mittelfeld der 1. Sachsenliga (Platz4 von 8) eingefunden hatten, war der Abstieg weiterhin noch möglich. Aus diesem Grund war der Druck diesmal ein beträchtliches Stück größer. Um den Klassenerhalt aus eigener Kraft sichern zu können, musste aus beiden Spieltagen mindestens ein Punkt geholt werden.

Zunächst stand das Heimspiel gegen die Mannschaft aus Hohenstein-Ernstthal an, die wir in der Hinrunde nur äußerst knapp mit 6:4 bezwingen konnten. Die Aufstellung bestand zunächst aus Martin, Peter und Matthias, Jan sollte später noch für Peter einspringen. Sehr verhalten ging es in die erste Runde und irgendwie schaffte es keiner unserer Akteure, einen konzentrierten Sieg zu erreichen, und das obwohl Martin gleich im ersten Frame gegen Björn Schumann mit einer grandiosen 50 zu beeindrucken wusste – Saisonbestleistung! Peter konnte sich dann in der 2. Runde gegen Björn deutlich steigern und schaffte einen überraschend klaren 2:0-Sieg. Martin konnte Tom Hertel nichts entgegensetzen, der Sieg für Tom ging auch aus Martins Sicht völlig in Ordnung. Matthias brachte Christian Kurbus in die Bredouille, verlor aber leider den Decider  – der Zwischenstand nun 1:5. Martin fand nach zwei verlorenen Matches wieder seinen Spielfluss und konnte uns noch zwei Siege sichern. Diese Niederlage schmerzte natürlich schon im Kampf gegen den Abstieg, allerdings war das gegnerische Team an diesem Tag konsequenter und konnte gut unsere anfängliche Schwächephase ausnutzen – Endstand 3:7.

Tag X stand bevor und fand auswärts in Spremberg bei den Spielern von Neustadt/II statt. Zu diesem Zeitpunkt waren inklusive des 1. PSC Dresden weiterhin vier Mannschaften im Abstiegskampf; unsere Ausgangslage war aber günstig und wie bereits schon vor den beiden Spieltagen klar war, brauchten wir mindestens ein Unentschieden, welches den garantierten Klassenerhalt bedeuten würde. Mit diesem Ziel vor Augen starteten wir in unseren letzten Spieltag der Saison. Glücklicherweise war aber Christian Radtke, der potentiell stärkste Spieler der gegnerischen Mannschaft, nicht dabei – unser Optimismus wuchs noch vor dem ersten Stoß in unerreichbare Höhen. Und auch spielerisch konnten wir überzeugen. Peter gewann seine Anfangspartie klar mit 2:0. Martin gewann mit demselben Ergebnis, war aber noch nicht ganz in seinem Spiel. Matthias hatte bei Thomas Prach kein Glück und verlor mit 0:2 – trotzdem fehlten jetzt nur noch 3 Gewinn-Matches zum sicheren Klassenerhalt. Und die zweite Runde kopierte die Ergebnisse sogleich ( Spielstand 4:2 ), nun fehlte nur noch ein Sieg zum anvisierten Unentschieden. Martin brachte bereits ein 42er Break zutage und lies das gesamte Team zuversichtlich stimmen. Und das zurecht, denn obwohl Matthias auch sein drittes Spiel nicht für sich entscheiden konnte, holten Martin und Peter ihre Siege ein, Martin immer noch mit jeweils einem hohem Break als Sahnehäupchen (38; 43). Anstatt des erhofften 5:5 schafften wir nun also sogar einen 7:3-Sieg!

Damit geht für unsere Erste Snookermannschaft nach dem Aufstieg im letzten Jahr eine erfolgreiche Saison in der 1. Sachsenliga zuende und – wie nun offiziell ablesbar – auch weiter! Nach der Sommerpause geht es dann mit neuem Elan und Hannes als 3. Stammsnookerspieler neben Peter und Martin in die neue Saison!…

 

Spielbericht vom letzten Spieltag gegen Neustadt/2

Spielbericht vom letzten Spieltag gegen Neustadt/II

 

Stay tuned.

von Peter und Martin

 

Hinauf geht’s ins Tabellen-Mittelfeld

Nach langer Zeit stand nun mal wieder ein Doppelspieltag am Wochenende an – zunächst daheim in Dresden gegen den Chemnitzer BC und gefolgt vom Auswärtsspieltag in Neustadt/Sa. Unsere Tische waren nun allesamt mit hellerer Beleuchtung versehen, die dunklen Zeiten sollten fortan hinter uns liegen!

Aus Chemnitz reisten Till Fritzsche, Mario Gehrke und Marko Straßburger an. Martin bekam es zunächst mit dem starken Till zu tun, der ihn auch schon in der Hinrunde in beiden Spielen mit 2:0 vom Tisch geschickt hatte. Und auch heute erzielte Till ein Break von über 30 Punkten mit dem entscheidenden Unterschied, dass diesmal Martin die Frames mit starkem Spiel gewann und sein erstes Match zügig für sich entscheiden konnte :) Matthias und Peter hatten mehr zu kämpfen. Peter schaffte es glücklicherweise – nach einem starken ersten Frame aber einer ebenso deutlichen Niederlage im 2. Frame – nun im Decider wieder zurück in die Spur zu finden und sicherte sich einen knappen 2:1-Sieg gegen Mario! Matthias konnte Marko mental stark unter Druck setzen aber leider keinen Erfolg verbuchen. Die zweite Runde ging dann mit 2:1 und 2:4 Frames an den Gegner nach Chemnitz, lediglich Martin konnte mit einem ungefährdeten 2:0 Erfolg gegen Mario Punkte sammeln. Till legte gegen Matthias nochmal eine kleine Schippe drauf und erreichte bei seinem deutlichen Sieg auch ein 32er Break. Richtig Glück hatte Till dann aber in der dritten Runde, als er im Spiel gegen Peter in beiden Frames jeweils die entscheidende letzte Schwarze als Fluke – also als Glückstreffer – lochen und damit 2:0 gewinnen konnte. Peter war bei der zweiten geflukten Schwarzen zwar etwas enttäuscht, aber rückblickend war die Tatsache, gegen Till sowohl mitgehalten als auch die Entscheidung bis zur letzten Schwarzen hinausgezogen zu haben, eine sehr gute Leistung. Kurz und bündig ging es bei Martin gegen Marko zu, als er innerhalb von 40 Minuten 2 Frames für sich entscheiden konnte. Auch in seinem dritten Spiel ging Matthias leer aus, aber selbst nach drei Niederlagen ist positiv festzuhalten, dass er es in jedem Match schaffte, seinem Gegner sein Spiel aufzuzwingen, sodass dieser nicht flüssig sondern nur in kleinen Etappen seine Punkte holen konnte. Martin stand im 10. Spiel beim Gesamtstand von 4:5 Matches dann stärker unter Druck, konnte Till diesmal allerdings nicht besiegen – somit gab es wie in der Hinrunde eine knappe 4:6 Niederlage gegen den Chemnitzer BC.

 In Neustadt sollte es am Sonntag nicht nur eine Revanche für die 2:8-Niederlage der Hinrunde geben sondern vor allem wichtige Punkte, um den Abstand zu den Abstiegsplätzen zu vergrößern. Carsten Messig, Christoph Richter und Stanislav Privitzer aus der Tschechischen Republik waren ebenfalls heiß auf die Punkte, da auch sie bis dato nur einen Punkt vor uns in der Tabelle standen. Martin hatte anfangs Probleme, in sein Spiel zu finden und sein Gegner Carsten konnte dies für sich zum ersten Matchgewinn des Tages nutzen. Auch Hannes konnte in seinem Spiel nicht die Niederlage verhindern, ABER: Highlights des Matches gegen Christoph waren mindestens zwei großartige Breaks – eine starke 42 von Christoph im ersten Frame und dann die Antwort von Hannes im nächsten Frame mit einer 32! Einen guten Tag hatte auch Peter gefunden, der Stanislav mit hoher Konstanz die Bälle vor der Nase wegbreakte und mit dem 2:0 den Zwischenstand auf 1:2 verbesserte. Die zweite Runde bestritten all unsere Spieler mit hoher Konzentration und entsprechend sicher war das Loch- und Safetyspiel. Martin fand gegen Christoph langsam wieder in die Spur und holte wie Hannes in einem hochklassigen und knappen Match gegen Carsten einen Sieg. Peter scheiterte dann an Christoph, wenn auch knapp. – 3:3 der zwischenzeitliche Stand! – Positiv sah es auch wieder in seinem dritten Match gegen Carsten aus, zumindest bis zum Decider: diesen holte sich Carsten mit einer beeindruckenden 40 und einem weiteren fast 30er-Break innerhalb von 10 Minuten! Keine Chance für Peter aber auch keine Vorwürfe, die man sich da machen muss. Martin und Hannes ließen dann aber nix mehr anbrennen und gewannen jeweils 2:0 gegen Stanislav, der heute nicht wirklich zu seinem Spiel fand. – das Unentschieden war damit schon einmal gesichert :)

Und Martin behielt seinen Elan und brachte Carsten mit einem soliden 2:0 wieder auf den Boden der Tatsachen: 6:4 Auswärtserfolg und damit 3 wichtige Punkte für uns! Die letzten beiden Spieltage finden in 4 Wochen Anfang Mai statt. Unsere Gegner sind dann der SPC Hohenstein-Ernstthal und der SC Neustadt/Sa. II.

Hier noch der Link zur Tabelle: http://sbv.billardarea.de/cms_leagues/plan/4169/5765

Unser Team in Neustadt

Hannes, Peter und Martin in Neustadt

Stay tuned.

3 Punkte aus dem Grenzgebiet gestohlen

PBC Treff As Plauen – 1. PSC Dresden

Auch wenn der Termin schon ein wenig her ist, fuhr unsere Erste am Samstag, den 14.03.2015 zu den sächsischen Randbayern nach Plauen. Diesmal auch in Vollbesetzung.

Gleich zu Beginn in Runde eins sollten unsere Männer auf die Probe gestellt werden und die Entschlossenheit der Gastgeber kennen lernen. Hierbei konnten Tilo (gewohnt „langsam“ aber ungefährdet ^,^) und Ronny jeweils die ersten Punkte für die Dresdner Jungs holen, obwohl es (zumindest bei Ronny) schon ein Kampf war, die geforderten 80 Murmeln in die dunklen Taschen zu zwängen. Hannes hatte im separierten Bereich der Spielstätte stark mit sich und seinem Gegner zu kämpfen, was auch der 1er Schnitt erahnen lässt. Carsten war in seiner ersten Begegnung der deutlich bessere, ließ jedoch zu oft die letzten ein bis drei Bälle vor der Tasche liegen und musste sich so leider nur mit einem 4:7 aus seiner Sicht begnügen. Somit stand es demnach 2:2 nach Begegnungsrunde Nummer eins.

Dass dieser Zwischenstand in den Augen der Dresdner nicht unbedingt akzeptabel war ist nachvollziehbar. Daher gingen alle Beteiligten mit gesteigerter Konzentration und einer gewissen Geilheit ;-) in die zweite Runde. Und das, was sie sich vorgenommen haben umzusetzen, konnten sie auch in vollem Umfang erreichen. Vier recht ungefährdete Siege waren die Konsequenz der gesteigerten Einsatzbereitschaft. Lediglich Hannes musste etwas um seinen Erfolg bangen, konnte sich letzten Endes aber mit einem knappen 6:5 durchsetzen. So hieß es nach dem zweiten Zusammentreffen 6:2 für Dresden.

Nach der gelungenen Erarbeitung des Vorsprungs konnten wir uns dann etwas „entspannter“ in die letzte Begegnung begeben. Im letzten Teilabschnitt konnten Tilo und Ronny jeweils einen 8:3-Erfolg verbuchen. Weiß der Teufel warum, aber Hannes und Carsten durften erneut erfahren, wie es ist eine Niederlage kassieren zu müssen. Sch… drauf Jungs! Das nächste Mal geht es zum Tabellenführer ins Joe’s. Da könnt ihr dann wieder das ausgleichen, was euch an diesem Spieltag misslungen ist ;-) Zumal es auch nötig sein wird!

Ergo gewannen wir gegen 15 Uhr mit 8:4 und sicherten uns damit weitere 3 Punkte. Da die Zweite des BTV auch in Dresden mit 3:9 verloren hat, ist für diese Saison Platz 2 in greifbarer Nähe. Wenn wir denn gegen die anderen Dresdner mindestens ein Pünktchen sichern könnten – wir spielen ja immerhin zu Hause :)

Mit sportlichem Gruße – euer Ronny

PSC’s Erste – weiterer Punktgewinn gegen Uhyst

Ligaspiel

Uhyster BSV – 1. PSC Dresden

Am Sonntag, den 07.12.2014 ging es für die Erste Mannschaft in die Oberlausitz nach Uhyst/Spree. 3 Punkte mussten weiter her, um mit der Elite in der Liga weiter mithalten zu können.

Die Erste Runde gestaltete sich als erster Meilenstein zum Gesamtsieg. Hier war leider einzig für Tilo kein Blumentopf zu gewinnen. Während Hannes sich mit Martin Sturm bis zur 50. Aufnahme bemühte (sich dennoch aber durchsetzen konnte…) gelang Ronny ein guter Auftakt und ließ gegen Uwe Schillack nichts anbrennen. Klar waren Uwe und Martin vielleicht nicht ganz auf der Höhe und blieben fernab ihrer eigentlichen Möglichkeiten, dennoch waren es teils ausgeglichene Partien, zumal alle 4 Teilnehmer sich mit unnötigen Fehlern befleckten. Bei Tilo sah es anfangs eigentlich recht gut aus und konnte über weite Teile mit Daniel Hoff mithalten. Trotz dem er bedacht und ruhig spielte, gelang es Tilo nicht Daniels Führung weiter zu verringern. Demnach war eine Niederlage leider die einzig logische Schlussfolgerung. Da bleibt nur noch das 10-Ball von Carsten übrig, was es zu erwähnen gilt. Geblendet von der vermeintlich “schwächeren” Celine Funke, ließ er einige Chancen auf einen höheren Sieg verstreichen. Trotz dieser Fehler, die ihn 4 Partien kosteten, konnte er dennoch das Spiel recht klar für sich entscheiden. Es ist eben doch gefährlich, wenn man sich an einem Ligaspieltag von den jungen Damen blenden lässt Carsten ;-)

Ein Zwischenstand von 1:3 nach der ersten Runde ließ Platz für weitere Träume über den Gesamtsieg. Die Auslosung meinte es hier sicherlich auch ironisch, da alle Akteure wieder auf dieselben Gegner trafen. Wie auch in Runde 1 konnte sich lediglich Tilo nicht gegen einen stärker werdenden Daniel durchsetzen. Viel Raum zum Spielen hatte er nicht bekommen, konnte seine Aufnahmen aber dennoch konsequent nutzen und so Daniel zu einem Großteil Paroli bieten. Und so ging diese Partie knapp mit 6:5 verloren. Alle anderen PSCler  hatten es hier schon etwas „einfacher“. Klare Siege von 0:6 (Carsten), 3:7 (Hannes) und 1:6 (Ronny) sprachen in dieser Runde für sich.

Ergebnis nach Runde zwei – 2:6 für den PSC. Auf ging es frohen Mutes in die entscheidende Phase des Tages, ein Punkt war uns ja schon sicher. Doch meinte es Tyche dann gut mit uns und gab jedem Spieler einen anderen Gegner für die letzte Runde. Auch hier gab es aber leider wieder eine Niederlage zu verzeichnen. Diese holte diesmal aber nicht Tilo, sondern Carsten, der wahrscheinlich zu siegessicher in den finalen Kampf ging. Ein 8:6 gegen Uwe Schillack war die Folge. Alle anderen Dresdner konnten, wie auch schon in Runde 2, einen relativ klaren Sieg einfahren (3:8 für Hannes und 3:8 auch für Tilo). Alle bis auf Ronny, der gegen einen stark spielenden Daniel Hoff ran musste. Bis auf zwei bis drei Gelegenheiten gab es bis zum 4:1 für Daniel auch nichts weiter zu sehen. Zu dominant war des Dresdners Gegenspieler. Doch aus unerklärlichen Gründen gab es bei Ronny plötzlich einen spieltechnischen Wendepunkt, der ihm aus dem 4:1 noch einen 5:7-Erfolg einfuhr.

So konnte die erste Mannschaft des PSC Dresden am Ende eines zeitlich kurzen Spieltags die nächsten 3 Punkte einfahren (Gesamtergebnis 3:9) und den beiden führenden Mannschaften in der Verbandsliga weiter auf den Versen bleiben…

Mit sportlichem Gruße – euer Ronny

Dritter Dreier der PSC-Dritten!

Am Sonntag reiste unsere Dritte um Kapitän Gunter zum Auswärtsspiel ins Joes Dresden. Nach dem guten Start in die Saison und den 2 Siegen wollte das Team nun den nächsten Erfolg einfahren.

In Runde 1 setzte Gunter aus und all unsere Jungstars kamen zum Einsatz. Niklas verlor sein 14/1 nach hartem Kampf um jeden Ball mit 30:40, Moritz unterlag in seinem 8-Ball mit 1:4, doch Martin fegte seinen Gegner im 2. 14/1-Match mit 40:6 vom Tisch! 1:2 Rückstand aus unserer Sicht.

Die 2. Runde war der Schlüssel zum Sieg für das Team, Gunter bezwang seinen Gegner im 8-Ball mit 4:2, Martin gewann souverän mit 6:1 sein 9-Ball und Niklas revangierte sich für sein 14/1 Partieverlust und bezwang seinen Gegner in seiner 9-Ball Partie im Decider mit 6:5, wobei er eine klasse 8 lang von der Bande lochte und auf die letzte 9 stellte! 4:2 nach Runde 2! :)

Wir brauchten also nur noch einen Spielgewinn um den Gesamtsieg in der Tasche zu haben. Nun setzte Niklas aus und Moritz kam wieder an den Tisch, allerdings konnte er sich für seine Niederlage im 8-Ball nicht revangieren und verlor mit 3:5 sein 10-Ball. Doch Gunter und Martin konnten ihre Spiele gewinnen, Gunter machte mit 5:2 den Sack zu und Martin versenkte wenig später die letzte 8 und siegte mit 4:2!

Wir fuhren damit einen schönen 6:3 Sieg ein und sind nun sicherer Zweiter punktgleich mit den Mannen vom Snoobi , die ebenfalls die maximale Punkteausbeute aus den ersten 3 Spieltagen geholt haben. Martin gewann all seine 3 Spiele und zeigte erneut seine Qualität am Pooltisch, Niklas konnte 1 Match für sich entschieden und Gunter steuerte 2 Spielgewinne bei. Damit führt er die Spieler Einzelrangliste mit 7 Siegen und 100 % Quote an! Moritz konnte leider keinen Spielgewinn verbuchen.

Am kommenden Samstag ist dann Snoobi bei uns zu Gast und es kommt zum Gipfeltreffen  in der Bezirksliga, wir sind gespannt wie sich unsere Dritte da schlagen wird. ;)

VG Martin

Geglückte Premiere der PSC-Dritten

Nach etlichen Jahren hat der PSC Dresden in dieser Saison wieder einmal drei Pool-Mannschaften in´s Rennen geschickt. Und die neue Dritte wartete mit einer interessanten Besetzung auf. Neben den altgedienten Haudegen Bodo Lange und Gunter Kreibich trat unser Jungtalent Niklas Illing an, dem zwar noch ein Partiegewinn verwehrt blieb, der aber trotzdem zeigte, was für ein Potenzial in ihm steckt.

Ein Kurzbericht von Gunter Kreibich

Erste Runde – 14/1 Gunter und Niklas, 8-Ball Bodo. Gunter hatte es mit der Meißner Frauen-Power zu tun, klapprige Taschen und sehr viele Safety-Aufnahmen zogen das Spiel in die Länge bis Gunter endlich die 40 Punkte erreichte. Niklas spielte unbefangen sein Spiel und lag acht Punkte vor dem Ziel mit zehn Punkten in Front u.a. garniert mit einem schönen Break von acht Bällen. Dann jedoch misslangen ihm einige seiner Lochversuche und ermöglichten seinem Gegner Jerome Grellmann aufzuholen. Am Ende gewann der Meißner knapp mit 40:38. Bodo´s gewann sein Achtball souverän mit 4:1, wobei sein Gegner kaum Gegenwehr leistete.

Die zweite Runde ergab die gleichen Paarungen und den Meißnern gelangen zwei Siege gegen Bodo und Niklas, sodass es vor dem letzten Durchgang 3:3 stand. Dieser lief gut mit Siegen von Bodo und Gunter, Niklas hatte trotz der Niederlagen seine Feuertaufe bestanden – und hat sicher auch Eines gelernt: Die Trauben hängen doch etwas höher als erwartet. Als Fazit bleibt außerdem: Die Premiere unserer Dritten ist mit einem Auswärtssieg geglückt!

Die Zweite macht den Deckel drauf

Es ist in trockenen Tüchern. Auch theoretisch ist unsere Zweite durch und kann für ein zweites Jahr Verbandsliga planen. Vier Spieltage vor Saisonende hat die Mannschaft mit einer beeindruckenden spielerischen und kämpferischen Leistung ihr Ziel erreicht und den Klassenerhalt gesichert. Vor drei Jahren spielte die Truppe noch in der Bezirksliga und jetzt diese Leistung – da kann man nur Respekt zollen und der Mannschaft herzlich gratulieren! Der Auswärtssieg beim wirklich gut gegenhaltenden Brauwasser-Team war verbunden mit einer der besten Mannschaftsleistungen in dieser Saison. Dabei war die Auftaktrunde punktetechnisch ein Fehlstart, aber schauen wir doch einfach die Partien im Einzelnen an.

Volker Kraak – Hannes Hermsdorf 80:69
Nachdem bei Peter Frey – schwer erklärbar warum – im 14+1 in den letzten Partien immer der Wurm drin war und das auch psychologisch für ihn zum Problem geworden ist, handelte unser Kapitän und Hannes Hermsdorf bekam eine weitere Chance im 14+1. Er traf auf ein neues Gesicht, Volker Kraak, welcher sich als unbequemer Gegner offenbarte. Dessen defensiv geprägtes, taktisch sehr diszipliniertes Spiel brachte unseren Hannes bald in arge Nöte. Hannes bemühte sich mehr um die Offensive, schätzte aber oft die Risiken nicht so gut ein, was der Leipziger bestrafte. Dass der LSV-Akteur trotzdem auch das Break Building durchaus beherrscht, bewies er zudem mit einer 14er Serie. Lobenswert wie Hannes – trotz des für ihn schlecht laufenden Spiels – die Konzentration oben hielt, um jeden Ball kämpfte und so am Ende doch noch recht nah an den Leipziger kam. Der ließ sich den Partiegewinn aber nicht mehr nehmen, schaukelte das Spiel zum Schluss routiniert nach Hause.

Christian Pries – Toni Kreibich 49:80
Dies vorweg: Tonis Vorstellung heute war eine Energieleistung aller erster Güte. Durch einen starken Infekt, gekoppelt mit einer Bindehautentzündung eigentlich am besten im Bett aufgehoben, raffte er sich an diesem Sonntag – in Ermangelung von Alternativen – zum Billard spielen auf und bot eine Klasseleistung. In dieser Partie kam ihm entgegen, dass Christian – eigentlich eine absolute Stütze seiner Mannschaft – heute weit weg von dem war, was er kann und auch schon im Hinspiel demonstriert hatte. Er wirkte unkonzentriert und in seinem Spiel überhastet. Toni versuchte ökonomisch zu spielen und spielte etwas langsamer als sonst, was gut funktionierte. Zur Spielmitte machte er in zwei Aufnahmen 30 Bälle und die Partie war praktisch entschieden. Unser Mann war nach 30 Aufnahmen durch, ohne sein bestes Spiel (warum, das steht weiter oben) abrufen zu können. Stark!

Ronny Meyer – Tobias Jäkel 80:79
Beide Spieler wirkten zu Beginn recht nervös und eine zerfahrene Partie kam mühsam in Gang. Es zeichnete sich beizeiten ab, dass die Bälle an diesem Tag insgesamt undankbar liefen und aneinander klebten, als wären sie mit Haftcreme eingerieben (Anmerkung: Die LSV-Truppe hat zwar Heimrecht, “genießt” dieses aber als Gastrecht im Pool Leipzig – mit wenig Einfluss auf das Spielmaterial). Unbewusst ging unser Tobias das Tempo seines Gegners mit, was seinem Spiel nicht gut bekam und es Ronny ermöglichte, Stück für Stück Abstand zu gewinnen. Als unser Kapitän sich dessen bewusst wurde, nahm er Tempo raus – und schon gewann sein Spiel an Qualität. Fortan robbte er sich stetig an den Leipziger heran. Als dem aber ein sehenswertes 16er Break gelang, schien die Partie gelaufen. Doch danach schaffte der es einfach nicht über die Ziellinie, sodass beim Stand von 79:78 und noch vier liegenden Bällen das Ende wieder völlig offen war. Den ersten Ball lochte Tobi und löste dabei schön die bis dahin nicht Spielbaren. Nun musste er aber ein schwere Kugel auf die Mitteltasche spielen – und scheiterte haarscharf. Ronny machte danach mit einem attraktiven Long Pot den Sack engültig zu.

Martin Frieße – Peter Frey 7:5 (10-Ball)
Ergebnistechnisch muss man die Variante, unseren Mannschaftsältesten mal NICHT im 14+1 einzusetzen als Fehlschlag einschätzen. Er konnte seiner Favoritenrolle gegen Martin Frieße nicht gerecht werden. Woran lags? Erstens natürlich an einer guten Leistung des Leipzigers, der vor allem taktisch sehr klug spielte, seine eigenen Fähigkeiten gut einschätzte und so unnötige Risiken vermied. Er lochte die komfortablen Bälle und vermied die Schwierigen, lieber stieg er mit Sicherheiten aus. Und die waren oft knackig und brachten Peter in Not. Der erste Frame war zudem von Peter aus gesehen eine Katastrophe, zig Chancen ließ er ungenutzt und so verschenkte er diesen Punkt, den er am Ende dringend gebraucht hätte! Danach wurde sein Spiel immer besser, ja richtig gut und er verlor die beiden folgenden Frames wirklich unglücklich, weil durch eine nicht mehr saubere Bande zweimal der press an ihr liegende Objektball ablief, das jeweils in Schlüsselszenen. Diese 0:3 Hypothek erwies sich im Nachhinein als zu groß, zumal – wie gesagt – Martin Frieße ja auch noch da war. Insgesamt lief das für Peter trotz phasenweise gutem Spiels also nicht sehr glücklich. Der Sieg für den Leipziger ging aber insgesamt schon in Ordnung, denn der schöpfte sein Potenzial fast vollständig aus.

Christian Pries – Tobias Jäkel 3:6
Da lag unsere Truppe also 1:3 zurück und das verhieß im bisherigen Saisonverlauf nichts Gutes. Heute aber sollte es anders kommen…
Gegen den sonst so starken Christian Pries bot Tobias zeitweise Achtball vom Allerfeinsten. Es war vielleicht (mit Einschränkungen) sein bisher bestes Achtball überhaupt. Ihm gelang phasenweise einfach alles, gekrönt von einem Ausspiel. Nun ja, der Leipziger spielte unserem Käptn aber auch mächtig in die Karten, verschoss immer wieder auch einfache Bälle. Das Optimum wurde es für Tobias dann nicht, denn im Gefühl des sicheren Sieges ließ die Konzentration nach und der Leipziger holte sich noch drei Frames. Vorsicht Tobi, solche Spiele können auch ganz schnell kippen, wenn man die Zügel lockert. Insgesamt aber ein hochverdienter, souveräner Erfolg für unseren Mann.

Thomas Kolbe – Hannes Hermsdorf 2:6
Im Vorjahr noch ein Leistungsträger der Dragons in der Landesliga, hat Thomas Kolbe den Leistungssprung hinauf in das Niveau der Verbandsliga noch nicht geschafft. Hannes schon und das machte ihn auch zum Favoriten in dieser Begegnung. Sofort wurde unser Youngster dem auch gerecht und mit viel Selbstvertrauen stürmte er zu einer 4:0-Zwischenführung. Es flutschte einfach nur so, ob Loch-, Positionsspiel ob taktisches Geplänkel, alles war wie aus einem Guss. Man sieht, wenn Hannes erst mal in seinem Rhythmus ist, dann ist er immer schwerer zu stoppen. Dann jedoch kam auch Thomas besser ins Spiel, zeigte gute Qualität, wirkte immer sehr konzentriert. Nur die langen Bälle, da haperte es bei ihm. Ein ums andere mal klapperten Die in den Taschen, ermöglichten so Hannes den Wiedereinstieg. Und so fuhr unser Ranglistenbester den Partiegewinn dann auch recht locker nach Hause.

Volker Kraak – Peter Frey 5:6
Dieser Volker Kraak ist für die Brauwasser-Truppe eine echte Verstärkung, bei der die Verantwortung in dieser Saison wohl bisher zu sehr auf den Schultern von Ronny Meyer und Christian Pries lag. Der Neuzugang zwang unseren Mann in einer erbitterten, hochklassigen Auseinandersetzung zur Abrufung seines ganzen Könnens. Peter zeigte schon in der ersten Spielhälfte seine Klasse, die er in der 8-Ball-Disziplin erreicht hat. Mit einer gesunden Balance aus Offensive und taktischem Spiel löste er teils wunderbar auf dem Tisch liegende Bälle und kurvte um die seines Gegners herum. Und trotzdem gelang es ihm nicht, sich abzusetzen. Der Leipziger glänzte vielleicht nicht so beim Break Building, doch wenn Peter aussteigen musste und der Tisch nur halbwegs frei lag, lochte der LSV-Spieler erbarmungslos die eigenen Bälle und holte sich den Frame. Zudem hielt er Peter durch seine ruhige und bedächtige Spielweise vom Tisch, was diesen zunehmend an die Nieren ging. Es war sicher ein Schlüsselmoment, als Toni unserem Routinier zuflüsterte, er möge doch einfach mal das Tempo seines Gegners so mitgehen, sprich sich ebenso viel Zeit lassen. Und Peter hatte ein Ohr dafür (ist ja nicht immer so ;-) ), mit der Folge, dass er nochmals an Qualität zulegte und ganz schwere Tische abräumte. Volker schenkte ihm nichts, aber auch gar nichts – bis in den Decider, da verstellte er sich beim Spiel auf seine Farben. Die Bälle wurden immer schwerer und folgerichtig misslang der Lochversuch auf Schwarz. Der letzte Ball für Peter war dann fast der Einfachste im ganzen Spiel. Es war der Schlusspunkt einer starken Partie unseres Mannes gegen einen ebenbürtigen Kontrahenten. Und damit hatte die Mannschaft einen 1:3-Rückstand in einen 5:3-Vorsprung gedreht!

Ronny Meyer – Toni Kreibich 6:7 (10 Ball)
Wieder bekam es unser – mächtig angeschlagener – Toni mit einem der Stärksten aus dem Brauwasser-Team zu tun und Ronny Meyer war auch richtig gut drauf. Der Leipziger legte los wie die Feuerwehr, lochte wie verrückt, einschließlich einer Clearance und ging mit 5:1 in Führung! Toni blieb ruhig, achtete darauf, konzentriert zu bleiben und hoffte auf seine Chance. Das zahlte sich aus. Auch wenn er nicht so glänzend abräumte wie sein Gegenüber, verdiente er sich die folgenden vier Frame-Gewinne durch sein überlegtes, taktisch überzeugendes Spiel. Im Gegensatz zum vergangenen Spieltag waren auch die Sicherheiten unseres Akteurs wieder viel zwingender. Als Ronny nach dessem 6:5 vor dem Partiegewinn stand, gab es beim LSVer plötzlich einen Knacks. Nervensache, Konzentration? Wie dem auch sei, Toni bekam Chancen, nutzte sie und holte noch den Sieg.

Christian Pries – Tobias Jäkel 8:7
Nachdem er eben Christian in der vorherigen Achtball-Partie so dominiert hatte, legte Tobi auch in seinem Neunball gleich wieder richtig los. Zeitweise spielte Tobias wie im Rausch und man wettete angesichts dieser Dominanz keinen grünen Zweig mehr auf einen Sieg des Leipzigers. Mit dem 3:7-Zwischenstand war Christian noch gut bedient und seine Körpersprache war dementsprechend. Aber wenn es zu gut läuft… geht er aufs Eis, oder so? Wie schon in der Vorpartie wurde Tobi ohne Not nachlässig – und diesmal gab es auf die Mütze. Ein Christian Pries mag einen schlechten Tag haben, aber niemals darf man den unterschätzen. Und er beherrscht das kleine psychologische Spiel, welches AUCH Teil des Billard-Sports ist. Und so endglitt Tobi das Spiel. Wie er sich dessen gewahr wurde und er sich wieder straffte, war es zu spät. Als ihm im Decider ein Foul auf die schwer liegende Sechs unterlief, hatte der Leipziger Routinier Ball in Hand und holte sich damit noch die Partie. Leerreich für Tobi was das Ergebnis betrifft, lehrreich als wichtige Erfahrung.

Ronny Meyer – Toni Kreibich 4:8
Nach seinem 10-Ball kroch unser Toni auf dem Zahnfleisch und so kam es ihm, sehr, sehr recht, dass sich Peters Achtball gegen Volker so in die Länge zog. Dann musste er wiederum gegen Ronny Meyer antreten – und bestand auch diese Prüfung mit Bravour. Diesmal kam unser Mann gleich richtig gut ins Spiel und entschied einen Frame nach dem Anderen zu seinen Gunsten. Ronny stand völlig außen vor. Eine Neun hatte ihm Toni geradezu serviert, die Zweite war ein Zufallstreffer und so führte Toni 6:2. Dann bekam Ronny doch noch die Möglichkeit, Billard zu spielen und rückte auf 4:6 heran. Doch unser Mann war einfach zu stark und meisterte auch Schlüsselszenen im Stile eines gereiften Verbandsligaspielers. Beispiel gefällig: Im Sieg-Frame locht und stellt Toni perfekt die schwere Eins und Zwei für die Kombi der Drei auf die Neun. Schwer nachvollziehbar fällt die Neun nicht. Die Kombi liegt (aber schwer) noch immer und sein Gegner scheitert seinerseits. Toni kommt an den Tisch und räumt einfach alles ab – fertig! Würdiger Schlusspunkt einer beeindruckenden Performance. Toni, jetzt darfst Du aber wirklich mal zufrieden sein! ;-)

Martin Frieße – Peter Frey 3:8
Peter war “Bummelletzter” bei seiner Vorpartie gegen Volker Kraak und so ging es für ihn gleich weiter – und das war ganz offensichtlich gut so. Denn unser Spieler hatte nun einen tollen Lauf, ihm gelang viel, wenn auch nicht alles. Offensiv ist das schon lecker, aber eben auch riskant. Martin hatte allerdings nicht mehr die Spannkraft der Auftaktpartie. Immer mal wieder zeigte er einen starken Ball bzw. eine gute Sicherheit. Dem Offensivdruck Peters war er auf die Dauer aber nicht gewachsen und mit zunehmender Spielzeit häuften sich die Fehler. Und Peter hatte sich inzwischen auch einigermaßen an den bedenklich abgespielten Tisch gewöhnt, das Stellungsspiel geriet nicht mehr ganz so daneben wie beim 10-Ball. Durch sein starkes Lochspiel konnte er Fehler diesbezüglich auch immer wieder reparieren und er ist extrem fokussiert, wenn es um die Alles oder Nichts Bälle geht. Ganz abgesehen davon, dass seine feine Technik immer stabiler wird. Zum Schluss spielte nur noch er und er gewann ausgesprochen souverän. Und wie schon am letzten Spieltag war es gleichbedeutend mit dem Tagessieg!

Thomas Kolbe – Hannes Hermsdorf 7:5 (10-Ball)
Zu unserem Leidwesen nun doch noch ein Erfolgserlebnis für den seinerseits in dieser Saison bisher arg gebeutelten Thomas Kolbe. Aber wir wissen ja, dass Hannes gegen Ende eines Spieltages immer das Problem hat, die Konzentration – unabdingbar für eine gute Spielqualität – hoch zu halten. Gerade lange Pausen zwischen den Partien wirken sich bei ihm negativ aus, er sollte da mal nach Lösungen suchen. Am stärksten machte sich das bei seinem Lochspiel bemerkbar, Bälle die er eigentlich im Blindflug beherrscht, gingen danaben. Da roch der Leipziger Lunte und begann mit taktischen Spiel, unserem Mann den Rhythmus noch zusätzlich zu nehmen. Klug gemacht, er dominierte fortan die Partie, auch wenn er beileibe nicht fehlerlos spielte. Beim Stand von 6:5 hatte er dann auch noch das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite, als die Weiße beim Lochen auf die Zehn dann doch so gerade eben im Tascheinenlauf verblieb. Insgesamt aber hat sich der Leipziger diesen Partiegewinn redlich verdient.

Fazit:
Was soll man sagen? Gegen eine Brauwasser-Truppe, die mit viel Leidenschaft und durchaus Qualität um den Ligaverbleib kämpfte, gelang ein erneuter Erfolg. Unsere Mannschaft zeigte viel spielerische Qualität, aber vor allem auch Moral. Immer wieder hat man in dieser Saison gesehen, dass, wenn es mal bei Einem nicht so gut läuft, die Anderen einspringen. Die Ausgeglichenheit ist der Trumpf der PSC-Zweiten, die Stammspieler liegen alle im Ranglistenbereich 13. bis 22. Und dahinter steht mit Christian Bohle ein ganz starker Reservespieler.
Toni verdient hier eine besondere Würdigung. Gesundheitlich gebeutelt holte er die Maximalausbeute und wurde so zum wichtigsten Garanten des Tageserfolges. Zudem unterstützte er vorbildlich seine Mitspieler über den Spieltag hinweg. Danke nochmal Toni! Aber JEDER Partiegewinn heute war mal wieder Gold wert, denn anders als mit einem 7:5 macht es unsere Zweite offenbar nicht. Tobi zeigte phasenweise exzellentes 8-Ball und 9-Ball, wenn er das über die Partien hinweg zukünftig hoch hält, dann können sich die zukünftigen Gegner warm anziehen. Hannes hatte auch an diesem Tag sehr starke Szenen, für ihn besteht die Herausforderung sicher darin, die Spannkraft über einen ganzen Spieltag hoch zu halten. Peter beweist zunehmend seine Wettbewerbsfähigkeit auch in dieser Liga, wenn da nur das 14+1 nicht wäre. Er wird auch hierfür eine Lösung finden.
Unsere PSC-Zweite kann nun zum Schaulaufen übergehen, die Erfolgsorientierung wird sie dabei ganz sicher nicht verlieren. Mit dem nächsten Spiel, auswärts beim BTV erwartet die Mannschaft die größtmögliche Herausforderung dieser Saison und gegen diese superstarke Truppe die beste Leistung abzurufen, das sollte das Ziel unserer Jungs sein. Und so freut sich die Mannschaft auf das Abenteuer im Vogtland – und wer weiß, vielleicht kann man ja die Daniel, Monty und Co. ein bischen ärgern…

Dresdner holen sich Platz 2 zurück!

Am vergangenen Sonntag fand der letzte Auswärtsspieltag der Ersten Mannschaft in Leipzig statt.
Angereist waren Jimmy Devlin, Tilo Mittelstädt, Toni Kreibich, István Pataki, Hannes Hermsdorf und Gunter Kreibich (als Fahrer und moralischer Unterstützer).

Die Mannschaft um Uwe Seypt wollte noch auf ihren fünften Mann (Roland Heß) warten. Nach einer dreiviertel Stunde über dem geplanten Beginn des Spieltages wurde die erste Runde dann doch ohne ihn begonnen.

Jimmy Devlin:
Unser Schotte konnte nun doch einspringen, weil er rechtzeitig aus dem Ausland wiederkam.
Sein Einspielen und seine Einstellung verrieten Bissigkeit an diesem Spieltag:
“Ich spiele drei Spiel und gewinne drei!”, sagte er noch vor Beginn der ersten Partie.
Nur war er am Ende etwas lustlos und konnte sich nicht mehr genügend motivieren.
So gewann er doch “nur” zwei der drei angekündigten Spiele.

Toni Kreibich:
Heute hatte Toni einen guten Tag erwischt. Im 14/1 konnte er sich kämpferisch – aber unzufrieden mit sich selbst – durchsetzen und ließ u.a. eine 19er Höchstserie sehen (und das auf diesen Tischen)!
Auch seine zweite Partie holte er mit Kampfgeist! Zufrieden war er aber auch da nicht.
Im letzten Spiel war er dann wohl sehr müde und ebenfalls motivationslos wie Jimmy, jedenfalls verlor er gegen einen eher schwächeren Gegner.
Alles in allem ein siegreicher Spieltag für ihn.

Tilo Mittelstädt:
Nachdem er am Spieltag zuvor nur eine eher schlechte Leistung abrufen konnte, machte er an diesem Tag einen sehr souveränen Eindruck.
Im 10-Ball führte er schon mit 5 – 1 als sein Gegner aufgab (ihm war etwas schlecht geworden). Sein 8-Ball war dann ein “gesetzter” Klassiker in dem er sich doch sehr klar durchsetzen konnte.
Insgesamt war das alles an diesem Spieltag und so verdiente er sich seine Pause bis zum Konzert :-D

István Pataki:
Der Teamkäpt’n der Mannschaft hatte an diesem Tag ein kleines Handycap zu bewältigen und spielte deshalb auch technisch eingeschränktes Billard.
Außerdem kam noch ein kleines Formtief hinzu was dazu führte, dass sein 14/1 sehr lange dauerte und relativ unansehnlich wurde.
Nachdem die Luft dünner wurde, entschloss sich der Dresdner aber zur taktischen und abwartenden Haltung und gewann das Spiel dann über die Distanz aber vor allem mit Geduld. Nach einer Pause in der zweiten Runde und der Erholung im Rücken, startete er mit einem sicheren Sieg der Mannschaft in die 9-Ball Partie, die geprägt war von Fehlern auf beiden Seiten. In der sich letztlich aber doch der Teamkäpt’n verdient durchsetzen konnte.

Hannes Hermsdorf:
Unser Youngster bekam diese Saison nun seinen zweiten Einsatz in der Verbandsliga. Leider vom Vortag geschlaucht bekam er kein Fuß in die Tür, weder in seinem 8-Ball noch im anschließenden 9-Ball.
Obwohl er dort dann auf kuriose Art und Weise knapp verlor.

Hier die Aufstellungen:

Pool 2000 Leipzig (3) — 1. PSC Dresden (1)

14.1 endlos
Jens Hupach vs. István Pataki ____________ 72 – 80 / HS: 9 – 11
Christian Spilichal vs. Toni Kreibich ________ 78 – 80 / HS: 9 – 19
Tim Kepper vs. Jimmy Devlin _____________ 51 – 80 / HS: 8 – 13
10-Ball

Uwe Seypt vs. Tilo Mittelstädt _____________ 1 – 7 

8-Ball
Christian Spilichal vs. Hannes Hermsdorf ___ 6 – 3
Jens Hupach vs. Jimmy Devlin ___________ 5 – 6
Roland Heß vs. Tilo Mittelstädt ____________ 3 – 6
10-Ball

Tim Kepper vs. Toni Kreibich _____________ 4 – 7

9-Ball
Christian Spilichal vs. Toni Kreibich ________ 8 – 4
Tim Kepper vs. István Pataki _____________ 3 – 8
Jens Hupach vs. Hannes Hermsdorf _______ 8 – 7
10-Ball

Roland Heß vs. Jimmy Devlin _____________ 7 – 3

Endstand: 4 : 8

 

Das Fazit:

Mit diesem Auswärtssieg holten sich die Dresdner den zweiten Platz wieder zurück, da das Team vom BTV zu Hause gegen den Tabellenführer Pool (2) verlor.
Insgesamt eine tolle Teamleistung, auch wenn unser Hannes keinen Punkt beisteuern konnte.
Tilo spielte souverän und abgeklärt. Toni war nicht all zufrieden, konnte aber zwei Spiele gewinnen. Jimmy hat seine eigens gesteckten Ziele nicht erreicht, war aber trotzdem ein Erfolgsgarant für den Sieg. István holte irgendwie auch zwei Punkte wird aber sicherlich diesen Spieltag eher unter der Kategorie “Vergessen” ablegen.
Last but not least unser Hannes, der wie Peter schon analysierte, leider seinen “schwankenden Leistungen” unterlag und nicht gewinnen konnte. Hier muss noch gezielter trainiert werden.

Danke auch an Gunter als Fahrer und Unterstützer, der sich aufopfernd in den Dienst des Teams stellte!

Gut Stoß und bis zum nächsten Spieltag!

Dritter Dreier am Stück für die PSC-Zweite

Wieder einmal reiste unsere Zweite nach Leipzig, diesmal wartete die zweite Mannschaft des PBC Joker auf uns. Die hatten unserer Mannschaft in der Hinrunde eine schmerzhafte 4:8 Heimniederlage beschert. Vor allem unser Peter Frey erinnert sich sehr ungern daran, erwischte er doch just da einen rabenschwarzen Tag. Nach zwei Siegen am Stück wirkte die PSC-Zweite aber zunehmend gefestigt und rechnete sich mit ihrer derzeit stärksten Besetzung auch bei den Jokers Chancen aus. Wie sich zeigen sollte, nicht zu Unrecht.

Spiel 1
14.1 endlos
Jürgen Lippoldt Christian Bohle
Bälle:
33
Aufn.:
35
HS:
5
Bälle
60
Aufn.:
35
HS:
6
Das Muster der 14+1-Spiele sollte sich ähneln. Mühsames Punktesammeln auf den tückischen Tischen war angesagt. Selbst die Gastgeber hatten ihre liebe Müh und Not mit den Taschen. Und so war die Partie unseres Christian Bohle kein Augenschmaus. Hohe Breaks schienen unerreichbar, der ungewohnt langsame Tisch führte immer wieder zum Verlust der Position. Christian nahm aber die Situation gut an, spielte taktisch abgeklärt und nervenstark und hatte so – den allerdings gesundheitlich angeschlagenen – Jürgen Lippoldt gut im Griff, der Sieg war folgerichtig.
Spiel 2
14.1 endlos
Robert Schettler Peter Frey
Bälle:
60
Aufn.:
36
HS:
8
Bälle
34
Aufn.:
35
HS:
6
 Der – nach dem an diesem Tag nicht antretenden Michael Hoff – spielstärkste Akteur der Joker-Truppe ist Robert Schettler. Und der zeigte eine vor allem taktisch eindrucksvolle Leistung. Schon sein Eröffnungs-Break war klasse und brachte unseren Peter Frey sofort in Schwierigkeiten. Er wurde gleich in einen riskanten Lochversuch gezwungen und fortan wucherte Robert mit dem anfangs erspielten Vorsprung. Peter spielte diszipliniert weiter, hatte aber mit dem niedrigen Tisch und langsamen Tuch große Probleme und verlor so ein ums andere mal die Stellung. Zumal die Taschen jede noch so kleine Ungenauigkeit beim Lochversuch bestraften. Außerdem hielt der Leipziger den taktischen Druck konsequent aufrecht, spielte immer wieder starke Safeties und zeigte auch spieltechnisch einiges. Er gewann so die Partie verdient, wobei Peter trotzdem eine durchaus ordentliche Leistung zeigte.
Spiel 3
14.1 endlos
Christoph Ziemann Hannes Hermsdorf
Bälle:
59
Aufn.:
60
HS:
5
Bälle
60
Aufn.:
61
HS:
8
Eine Premiere gab es hier zu vermelden. Hannes Hersmdorf trat zum ersten mal für die PSC-Zweite in einem 14+1 an. Es wurde ein konditionelle und psychische Herausforderung erster Güte für ihn. Gerade sein bekanntermaßen offensives Spiel wurde durch die anspruchsvollen Taschen immer wieder jäh gestoppt, wobei sein 8er Break die höchste Aufnahme der 14+1-Runde wurde (!).  Aber Christoph Ziemann von den Gastgebern, der das Material ja kennt, kam keinen Deut besser zurecht. Die Folge: Eine endlos lange Schlacht, die erst nach sage und schreibe 61 Aufnahmen ihr Ende fand. Es war ein Happy End, weil Hannes hauchdünn die Oberhand behielt.
Spiel 4
10-Ball
Thomas Gordan Bodo Lange
6 5
 Beobachter konnten hier ein unterhaltsames, abwechslungsreiches Spiel bewundern. Die beiden Kontrahenten nahmen sich nichts und so wechselte immer wieder die Führung. Vor allem kämpferisch konnte Bodo wieder überzeugen, aber er hatte auch gute spielerische Momente. Umso bedauerlicher, dass ihm das Quentchen Konzentration fehlte, um im Entscheidungs-Frame den Sack zu zumachen. Ein Fehler auf die 10 ließ Thomas Gordan frohlocken und die Partie ging somit an den Leipziger. Schade Bodo!
Spiel 5
8-Ball
Thomas Gordan Bodo Lange
5 4
  Erneut zeigte unser Bodo Lange eine vor allem kämpferisch starke Leistung. Seine Moral war nach der Auftaktniederlage ungebrochen und auch ein 2:4-Zwischenstand ließen ihn gegen Thomas Gordan nicht aufgeben. Eindrucksvoll, wie er mit drei sehr anspruchsvollen Bällen, sowohl was das Lochen als auch die Stellung betrifft, den Ausgleich schaffte. Thomas Gordan wirkte da zunehmend nervös. Aber irgendwie fehlt bei Bodo derzeit das letzte Quentchen Konzentration, um die Ernte einzufahren. Seine Fehler im Schluss-Frame ermöglichten dem Joker den Sieg. Und so stand Bodo erneut mit leeren Händen da. Das war wirklich bitter!
Spiel 6
8-Ball
Jürgen Lippoldt Peter Frey
1 5
 Wie schon am Spieltag zuvor in Döbeln, benötigte Peter eine gewisse Anlaufzeit, um sich auf die Bedingungen einzustellen (niedriger Tisch, langsames Tuch, enge Taschen). Und auch hier steigerte er sich in der zweiten Partie ganz beträchtlich. Nach langer 8-Ball-Pause trat er mal wieder in dieser Disziplin an und zeigte gegen Jürgen Lippoldt ein gute, über weite Strecken sogar hochklassige Leistung. Beendruckend nun sein Loch- und Stellungsspiel sowie die taktische Rafinesse, die dem Leipziger kaum einen Stich ließ. Auch als Jürgen Lippoldt versuchte, mit taktischem Spiel Peter den Wind aus den Segeln zu nehmen, gab der das Zepter in keiner Phase aus der Hand. Ergebnis: Ein klarer, ungefährdeter Sieg.
Spiel 7
8-Ball
Robert Schettler Christian Bohle
3 5
 Ein reizvolle Herausforderung für unseren Christian Bohle war diese Partie gegen den spielstarken Robert Schettler. Christian ging diese Auseinandersetzung hochkonzentriert an, bei der zweimal um den Anstoß ausgestoßen wurde (auch nicht so häufig). Es entwickelte sich ein gutklassiges Duell, weil auch der Joker stark aufspielte. In der zweiten Hälfte der Partie wirkte Robert jedoch etwas ungeduldig. Christian spielte da taktisch abgeklärter und bekam so das Heft des Handelns in die Hand. Am Ende ein etwas überraschender, aber verdienter Sieg für unseren Spieler, der seine gewachsene Klasse immer öfter unter Beweis stellt. Glückwunsch Christian!
Spiel 8
10-Ball
Christoph Ziemann Hannes Hermsdorf
6 3
 Nach seinem 14+1-Monstermatch schien unser Jüngster ordentlich geschlaucht. Die Umstellung von einem sehr langsamen auf einen hier deutlich schnelleren Tisch wollte ihm nicht gelingen, sodass vor allem sein Positionsspiel völlig daneben geriet. Zwar konnte er ergebnistechnisch bis zum 3:3 noch mithalten. Aber schon da war Christoph Ziemann klar besser. Danach aber brach Hannes völlig ein und verlor jeglichen Spielfaden. Der Leipziger musste nun nicht mehr groß investieren und fuhr mit solider Leistung einen letztlich ungefährdeten Sieg ein.
Spiel 9
9-Ball
Christoph Ziemann Hannes Hermsdorf
5 7
 Zum Beginn der 9-Ball-Runde stand es also Remis, zuwenig für die Gastgeber, die vor diesem Spieltag sogar noch Chancen auf eine Platzierung ganz oben hatten. Unsere Truppe stand deutlich weniger unter Druck und witterte ihre Siegchance. Und Hannes rappelte sich wieder auf in dieser Partie und zeigte nun, dass er richtig gutes Landesliga-Niveau spielen kann. Aber auch Christoph Ziemann zeigte hervorragende Bälle, räumte sogar zweimal komplett den Tisch ab. Folgerichtig wurde es ein attraktives, offensiv geführtes Spiel, in dem zum Ende wieder einmal die etwas größere Cleverness den Ausschlag gab, hier zugunsten unseres Hannes. Der lag zwischenzeitlich schon mit 1:4 im Rückstand! Respekt aber Beiden für eine Klassepartie!
Spiel 10
9-Ball
Thomas Gordan Bodo Lange
7 3
 Zwei Partien hatte unser Bodo trotz guter Leistung knapp verloren. Nun hieß es Bodo gegen Thomas die Dritte. Doch Bodo hatte hier nicht mehr die mentale Stärke, wirkungsvoll gegenzuhalten. Er wirkte auch konditionell ausgelaugt. Das führte zu vielen simplen Fehlern, selbst eine einfache Neun zu lochen, was immerhin das 4:5 bedeutet hätte, gerieten zur unüberwindlichen Herausforderung. Kaum verwunderlich, dass Thomas Gordan so immer selbstbewusster wurde, die Partie vor allem in der zweiten Hälfte klar beherrschte und so sicher und verdient gewann.
Spiel 11
9-Ball
Robert Schettler Peter Frey
4 7
 Unser Interims-Käptn knüpfte erstmal nahtlos an seine 8-Ball-Leistung an und holte sich souverän den ersten Frame. Aber was kam dann? Peter ging völlig die Konzentration abhanden und er versuchte nun über geschlagene fünf Frames, seinen Spielrhythmus wiederzufinden. Nur gut, dass auch Robert Schettler, der in dieser Phase der eindeutig bessere Spieler war, nicht mehr 100-prozentig fokussiert war. Seine Ungenauigkeiten beim Spiel auf die letzten drei Bälle ließen ihn ein ums andere mal bei der Neun scheitern und ein netter Fluke für Peter war auch noch dabei, sodass der erstaunliche wie schmeichelhafte Zwischenstand von 4:2 für unseren Mann herauskam! Dann aber war Peter wieder da, explodierte regelrecht und verdiente sich den Partiegewinn quasi nachträglich noch durch ein jetzt klares spielerisches Übergewicht mit u.a. drei ganz stark herausgespielten Frames.
Spiel 12
10-Ball
Jürgen Lippoldt Christian Bohle
5 6
 Überhaupt nicht zufrieden war Christian nach dieser Partie mit seiner Leistung. Die äußeren Bedingungen hielten viele störende Momente bereit und waren so einem konzentrierten Spiel nicht dienlich. Aber Christians Ansprüche an sich selbst sind gewachsen, gut so! Dieser 10-Ball Tisch hatte schon zuvor Hannes überhaupt nicht behagt. Größtes Problem für unseren Akteur waren Fehler beim Lochspiel. Aber Jürgen Lippoldt war an diesem Tag nicht der Gegner mit der Fähigkeit daraus Kapital zu schlagen. Im Gegenteil, seine krassen Fehler ließen Christian immer im Spiel bleiben bis hin zum Partiegewinn.
Fazit:
Neun Punke aus den letzten drei Spielen für die PSC-Zweite, das kann sich sehen lassen. Verdient wurden drei Punkte aus Leipzig entführt, wobei Joker ohne ihren stärksten Spieler Michael Hoff auskommen musste. Verdient, weil auch Bodo in zwei guten Partien knapp vor dem Erfolg stand. Schade, dass er leer ausging, aber seine derzeitigen beruflichen Verpflichtungen wirken sich doch aus – vor allem wenn es um die “Wurst” geht. Christian zeigte sehr deutlich, dass er spielerisch und mental gereift ist. Er kann, wenn er so weitermacht, in der kommenden Saison ein dominierender Spieler werden. Hannes hat seine 14+1-Feuertaufe bestanden, schwankte aber in seiner Spielqualität erheblich. Die Konzentration durchgehend hochzuhalten, das ist eine der Aufgaben, der er sich noch stellen muss. Peter hatte die gewohnten Probleme, sich auf Spielmaterial und Umgebung einzustellen, sein Spiel war auch nicht so konstant aber er hatte auch ganz starke Momente. Als Rückhalt wie Leader der Mannschaft überzeugte er erneut.

Auch Joker hat übrigens einen lesenswerten Spielbericht auf deren Website gestellt:

http://www.ppcjoker.de/component/joomleague/matchreport/11/374.html

Die PSC-Zweite hat damit am letzten Spieltag sogar ein richtiges Endspiel um Platz zwei! Wer hätte das vor drei Monaten für möglich gehalten? Aber in dieser Saison, in der Jeder Jeden schlagen kann, ist eben vieles möglich. Freuen wir uns also auf ein echtes Highlight im Endspiel gegen die Billarder aus dem Vogtland.