PSC-Zweite sichert in Döbeln den Klassenerhalt

Die zweite Mannschaft des 1.PSC Dresden hat es geschafft. Sie wird auch in der kommenden Saison in dieser Spielklasse vertreten sein. In einer über weite Strecken ganz engen Auseinandersetzung bei den Poolstars (2.) in Döbeln, rangen sie diese in deren Heimstätte nieder.    Beide Mannschaften wussten um die Bedeutung dieses Spieles, wobei die Döbelner den Sieg noch mehr benötigten als unsere PSC-Truppe. Und: Die Mittelsachsen hatten ein echtes Heimspiel mit gaaaanz langsamem Tuch, unglaublich giftigen Tascheneinläufen, ungewohnten Banden, niedrigen Tischen, schlechten Lichtverhältnissen. Sie MUSSTEN mit diesem Pfund wuchern, um nicht weiter in Richtung Tabellenende zu rutschen. Letztlich gelang ihnen das aber nicht, weil eine gut spielende Dresdner Mannschaft ordentlich dagegenhielt. Schauen wir im Folgenden, wie sich das Drama (mit Happy End für die Dresdner) im Einzelnen abspielte:

Spiel 1
14.1 endlos
Matthias Glauer Peter Frey
Bälle:
60
Aufn.:
32
HS:
10
Bälle
43
Aufn.:
32
HS:
7

Eine interessantes Aufeinandertreffen war das. Unser Peter Frey hatte zwar gegen Matthias Glauer in den letzten Jahren immer gut ausgesehen. Aber der Döbelner hat Stück für Stück an Klasse gewonnen. Peter wiederum hatte in dieser Saison schon einige Gegner im 14+1 böse abgewatscht und auch gegen die ganz Starken der Liga (Striegnitz, Heimann) sehr gut ausgesehen. Und so merkte man Matthias, gerade in der Anfangsphase schon den Respekt vor unserem Haudegen an. Er bemühte sich deshalb von Beginn an, Risiken zu vermeiden, sicher und konzentriert zu spielen. Eine goldrichtige Entscheidung war das, bei den schwierigen Bedingungen (extrem langsames Tuch, giftige Taschen, helles Gegenlicht). Peter, der schnell in Rückstand geriet, spielte anfangs konzentriert und mit guter Qualität. Aber er passte sein Spiel ungenügend an die Bedingungen an, versuchte in den Breaks zu bleiben, ging dabei zu hohe Risiken ein und scheiterte so ein ums andere mal. Und Matthias roch Lunte, der Poolstar spielte vor allem im Mitteldrittel ganz hervorragend und baute seinen Vorsprung immer weiter aus. Als Peter dann die Brechstange rausholte, den Erfolg erzwingen wollte, war das wohl sein größter Fehler an diesem Tag. Denn gerade zu diesem Zeitpunkt bekam Matthias auf der Ziellinie das große Fracksausen und servierte Peter mehrere gute Möglichkeiten, womit unser Mann die Partie noch dicke hätte drehen können. Aber der Lauf war weg bei Peter und so schleppte sich Matthias, wenn am Ende auch mit Mühe, zu einem verdienten Sieg.

Spiel 2
14.1 endlos
Michael Bös Bodo Lange
Bälle:
50
Aufn.:
52
HS:
9
Bälle
60
Aufn.:
53
HS:
9

Bodo Lange war in den letzten Monaten spielerisch doch arg ins Straucheln geraten, wirkte auch mental ziemlich angekratzt. Und so waren die Hoffnungen auf einen Partiegewinn gegen den spielstarken Michael Bös doch arg gedämpft. Der Beginn dieses Duells schien das zu bestätigen. Der Döbelner nutzte die Lochfehler unseres Akteurs und holte schnell einen komfortablen Vorsprung heraus. Jedoch packte unser Oldie an diesem Tag eine Quallität heraus, die man so lange nicht von ihm gesehen hat. Ruhig, konzentriert, diszipliniert glaubte er an seine Chance, hielt den Spielrhythmus schön langsam, so wie es gut für ihn ist. Und das wirkte. Michael Bös, der am Anfang so ungefährdet aussah, verlor den Spielfaden, ließ sich das Spiel unseres Mannes aufzwingen und war nun auch nicht mehr in der Lage höhere Breaks zu spielen. Am Ende dieses Monster-Matches über 53 Aufnahmen stand ein ganz erstaunlicher und beeindruckender Erfolg des Dresdners!

Spiel 3
14.1 endlos
Andre Barthel Tobias Jäkel
Bälle:
44
Aufn.:
24
HS:
11
Bälle
60
Aufn.:
25
HS:
8

Wichtigste und für den PSC erfreulichste Erkenntnis: Tobias Jäkel ist auf dem Weg zurück zu alter Stärke. Zeitweise lieferte er blitzsauberes 14+1. Schnell und flüssig spielte er die Breaks runter und hatte nach 13 Aufnahmen 50 Punkte und einen Riesenvorsprung auf den Kapitän der Döbelner. Dann aber wurde es mühselig, denn Andre Barthel zwang unseren Käptn in ein zähes taktisches Duell und sammelte dabei Punkt für Punkt. Der Rückstand schmolz. Tobias verlor etwas von seiner totalen Fokussierung, blieb aber ausreichend geduldig, wucherte mit dem Vorsprung, den er sich am Anfang so schön erspielt hatte und schaukelte den Sieg letztlich ungefährdet nach Hause. Eine insgesamt gute Leistung unseres Mannschaftskapitäns!

Spiel 4
10-Ball
Mike Rütz Hannes Hermsdorf
6 2

Unser Hannes Hermsdorf tat sich schwer gegen den Routinier der Döbelner. Der Poolstar bot eine gute Leistung, verband offensives Spiel mit wirkungsvollen Safeties. Unser Youngster wiederum rang um sein Spiel, wirkte nervös, agierte mit einem für ihn viel zu hohen Spielrhythmus. Dadurch kam er nie zur Ruhe, die nunmal notwendig ist, um richtig das Spielgeschehen zu analyiseren und damit die besten Entscheidungen zu treffen. Und das führte auch zu einer Reihe von – für Hannes Lochqualitäten – doch krassen Lochfehlern. Dass Mike Rütz in der einen oder anderen Situation auch von der Glücksfee beehrt wurde, ändert nichts an der Tatsache, dass der Sieg für den Döbelner, auch in dieser Höhe, verdient war.

Ein Remis stand so nach der Auftaktrunde, Enttäuschung und positive Überraschung hielten sich die Waage. Das Duell der beiden Mannschaften blieb, wie erwartet, eine knappe Geschichte.

Spiel 5
8-Ball
Andre Barthel Bodo Lange
4 5

Oh ja, wenn unser Bodo Lange sein gefürchtetes Matchplay auspackt, mit stoischer Ruhe und willensstark um jeden Frame, um jeden noch so schweren Ball ringt. Dann wird es ganz unbequem für die Gegner. Andre Barthel hatte nicht die spielerischen Mittel, um sich entscheidend aus der taktischen Umklammerung, dem aufgezwungenen Spielrhythmus zu befreien. Er wurde an seinem Lieblingstisch regelrecht von unserem Bodo niedergerungen. Bei den äußerst unangenehmen Taschenenläufen und Bodos Stoßtechnik ist das umso bemerkenswerter. Zudem überzeugte unser Spieler vor allem in den ersten Frames auch spielerisch, entscheidend für den Gewinn aber war seine mentale Stärke an diesem Tag. Klasse, Bodo!

Spiel 6
8-Ball
Mike Rütz Hannes Hermsdorf
4 5

Man kannte sich aus der ersten Runde und der Döbelner machte erstmal so weiter wie in seinem Auftakt-Match. Vor allem taktisch wirkte er weiterhin stark. Aber unser Hannes steigerte sich im Laufe der Partie ganz beträchtlich. Er akzeptierte zudem, dass die extrem langsamen Tücher kurze Wege der Weißen erforderten und man ansonsten mit einem eingeschränkten Positionsspiel leben musste. Er befreite sich so Zug um Zug aus der taktischen Umklammerung des Döbelners, agierte zunehmend mit Selbstvertrauen. Da aber Mike Rütz ordentlich dagegen hielt, blieb es ein bis zum Schluss spannendes Match, welches im Showdown spektakulär endete. Hannes hatte sein Bälle fast komplett runter gespielt, nur eine Farbige und die Schwarze warteten noch auf das Versenken. Aber der notwendige Zugball für die Stellung auf Schwarz bekam einen ungewollten Winkel und der Spielball versteckte sich verschämt 10 cm hinter zwei Bällen des Gegners. Peter scherzte noch im Gespräch mit Tobi: “Das wäre der Brüller, wenn er die jetzt als Jump locht und so die Partie gewinnt.” Eine schöne Situation ergab sich: Hannes versuchte sein Queue für den Jump auseinanderzuschrauben, schaffte es (mit seinem angeborenen Handicap) nicht und bekam Hilfe von Mike Rütz – eine schöne Geste. Und dann spielt Hannes diesen schweren Sprungball, trifft die Schwarze, die auch noch arg versetzt zur Tasche und nah an der Bande lag – und locht – und gewinnt! Grandios!

Spiel 7
8-Ball
Matthias Glauer Tobias Jäkel
5 3

Tobias Jäkel war sich der Qualitäten des ohne Zweifel stärksten Döbelners bewusst. Aber unser Mann fühlte sich auch gut und so entwickelte sich eine gutklassige Auseinandersetzung. Wobei klar zu sagen ist, dass die Lichtverhältnisse an diesem Tisch indiskutabel waren. Das senkte die Lochqualität in Richtung der Fenster entscheidend und hatte schon Peter in der Partie zuvor schwer zu schaffen gemacht. Matthias Glauer führte schnell mit 2:0, dann aber kam Tobi in die Gänge und holte drei Frames am Stück. Fortan war jeder Frame hart umkämpft, leider aber immer mit dem besseren Ende für den wettkampfstarken Döbelner. Aber ohne Zweifel war das eine gute Partie, die Tobias hier spielte.

Spiel 8
10-Ball
Michael Bös Peter Frey
3 6

Interessante Erfahrung aus seinem vorher verlorenem 14+1-Spiel für Peter: NACH jener Niederlage spielte er sich nochmal ein und hatte fortan einigermaßen seinen Frieden mit diesen Tischen (wir wollen nicht schlecht reden) geschlossen, denn die Technik war nun da. Pech für Michael Bös, den wiederum ohne Zweifel besten Techniker der Poolstars-Zweiten, der hier für seine Fehler hart bestraft wurde. Der Döbelner hatte seinen Anteil an einem durchaus attraktiven Spiel. Unglaublich, mit welcher Sicherheit er über die Banden lochte. Aber Peter hatte vor allem das bessere Stellungsspiel und wusste in den entscheidenden Situationen meist eine gute taktische Lösung. Außerdem hatte er die Lektion aus dem Auftaktspiel gelernt, die Tascheneinläufe mit absoluter Hochachtung zu behandeln. Nach einem 3:0-Start ließ er fortan den Poolstar nie mehr als zwei Frames an sich heran. Der wirkte zum Schluss doch ziemlich ratlos. Eine solide Leistung, garniert mit einigen starken Schlüsselbällen brachten Peter einen recht sicheren Partiegewinn.

Alle PSCer hatten gut gespielt in dieser Runde und drei Siege sprangen heraus. Die 5:3-Führung war gut fürs Selbstvertrauen. Und der Druck für die Poolstars, das Steuer noch herumreißen zu müssen, der war mächtig groß.

Spiel 9
9-Ball
Mike Rütz Bodo Lange
7 6

Spiel neun nach dem Tableau war jenes, welches als letztes zu Ende ging. Wie in den Matches zuvor zeigte Bodo auch hier in Bezug auf Willensstärke und Kampfgeist eine hervorragende Partie. Anfangs dominierte er die Begegnung auch spielerisch gegen einen doch recht rumbolzenden Mike Rütz. Das sollte aber nicht so bleiben, denn der Döbelner steigerte sich und fortan rangen die beiden erbittert um jeden Frame. Es wurde auch eine Konditionsfrage, Bodo schien doch recht müde zu sein. Aber er schaffte es in den Entscheidungsframe. Der Partiegewinn für den Döbelner war aber auch mit einem tiefen Griff in die Glückskiste verbunden. Erst schaffte eine vorsichtig gespielte Kombi von Bodo auf dem unglaublich langsamen Tuch nicht den Weg in die Tasche (in Dresden gegen die Bande gespielt, wäre sie den gleichen Weg wieder zurück gekommen). Das Foul verwertete Mike, der auch recht abgekämpft wirkte, mit einem völlig verkorksten Bolzstoß und die daraus entstehende Bewegung auf dem Tisch fand ihr Ende mit einer in der Seitentasche versinkenden Neun. Skurril und nach dem harten Spiel irgendwie auch befreiend.

Spiel 10
9-Ball
Michael Bös Hannes Hermsdorf
4 7

Hannes hatte sich SEINEN Lauf im Spiel zuvor geholt und strotzte jetzt nur so vor Selbstvertrauen. Aber auch Michael Bös liebt das offensive Spiel. Die Folge war ein zeitweise spektakuläres Match, das beide mit offenem Visier bestritten. Der Döbelner hatte aber nicht mehr die Konzentration und Spannkraft nach wundervollen Bällen, die Frames auch nach Hause zu bringen. Hannes nahm immwer wieder aufs Neue dankend an und baute seine Führung nach und nach aus. Gegen Ende verlor Michael auch etwas die Motivation, irgendwie war das nicht sein Tag, sodass unser Hannes die Partie sicher nach Hause fahren konnte.

Spiel 11
9-Ball
Andre Barthel Peter Frey
5 7

Zuvor: Der Kapitän der Poolstars hatte ohne Zweifel auch starke Momente, aber die Schwankungen in seinem Spiel waren groß – deutlich größer als die seines Dresdner Gegenübers. Wie dem auch sei, die Partie war keine drei Minuten alt, da führte Andre Barthel durch zwei Flukes mit 2:0. Nicht so prickelnd, aber Peter ist doch ziemlich robust geworden. Seine erste Chance nutzte er zu einem An-Aus-Spiel. Nächstes Spiel: nach Break kann Peter die gefährlich liegende Kombi auf die Neun vor der Tasche einfach nicht auflösen, wieder ein Frame weg. Als ein unglaublicher Fluke auch noch das 4:2 für den Döbelner Käptn brachte, fing Peter an, merkwürdig mit dem Kopf zu wackeln. Aber seine Siegqualitäten litten nicht, er nahm die Gegebenheiten hin, vertraute seinem Spielvermögen und holte sich nun Frame auf Frame (das kennt man ja inzwischen). Als Andre nach Peters erstmaliger Führung nur noch die Neun auf dem Weg in den Entscheidungs-Frame vor sich hatte, ließ er diese doch tatsächlich im Tascheneinlauf liegen. Das wars und Andre wird, nach dem der Groll sich verzogen hat, sicher anerkennen, dass dies ein verdienter Sieg für den Dresdner war.

Spiel 12
10-Ball
Matthias Glauer Tobias Jäkel
6 3

Der Saft war raus in diesem Spiel bei unserem Tobias Jäkel. Er hatte nicht mehr die Kraft gegen den nun mit ganz breiter Brust auftretenden Matthias Glauer wirkungsvoll gegenzuhalten. Zwischendurch war dann auch mal der Stoß weg, der fand sich wieder. Doch Döbelns bester Mann – nicht nur an diesem Tag – war auch taktisch hervorragend aufgestellt und nutzte das gegen einen im 10-Ball eher nicht so beschlagenen Tobias zu einem insgesamt ungefährdeten wie verdienten Sieg. Respekt für Matthias, er hielt bis zum Schluss die Döbelner im Rennen um mögliche Punkte.

Fazit:
Zuerst einmal Glückwunsch an die PSC-Zweite zum Klassenerhalt! In ihrer zweiten Landesliga-Saison hat sie den Lackmustest auf die Tauglichkeit für diese Spielklasse mit Bravour bestanden und die noch notwendigen Punkte faktisch in der Höhle des Löwen bei den tapfer kämpfenden symphatischen Poolstars eingefahren. Es wäre übrigens schade, die Döbelner nächstes Jahr NICHT in der Landesliga anzutreffen.
Eine starke Mannschaftsleistung sicherte den Sieg. Bodo überraschte mit seinem Kampfgeist, seinem unerbittlichem Matchplay und gewann so zwei Partien. Das war sehr, sehr wichtig denn Peter kam an diesem Tag vor allem anfangs nicht mit den Gegebenheiten zurecht und verlor seine erste Partie. Danach zeigte er aber, warum er so wichtig für die Mannschaft ist und holte spiel- und nervenstark noch zwei Partien. Tobi hat starke Momente wie lange nicht gehabt. Es wird, Käptn! Seine Wettkampfhärte muss aber besser werden. Hannes hat für DEN spektakulären Moment des Tages gesorgt und macht mit diesem Auftritt Appetit auf mehr.   Zwei schwere Aufgaben gegen die Leipziger Jokers und gegen das Billardteam Vogtland warten noch auf die Truppe. Ohne Druck kann sie aber nun gegen diese beiden Mannschaften auftreten und sich nebenbei auf ihre nächste Landesliga-Saison freuen ;-)

(pf)

Auswärtserfolg für Erste Mannschaft

Heute morgen fuhren Tilo, Toni, István und Gunter – der für Jimmy einsprang – nach Uhyst.
Pünktlich am Spielort angekommen, fanden wir – entgegen der mehrheitlichen Erwartungen – angenehmes Spielmaterial vor. So konnten wir uns akklimatisieren und gut einspielen.
Da keiner etwas dagegen hatte eher anzufangen, begannen wir “schon” 10:45 Uhr mit den Partien der ersten Runde.

14/1 + 10-Ball:

István wurde mit Uwe zusammen gelost, was dem Uhyster nicht so sehr gefiel.
Der Dresdner konnte den Schwung vom letzten Spieltag mit in die Partie nehmen und beherrschte das Spiel von Beginn an. Ohne große Serien, spielte er doch ein gutes Verbandsliganiveau und siegte dann – noch etwas verzögert – mit 80:31.
Tilo, der sich seit dem letzten Spieltag sehr intensiv mit seinem Stoß auseinandergesetzt hatte, bekam Eric im 10-Ball zugewiesen. Er spielte souverän und nutzte die Fehler von Eric konsequent aus. Dadurch gewann er auch hochverdient mit 7:3.
Gunter hatte es mit dem Spielstärksten der Uhyster zu tun. Trotzdem konnte Daniel nicht so leicht davon ziehen. Erst im letzten Spieldrittel setzte dieser sich ab und gewann. Gunter meinte zu dem Spiel: “Mehr war gegen den Daniel nicht zu holen!” – 51:80.
Toni erspielte sich gleich zu Beginn mit einer 17er Serie – “Ich weiß nicht wie ich das geschafft habe!” – eine Führung gegen Martin heraus. Doch mit zunehmender Spielzeit wuchs auch das Punktekonto des Uhysters. Am Ende gewann Toni doch noch relativ deutlich und verdient mit 80:59.

So hatten wir uns das vorgestellt, mit einem 3:1 in den Spieltag zu starten.
So konnte es dann auch in der zweiten Runde weiter gehen.

8-Ball + 10-Ball:

Wieder war István der Schnellere und wieder spielte er gegen Uwe. Kurz und knapp beschrieben: Wenig Lust und viele Schussfehler, auf Uhyster Seite, brachten den ungefährdeten Sieg – 6:0.
Toni war knapp danach auch fertig, allerdings bekam er hier gegen Daniel eins auf die Nase. Der Anerkennender Kommentar vom Dresdner: “So was hab ich noch nicht gesehen! Gutes Spiel von Daniel! – 0:7.
Tilo und Gunter führten zu diesem Zeitpunkt beide mit 5:0 in ihren Spielen. Es sah sehr nach einer “White-Wash-8-Ball-Runde” aus!
Tilo streute noch einmal eine Unaufmerksamkeit mit ein, gewann dann aber doch verdient gegen Martin mit 6:1.
So musste Gunter’s Partie über den wichtigen Punkt entscheiden. Vorzeitiges Unentschieden sichern oder doch ein Fünkchen Hoffnung für die Uhyster!?
Nach der 5:0 Führung gegen Eric verließ ihn die Konzentration und es wurde immer enger. Bis zu dem entscheidenden Punkt …
Gunter bekommt nach Foul, Ball in Hand auf die letzten zwei Kugeln! Alle Spieler stehen da und Gunter locht die letzte Kugel! – 6:4.

Damit hatten wir jetzt schonmal ein Unentschieden sicher. Doch es sollte noch mehr werden. In der nächsten Runde sollte eine taktische Umstellung her, die nicht ideal ausgelost wurde, da auch Uhyst umstellte xD

9-Ball + 10-Ball:

Der Plan war eigentlich, Gunter auf Uwe im 10-Ball anzusetzen aber da wartete Martin.
Und István wollte gerne gegen Daniel ran, doch auch das funktionierte nicht!
So spielte Tilo gegen den demotivierten Uwe und gewann auch souverän mit 8:1.
István spielte nun gegen Eric, der nur auf die Fehler warten musste, die der Dresdner beging. Ein sehr unansehnliches Spiel von István, der wohl auch den Siegpunkt von Tilo im Hinterkopf hatte. – 3:8.
Toni nahm die Herausforderung, nochmal gegen Daniel zu spielen, gut an und hielt mit dem Uhyster mit. Am Ende gewann Toni knapp aber hochverdient mit 8:7.
Nur Gunter kämpfte jetzt noch. Und er kämpfte wirklich, man sah es ihm an.
Aber er ist in seinem Spiel nicht mehr konstant genug um auch solche knappen Spiele, wie gegen Martin, über die Runden zu bringen. Am Ende war es ein knapper Sieg des Uhysters, welcher nur noch kosmetischen Zweck hatte. - 6:7.

Endstand — 8:4 für eine sehr zufriedene Dresdner Mannschaft!

Fazit:

Nachdem die Poolstars aus Döbeln nicht über ein weiteres Unentschieden hinaus kamen, hat die erste Mannschaft – zum Ende der Hinrunde – den zweiten Platz in der Verbandsliga inne. (http://sbv.billardarea.de/cms_leagues/plan/2473/3557)

Wir haben uns im Auswärtsspiel gut verkauft und sind so auch mit unseren vier Siegen aus sechs Spielen sehr zufrieden. Jetzt gilt es diese Ergebnisse in der Rückrunde zu wiederholen, bzw. zu verbessern.
Dabei soll das Ziel – dritter Platz (mindestens!) nicht aus dem Auge verloren werden!

Zu unseren Spielern:
Tilo war heute eindeutig der Mann des Tages und holte drei Punkte! Klasse!
Toni’s Leistungen sind positiv hervorzuheben, er strengte sich auch nach seiner klaren Niederlage im 10-Ball an und holte einen zweiten Punkt.
Gunter spielte im 8-Ball gut und erkämpfte einen Punkt für die Mannschaft! Sehr gut!
István ist nach einem miserablen Saisonstart so langsam wieder auf dem aufsteigenden Ast und spielt viel konstanter als vor ein paar Monaten!

In zwei Wochen gibt es die nächste Bewährungsprobe, gegen die heimstarken Vogtländer. Bis dahin…

Gut Stoß!

(der Ischti war’s)

PSC-Zweite fährt ersten Dreier ein

Die zweite Mannschaft des 1.PSC Dresden hat es also der Ersten gleich gemacht und mit einer guten Mannschaftsleistung den ersten Saisonsieg geholt. Damit ist sie auch erstmal raus aus dem Tabellenkeller, den sie im weiteren Verlauf der Saison beabsichtigt, nur noch aus der Ferne zu sehen. Die Truppe war mit berechtigten Siegesabsichten in die Lausitz gereist, aber ein Selbstverläufer wurde das bei den gastfreundlichen Uhystern wahrlich nicht. Die hielten dagegen, was sich in einigen engen Ergebnissen widerspiegelte. Und: sie hatten mit Ronny Heimann einen Akteur, der mit einer Klasseleistung dieser Begegnung seinen Stempel aufdrückte. Lassen wir also nochmal kurz die Partien, beginnend mit der 14+1-Runde, Revue passieren.

Wolfgang Feix – Christian Bohle 55:60:  max.Breaks:  Wolfgang 6, Christian 10

Der Uhyster Wolfgang Feix ist seit vielen Jahren “im Geschäft”. Der symphatische Sportsmann hat aber spielerisch nie den großen Durchbruch geschafft und vor allem spieltechnisch lagen die Vorteile klar auf Christians Seite. Der Beobachter dieser Partie ist sich aber sicher, dass unser PSCer diese Mammutpartie über 43 Aufnahmen vor einem Jahr noch verloren hätte! So “komisch” es angesichts der nackten Zahlen klingen mag: Christian hat taktisch, aber vor allem mental einen großen Sprung gemacht, wirkte gefestigt, nahm die Herausforderung an, auf einem Tisch mit ganz giftigen Taschen mit Technikproblemen zu bestehen. Er blieb ruhig, konzentrierte sich auf sein Spiel, nahm die Gegebenheiten hin und gewann deshalb diese Partie, die wirklich nicht eben glücklich für ihn lief, vollkommen verdient.

Forian Rericha – Peter Frey 51:60:  max.Breaks:  Florian 7, Peter 8

Auch diese Partie war hart umkämpft. Der Uhyster ist mit soliden technischen Fähigkeiten ausgerüstet und kam, vertraut mit einem Tisch, der ebenso unangenehme Tascheneinläufe zeigte, besser aus den Startlöchern. Zweimal löste unser Peter Frey den Pulk und beide Male klapperte der Objektball geradezu unnormal in den Taschen. Florian Rericha münzte das mit soliden Breaks in einen Vorsprung um. Aber Peter ist flexibler in seinem Spiel geworden. Einerseits minimierte er nachfolgend Risiken, indem er sich vorrangig um frei Bälle kümmerte und erst danach den Lösungs-Versuch wagte. Andererseits stabilisierte er seine Technik, mit der er auf niedrigen Tischen, wie in Uhyst schon immer seine Probleme hatte. Und er blieb hochkonzentriert, ruhig und geduldig. Daraus resultierte ein stetig wachsender Druck auf den Uhyster, dem dieser zum Schluss nicht mehr gewachsen war. Unbedingt bemerkenswert die sportlich faire Geste Florians, der nach dieser knappen Partie, in der er über weite Strecken in Führung lag, trotz seiner Enttäuschung, offen den verdienten Sieg unseres Spielers anerkannte.

Ronny Heimann – Tobias Jäkel 60:26  max.Breaks: Ronny 11, Tobi 6

Von Anfang an war unserer Mannschaft klar, dass Ronny die größte Hürde auf dem Weg zum Gesamterfolg werden würde. Unser Kapitän durfte sich als erster die Zähne an dem Uhyster ausbeißen und selbst wenn Tobias zur Galaform aufgelaufen wäre…  Na ja, Tobi war noch nicht in Bestform, was nicht gleichbedeutend mit schlecher Form ist (!), und sein Widerpart zeigte von Beginn an, wer Herr im Ring ist. Nach nicht mal 10 Aufnahmen war sein Vorsprung auf über 30 Punkte angewachsen und Tobi fror zusehends. Dann bekam er wenigstens Gelegenheit mitzuspielen, derweil die Partie zusehends taktisch geprägt wurde. Aber auch in dieser Phase gab Ronny niemals die Dominanz auf. Sein Spiel war einfach zu zwingend. Dass sein Höchst-Break nur bei erstaunlichen elf Bällen lag und das Ganze dann doch noch 22 Aufnahmen benötigte, war einzig für ihn ärgerlich.

Max Schneider – Bodo Lange 5:6 (10-Ball)

Hat er es also geschafft, unser Bodo. Und seinen ersten Partiegewinn für unsere Zweite erkämpft. Verdient hat er sich das allemal, aber souverän sieht anders aus. Gegen den wohl 13jährigen (noch) kleingewachsenen Max Schneider tat sich unser Bodo über die Maßen schwer, scheiterte immer wieder an seinen Unzulänglichkeiten. Als er beim Stand von 5:4, die Zehn aus einer Standardposition verschoss, musste man fürchten, dass er die Partie abgibt. Aber Bodo ist eben auch einer, der nie aufgibt, immer wieder auch spektakuläre Bälle angeht und versenkt. Und damit konnte er Max, der mutig jeden lochbaren Ball anging, aber sich noch nicht groß mit Stellungsspiel beschäftigt hat, doch noch bezwingen.

Eine eindeutig verlorene Partie, was fast zu erwarten war, und drei knappe Partien, die unsere Mannschaft aber allesamt zu ihren Gunsten entscheiden konnte. Das zeigte mentale Stärke und der Lohn war, erstmalig in dieser Saison, eine Führung nach der Auftaktrunde. So sollte es aber nun auch beim 8-Ball weitergehen.

Florian Rericha – Bodo Lange 3:5:

Die beiden lieferten sich eine Partie auf solidem Landesliga-Niveau, bei der Florian Rericha anfangs in seinem Spiel flüssiger und lochsicherer als unser Mann wirkte, den zweiten Frame auch komplett runterspielte. Bodo blieb aber konzentriert, steigert sich auch deutlich gegenüber seiner Auftaktpartie und hatte Vorteile im taktischen Spiel. Er  streute immer wieder gute Safeties ein, die dem Uhyster zunehmend, auch mental zu schaffen machten. Diese taktische Disziplin gab den Ausschlag zum Erfolg unseres Seniors in einem ansonsten sehr ausgeglichenen Match.

Max Schneider – Tobias Jäkel 0:5:

Schon bei Tobis erster Präsentation am vorigen Spieltag in Leipzig zeigte er im 8-Ball die beste Leistung und in dieser Begegnung bestätigte er, dass ihm diese Disziplin derzeit ganz gut liegt. Der Youngster auf Uhyster Seite war allerdings auch ein leichtes Opfer für unseren Mannschaftsführer, konnte schon ein wenig leid tun. Tobias dominierte vollständig und kam nie in Gefahr auch nur einen Frame abgeben zu müssen. Die Unterschiede im taktischen Vermögen der Beiden waren einfach zu gravierend. Positiv außerdem, dass unser Spieler trotz der Überlegenheit bis zum Schluss sehr konzentriert durchspielte.

Wolfgang Feix – Christian Bohle 0:5:

Unser Christian Bohle zeigte ebenfalls eindrucksvoll seine gewachsene Konstanz. Er setzte seine spielerische Überlegenheit konzentriert um (auch wenn sein Stoß heute nicht so gut war, da hat er noch Reserven) und machte nur wenige Fehler. Diese Fehler hätte Wolfgang Feix für ein besseres Ergebnis nutzen können, aber ihm fehlten einfach die Qualitäten, daraus Kapital zu schlagen. So brachte Christian die Geschichte schnell über die Runden. Eine souveräne Vorstellung unseres Akteurs!

Ronny Heimann – Peter Frey 6:3: (10-Ball)

Nach fünf Partiegewinnen in Folge war Peter Frey selbstbewusst genug, auch Ronny Heimann Paroli zu bieten. Doch auch wenn unser Spieler eine wirklich gute Leistung zeigte, zeitweise an seinem Optimum spielte, die Partie mit richtig schönem Offensivspiel bis zum 3:4 offen hielt. Die Überlegenheit des Uhysters musste auch er neidlos anerkennen. Der bot Qualitäten, welche der Beobachter im Landesliga-Bereich so bisher nicht erleben durfte. Exzellente Sicherheiten, eine wunderbare, wie selbstverständlich wirkende Stoßtechnik, Loch- und Stellungs-Spiel zum mit der Zunge schnalzen, Ronny war auch in dieser Partie Chef im Ring, gewann völlig verdient. Aber Peter hatte sich gut verkauft.

Nach dieser Runde hatte unsere Mannschaft einen Punkt schonmal im Kasten und drei spielerisch abbauende Uhyster konnte auch ein superstarker Ronny Heimann nicht kompensieren. Für einen Sieg in der Schlussrunde standen die Zeichen entsprechend ausgesprochen gut.

Ronny Heimann – Bodo Lange 7:1

Teil drei der Galavorstellung des Ronny Heimann, der ein bis zwei Spieklassen höher sicher viel besser aufgehoben wäre, nahm ihren Lauf. Der Uhyster ließ auch gegen unseren Bodo Lange keinen Deut in seiner Spielqualität nach. Bodo gab sein Bestes, wenn er mal an den Tisch kam, aber letztlich stand er auf verlorenem Posten und konnte so doch recht entspannt der Darbietung seines Gegners zuschauen.

Max Schneider – Tobias Jäkel 7:5:

Ein böses Erwachen gab es für unseren Käptn, der nach solidem Beginn zunehmend den Faden verlor. Max Schneider hatte kein taktisches Konzept, was man ihm bei seinem Alter und der geringen Spielerfahrung aber wirklich nicht anlasten kann. Er ging einfach jeden Ball mutig zum Lochen an. Dass Tobias Spiel so einbrechen würde, war angesichts der begrenzten Gegenwehr, diesem Klassenunterschied zwischen den Beiden, doch erstaunlich. Anscheinend hatte er an diesem Tag kein Konzept, um sich dem Fall in das auftuende mentale Loch erfolgreich zu widersetzen, als das Spiel (9-Ball ist halt so) etwas unglücklich für ihn lief. Tobi sollte diese vor allem phsychische Erfahrung gründlich auswerten, um einer ähnlichen mit Sicherheit wiederkehrenden Herausforderung besser begegnen zu können.

Florian Rericha – Peter Frey 4:7:

Wieder eine Partie, in der Peter sehr zwingend, offensiv mit starkem Loch- und Stellungsspiel begann, das ist nun erfreulicherweise wiederholt passiert. Gleichermaßen ist auffällig,  dass er dieses Niveau innerhalb eines Matches nicht halten kann, so dass sich das Ganze dann ausgeglichen gestaltete. Der Uhyster hatte immer wieder attraktive Momente aber auch Schnitzer. Und Peter nahm auch in diesem Spiel die taktische Komponente sehr ernst, machte Florian Rericha das Leben immer wieder schwer und zwang ihn damit zu Fehlern. In den letzten beiden Frames übernahm unser Mann dann wieder vollständig die Kontrolle und gewann so in einer gutklassigen Partie noch recht souverän.

Wolfgang Feix – Christian Bohle 1:6 (10-Ball):

Unser Christian Bohle rundete mit dieser Partie seinen guten Gesamtauftritt in Uhyst ab. In einer insgesamt offensiv geführten Partie war die Fehlerrate des Uhysters deutlich höher. Wolfgang Feix ging teilweise einfach zu große Risiken, angesichts seines Spielvermögens ein. Und auch in den taktisch geprägten Phasen hatte Christian die Nase vorn, steigerte sich zudem technisch, was seiner Lochsicherheit gut tat. Wer Christians Unruhe kennt, die ihn in früheren Matches “auszeichnete”, war erneut angenehm angetan von der Ruhe und Souveränität, mit der er sein Spiel hier gestaltete.

Fazit:

Unsere Zweite zeigte eine gute Darbietung in der Lausitz, vor allem in der ersten Runde zeigte sie sich auch charakterlich stark. Die allesamt engen Duelle (wir nehmen aus dieser Bewertung den in einer eigenen Liga spielenden Ronny Heimann heraus) entschied sie alle für sich, das war die Grundlage für den Auswärtserfolg. Bodo hat seine ersten Partien gewonnen, das wird ihm Selbstvertrauen geben. Christian überzeugte in vielerlei Hinsicht, an seiner Technik muss er aber noch arbeiten. Das gilt ebenso für Peter, der immer gefestigter und souveräner am Tisch agiert, aber hier auch registrierte, dass zu einem noch stabilerem, feinerem Lochspiel weitere Trainingsarbeit vonnöten ist. Tobi ist noch nicht der Alte, ganz klar, nur in der 8-Ball-Disziplin wirkt er in dieser Saison bislang überzeugend, aber das wird wieder, da sind sich alle sicher. Aus dem Tabellenkeller ist die Mannschaft nun raus, da gehörte sie auch nicht hin. Sie hat alle Voraussetzungen das Ganze mit einem weiteren Erfolg am nächsten Spieltag gegen die Zweite der Döbelner Poolstars zu veredeln.

Erster Auswärtserfolg für die erste Mannschaft!

Heute früh um 9 begann Tilo uns alle – über Dresden verstreut – einzusammeln.
Alle waren da: Tilo (der Fahrer), Jimmy (der Schotte), Toni (“the young gun”) und Ischti (ohne “Ho(p)pe”! xD).
Wir fuhren dann in Richtung Westsachsen nach Zwickau und trafen dort – im “El Dorado” – auf die zweite Mannschaft vom WBVZ (Rico T., Heiko B., Lars T., Karsten K.).

Um 11 standen die Begegnungen fest und wir konnten starten.

Erste Runde (14/1 + 10-Ball):

Jimmy war ziehmlich schnell fertig mit seinem 10-Ball gegen Lars7:2.
In den 14/1-Partien wurde es wiedermal haarig.
Ischti war dann als nächster fertig. Obwohl er sich nicht mit Ruhm bekleckerte, gewann er doch auch wenn man nicht darüber reden sollte wie! … 80:64.
Toni, den leider ein grippaler Infekt einschränkte, machte seine Sache gut und gewann knapp gegen Heiko. Auch hier kann man nicht behaupten, dass es schönes Billard war … Doch Toni hatte verdient gewonnen vor allem wegen seiner offensiven Spielweise … 80:76.
Und…Tilo? Der ließ sich Zeit! Er machte am Ende zweimal zu viel den Pulk auf und schenkte, mehr oder minder, das Spiel weg … 67:80.

Somit ein Zwischenstand von 3 zu 1, der Lust auf mehr machte …

Zweite Runde (8-Ball +10-Ball):

Diesmal nahm sich Tilo keine Zeit! Er gewann in eilendem Tempo gegen Heiko mit 6:1 (er hatte wohl den Drang nach einem Lungentorpedo).
Toni geriet ersteinmal in Bedrängnis, als Rico stark anfing…gewann dann aber – Einladungen dankend annehmen – doch noch mit 7:5.
Ischti spielte jetzt konzentrierter und gefasster…gegen Lars, hatte er auch einen gut mitspielenden Gegner. Bis zum 3 zu 3 war alles offen, doch dann kam ein wichtiges Saveduell, welches der Dresdner gut ausspielte und den Frame damit einstrich. Nach dieser Partie lief es bei Lars nicht mehr zusammen und so kratzte Ischti die letzten Punkte zum 6:4 zusammen.
Jimmy hatte noch eine 3 zu 1 – Führung auf dem Konto als er ein paar mal nachlässig agierte. Danach stand es wie von Zauberhand 3 zu 5. Unser Schotte verpasste dann noch ein paar Standardbälle, die ihm eine 4:6 Schlappe einbrachten. Ärgerlich!

Somit ein 6 zu 2Zwischenstand, nun sollte der (hohe!) Sieg her … doch es sollte nicht einfach werden!

Letzte Runde (9-Ball + 10-Ball):

Denn wie das immer so ist, wenn man “nur” einen Punkt zum Sieg braucht, dann läuft man Gefahr auch so zu spielen!
So war es jedenfalls heute!

Jimmy war zum Glück der Retter! Er ging zwar nicht geizig mit seinen Spielen um, aber er spielte bravouröses 9-Ball … 8:4.
Fast gleichzeitig verlor Toni leider deutlich gegen Lars mit 4:8. Die Batterien waren leider leer!
Tilo machte es Toni nach und verlor auch (leider!) … 6:8.
Nur Ischti versuchte noch mehr…im Glauben, dass auch Tilo gewonnen hatte fühlte er sich leicht beflügelt. Doch das wurde ihm zum Verhängnis!
Nach einer 6 zu 4 – Führung, vergab er eine Ball-in-Hand Situation, die standardmäßiger (leichter!!!) nicht hätte sein können und danach verlor er sogar noch das Spiel … 6:7.

Endstand7 zu 5. (gewonnen!)

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Fazit:

Ende gut, alles Gut!
Wir haben stark angefangen und uns dann etwas hängen lassen, aber wir können definitiv zufrieden sein!
Vor allem Toni ließ seine Möglichkeiten aufblitzen, und Jimmy war wieder ein Garant für den Sieg! Danke an Tilo, für die sichere und unterhaltsame Heimfahrt =)

Danke an die Zwickauer Mannschaft! Sehr faire Gegner!

Bis zum nächsten Spieltag (am 02.12.), dann geht es gegen die Tabellenführer und die Spitzenspieler aus der zweiten Mannschaft vom POOL 2000.

Bis dahin,

Gut Stoß!