PSCs Snooker Erste vorzeitig aufgestiegen, 2. Mannschaft stark

Am 11. Und 12. April standen für unsere Snookermannschaften die nächsten Aufgaben im Ligabetrieb an. Die 2. Mannschaft hatte am 11.4. spielfrei und die Erste hatte eigentlich Auswärtsspiel im SAX-MAX. Doch da an diesem Tag im SAX-MAX der Strom abgestellt wurde, verlegten wir diesen Spieltag zu uns ins Pool Dresden und gaben unseren Gästen, als kleine Entschädigung, die Tischauswahl.

In der Besetzung Jan, Peter und Martin gingen wir in die 1. Runde. Martin spielte an Tisch 6 gegen einen stark aufspielenden Tobias Schildbach. Den 1. Frame gab unser Mann ab, doch den 2. Holte er sich souverän. Im Decider brauchte Tobias schon ein Foul, was er sich aber holte und anschließend die Farben allesamt abräumte. Starke 27er Clearence! Peter war derweil gegen Ilja Bauer gefordert, einen sehr starken Spieler in meinen Augen. Peter holte sich zwar Frame eins, doch Ilja sicherte sich die nächstfolgenden zum 1:2 aus Peters Sicht. Jan musste sich in einem harten Kampf gegen Tom Hackel mit 0:2 geschlagen geben, dem Mann der Martin in der Hinrunde die erste Saisonniederlage zufügte. Ein schlechter Start also für unsere Truppe, die nach Runde 1 mit 0:3 zurücklag.

In der 2. Runde besserte sich das Bild nur bedingt. Martin konnte Tom mit 2:0 recht souverän besiegen, doch Jan und Peter unterlagen ihren Gegnern, wobei man sagen muss, dass Ilja im Gegensatz zu Tobias nicht sein bestes Snooker zeigte. Jan machte ihm das Leben nicht leicht, doch schlussendlich konnte er auch wegen fehlenden Trainings in der Vorwoche nicht dagegenhalten. Peter musste sich einen erneut starken Tobias beugen, der alles lochte was ihm vor den Queue kam. So stand es 1:5 nach der 2. Runde und es machte sich etwas Ratlosigkeit breit, wie man diese starke SAX-MAX Truppe denn schlagen könne. Ein Unentschieden war ja immer noch möglich, also kämpften wir weiter.

Zur 3.Runde wurde bei unseren Gästen Volker Bendrath für Tom Hackel eingewechselt und dieser musste gegen unseren Peter antreten. Peter holte sich den 1.Frame überaus souverän, doch musste im 2. lange Zittern, ehe er ihn sich und damit das Match sichern konnte. An Tisch 7 besiegte derweil Martin Ilja unspektakulär mit 2:0 und Jan konnte in einem erneut harten Fight seine Qualitäten zeigen. Er zermürbte Tobias, der sichtlich erschöpft um den Tisch schlich und so konnte Jan einen verdienten 2:1 Sieg feiern. Währenddessen lief schon das 10.Spiel zwischen Martin und Volker auf Tisch 8 und es bestand die Chance auf ein 5:5. Martin gewann auch Frame eins, doch hatte in den folgenden, zur Überraschung aller, nicht den Hauch einer Chance. Volker lief zu Hochform auf, spielte eine Reihe von zweistelligen Breaks und stieg immer sicher aus. Im Decider führte er nach 4 Breaks und einem Foul von Martin mit 52:0!!! Unser Jungstar lochte noch 3 mal rot plus Schwarz und kam auf 24:52 heran, doch Volker holte sich die letzten beiden Roten und machte das Match zu.

Zum 10. Spiel und dem 6:4 Sieg muss man SAX-MAX einfach gratulieren. Nach einer starken Leistung verdiente sich das Team um Tobias Schildbach diesen Sieg und wahrte damit die Chance nochmal oben anzugreifen.

Am Sonntag, den 12. April 15 war die erste Mannschaft vom Snoobi bei uns zu Gast. Damit kam es 3 Spieltage vor Schluss zum Spitzenspiel und es war unser Ziel hier 3 Punkte zu holen! Mit Peter Kloppisch, Peter Frey und Martin starteten wir in Runde 1.

Peter Frey mühte sich an Tisch 7, zeigte aber sehr gute Ansätze und musste sich nach knapp 3 Stunden!!! nur mit 1:2 gegen Martin Spenke geschlagen geben. Peter war gegen Tom Iwanow gefordert, doch konnte ihn nicht bezwingen. Tom behielt mit 2:0 die Oberhand. Martin derweil hatte richtig Lust auf Snooker und schickte Christoph Kies nach 40 Minuten mit 2:0 nach Hause. Martin gelangen eine Reihe guter Breaks, der Höhepunkt war eine 36. 1:2 der Zwischenstand nach Runde 1.

Aufgrund des langen Matches zwischen Peter Frey und Martin Spenke änderten wir die Spielreihenfolge ein wenig ab, sodass die 2. Runde mit der 3. getauscht wurde.

Zur 2.Runde wechselten wir den wieder aus dem Urlaub zurückgekehrten Matthias Vogts für Peter Frey ein und Matthias spielte befreit auf. Er konnte Tom mit 2:0 verdient bezwingen. Peter Kloppsch konnte Christoph weites gehend in Schach halten und behielt die Oberhand. Martin konnte Martin Spenke 2:0 schlagen und sicherte uns damit eine 4:2 Führung nach Runde 2.

Nach dieser perfekten Runde wollten wir den Sack zu machen und das hieß: 2 Spielgewinne bedeuten Sieg gegen Snoobi, Meistertitel und Aufstieg in die 1. Sachsenliga.

Und dies gelang uns sensationell. Peter und Martin gewannen ihre Partien jeweils mit 2:0 und es stand 6:2. Matthias musste sich Christoph leider 1:2 geschlagen geben, zeigte aber dennoch eine starke Leistung, worauf man aufbauen kann. Im 10. Spiel bezwang Martin einmal mehr Martin Spenke und so hieß es am Ende 7:3!

Unser Ziel war damit erreicht, nächste Saison gibt es dann Erstligasnooker bei uns im Pool Dresden :)

Die 2. Mannschaft trat derweil im Snoobi bei der 2.Mannschaft an.

Andreas konnte alle seine 3 Partien für sich entscheiden und steuerte damit einen Großteil der Spielgewinne bei. Bodo und Christian konnten jeweils 2 Spielgewinne verbuchen und sicherten der Mannschaft einen schönen 7:3 Auswärtssieg. Das Team um Christian Bohle ist damit auf den 5. Tabellenplatz geklettert und hat noch Chancen auf Platz 3 oder 4. Jedoch sind die nächsten Gegner mit Neustadt 3 und Snoobi 1 alles andere als leichte Opfer ;)

 

Am 1.Mai spielt unsere Erste ihren letzten Spieltag, der auf Wunsch von Neustadt 4 vorverlegt wird. Unsere 2. Mannschaft schließt ihre Saison dann am 9. Und 10. Mai ab.

 

LG euer Martin

 

Martin bei der DJM

Es liegt nun schon eine Weile zurück, aber ich möchte euch dennoch von meinen Erlebnissen und Spielen bei der diesjährigen Deutschen Jugend Meisterschaft berichten.

Als einer der 22 besten Junioren-Billardspieler Sachsens fuhr ich am 6. April 15 mit dem gesamten Team nach Bad Wildungen. Mit 22 Spielern ist Sachsen der größte Landesverband, der an dieser Meisterschaft teilnahm, wobei  15 von den 22 Kegelbillarder sind und diese Billardart nur von Brandenburg und Sachsen vertreten wird.

Ich vertrat den 1.PSC Dresden und den Landesverband Sachsen, als amtierender sächsischer Meister im Snooker U17, in der entsprechenden Altersklasse und wurde in einem Feld aus 17 Spielern in eine 5er Gruppe gelost. Es gab noch 3 weitere Gruppen mit je 4 Spielern, wobei sich in jeder Gruppe die 2 Gruppenbesten für das Viertelfinale qualifizierten. Über die Auslosung war ich zunächst sehr froh, denn mit 4 anderen Spielern in meiner Gruppe hatte ich 4 garantierte Spiele. Das ist für mich im Moment auch das Wichtigste: möglichst viele Matches im Wettbewerb und maximale Erfahrung dabei sammeln. Jedoch war mit der Auslosung auch schon meine vermeintliche Endplatzierung in dieser Gruppe vorprogrammiert: Dritter. Denn mit 2 starken Spielern in der Gruppe sollte es mir nicht möglich sein, die K.O. Runde zu erreichen.

Gegen die beiden starken Spielern musste ich zuerst ran und es war (auch wie im letzten Jahr schon) sehr ungewohnt für mich, auf den fast schon profimäßigen Tischen zu spielen. Ich tat mich zu Beginn noch schwer und hatte gegen meinen ersten Gegner William Frey aus München keine echte Chance (0:2). Als nächstes stand mir Jan Joachim aus Essen gegenüber, den ich durchaus forderte und ihm nur knapp unterlag (0:2). Im 1. Frame war ich bis zur letzten Pinknen vorne und spielte einen Shot-to-nothing und schwarz war auch noch nah an der Bande. Doch der Essener Jungstar lochte beide Bälle präzise und stahl mir den Frame noch. Auch im Zweiten war es eng und ich musste mich erst auf Pink geschlagen geben. Mit meiner Leistung war ich trotz der beiden Niederlagen nicht unzufrieden, denn ich spielte konzentriert und lies meine Gegner selten in Breaks kommen. Jedoch schaffte ich es nicht, bei meinen Aufnahmen genügend zu punkten.

Am Dienstagabend stand dann noch mein drittes Gruppenspiel an und ich setzte mir als Ziel, die letzten beiden Matches noch zu gewinnen. Philipp Schmitt vom 1.SC Schwalbach war mein Gegner und wir durften an Tisch 1, direkt an der Tribüne spielen. Ich spielte sicherer als in den vorherigen Matches, doch ich wurde zum Ende etwas nervös. Trotzdem konnte ich dieses Match ungefährdet mit 2:0 für mich entscheiden.

Am Mittwochvormittag wurde ich dann zu meinem letzten Match aufgerufen und spielte gegen Nicolas Immanuel Walterscheid aus Wuppertal. Der erste Frame war sehr eng und Nicolas zwang mich zu einer Re-spotted Black. Noch einem gelungenen Anstoß meinerseits versuchte er ein Double auf die Mitteltasche, doch er verschoss knapp. Ich konnte die Schwarze anschließend „quer über den ganzen Platz“ (wie Peter Kloppisch sagen würde ;-) ) lochen. Mit Applaus aus dem “Sachsenblock“ endete der Frame. Den 2. Frame konnte ich mir dann auf Pink holen, wobei ich zuvor die Farben von Gelb bis Blau lochte und dann sicher ausstieg.

Mit 4:4 Frames, 2 Siegen und toll gelochten Bällen wurde ich zufriedener 9. Ich verfehlte mein Ziel der Top 8 denkbar knapp, aber freute mich der beste Ausgeschiedene zu sein.

Im nächsten Jahr werde ich auf jeden Fall wieder voll angreifen, um dann im 3. Anlauf das Viertelfinale zu erreichen.

Besonderer Dank geht auch an alle Betreuer des sächsischen Kaders und meinem Papa, der mich Donnerstag abholte und mir damit ermöglichte, die beiden Ligaspieltage am 11. und 12. April wahrnehmen zu können :)

Beitrag dazu folgt

LG euer Martin

Platzhirsch verpasst 3 Punkte – PSC fast mit kleiner Sensation

1. PSC Dresden – BC Joe’s Dresden

Am Sonntag, den 19.04. durften wir in unseren Hallen die weit her gereisten Gäste von der Mügelner Straße hier in Dresden begrüßen. Da das Hinspiel mit 9:3 für unsere Gäste recht deutlich ausfiel und wir immerhin gegen den erstplatzierten aus der Liga spielen mussten, der bisher noch kein Spiel verloren hat, blieb zwar grundlegend wenig Raum zum Hoffen auf einen Sieg, aber dafür konnten unsere Mannen mit weniger Druck und Zwang zum Erfolg spielen.

Hierbei hielt gleich die erste Runde eine Überraschung für uns bereit. Denn im 14/1 konnten Hannes, Tilo und Ronny zwar mit viel Mühe, aber dennoch verdient die ersten Siege einfahren. Auch wenn Hannes ein klein wenig mulmig im Hintern wurde, als Stefan Anke gesagt wurde, dass er nur noch 36 Kugeln lochen musste und er fortan gleich mal eine 25 hinlegte, konnte Hannes dann seine restlichen paar Murmeln konsequent runter spielen und das Match für sich entscheiden. Carsten hatte es mit Marcel nicht unbedingt leicht. Denn das, was der Joe’s-Akteur konnte, waren Sicherheitsspiele. Und dies ließ er Carsten in den ersten Partien spüren, sodass unser Mann recht schnell in einen Rückstand geriet, was er aufgrund mangelnden Trainings (eigene Aussage) leider nicht mehr wirklich aufholen konnte. Zumal Marcel an diesem Tag ein wirklich gutes Loch- und Stellungsspiel zeigte. Schade für Carsten, aber nichts desto trotz konnten wir gleich zu Beginn einmal mit 3:1 in Führung gehen.

Dieser Zwischenstand war dennoch ein wenig mit Argwohn behaftet, da wir unsere Gegner zu „leicht“ in die Knie zwingen konnten. Aber was soll’s? Frohen Mutes ging es nun denn in Runde zwei, wo auch die Auslosung noch einmal die Karten komplett neu verteilt hat. Hier konnten Carsten und Ronny relativ unbedenklich weitere Punkte für unsere Mannschaft einfahren. Lediglich Hannes und Tilo mussten sich mit knappen Niederlagen begnügen. Mehr gibt es zu dieser Runde leider nicht zu berichten – sorry 

Somit ging es mit einem Zwischenstand von 5:3 für uns in die letzte und entscheidende Runde. Hier lief alles genau so… wie es nicht sein sollte. Hannes war bis zum 3:3 zwar ein mehr als ebenbürtiger Gegenspieler für Tommy, konnte aber gegen einen stärker werdenden Gegner letztendlich nicht mehr wirklich etwas entgegen setzen. Carsten konnte über lange Strecken mit Stefan mithalten, obwohl er immer wieder in einen Rückstand geriet. Jedoch sollte es dann nicht mehr sein, dass unser Mann nach einem harten Kampf das Entscheidungsspiel für sich entscheiden konnte. Ronny hatte es zu Beginn seines letzten Spiels auch nicht unbedingt leicht. Viel klapperte, Weiß fiel nicht nur ein Mal und auch die Konsequenz bezüglich der letzten 2 Bälle ließ zu wünschen übrig. Dennoch konnte er sich wieder fangen und einen 1:6-Rückstand in ein 5:7 umwandeln. Dann folgten 2 An-Aus und auch das Entscheidungsspiel konnte er noch für sich entscheiden. Bei Tilo ging der Fehlergnom einher. Seiner Ansicht nach blieb er leider Gottes unterhalb seiner eigentlichen Möglichkeiten. Ähnlich wie bei Hannes konnte er grundlegend gut mit Dirk mithalten, aber die Ausbeute der sich bietenden Möglichkeiten hielt sich in Grenzen. Somit konnten unsere Spieler in der letzten Runde nur eine Punktausbeute von 1:3 einfahren.

Somit ging dieser Spieltag mit einem unerwarteten, aber verdientem Unentschieden zu Ende. Auf der einen Seite waren wir froh gegen Joe’s so gut mithalten zu können und uns einen Punkt zu sichern, auf der anderen Seite jedoch hielt auch ein klein wenig Enttäuschung inne, dass wir nicht doch in der letzten Runde noch einen Punkt mehr sichern konnten. Somit bleibt es fraglich, ob wir die Folgesaison nach dem Abstieg es wieder schaffen können aufzusteigen. Denn um diese Chance noch zu wahren, müssten wir alle Folgenden inkl. dem BTV bezwingen und dieser müsste auch wenigstens ein Spiel verlieren bzw. Unentschieden spielen, damit wir vorbei ziehen können.

In dem Sinne – euer Ronny

Die Üblichen Verdächtigen

Runde zwei der aktuellen Vereinsturnierserie stand am letzten Sonntag auf dem Programm. In einem ansprechenden 9-Ball-Turnier mit neuen Gesichtern standen aber am Ende wieder mal die “üblichen Verdächtigen” ganz oben.

Mit 14 Teilnehmern hatte dieses Event eine ansprechende Beteiligung. Kleiner Wermutstropfen: Unsere Snooker-Spieler, die den angestammten Pool-Spielern schon das eine oder andere mal das Leben schwer gemacht haben, waren diesmal aus verschiedenen Gründen leider nicht vertreten.
Der Turniermodus blieb nahezu identisch zum letzten 8-Ball Turnier. In drei Gruppen, welche per Losentscheid ermittelt wurden, spielte Jeder gegen Jeden im Best of Nine, in der Vierergruppe im Best of Eleven. Die besten acht spielten dann im KO-System mit Viertel-, Halbfinale und Finale den Sieger und Platz drei aus. Platzierungen ab Rang neun wurden in einem direkten Vergleich ausgespielt.
Sehr erfreulich war, dass unsere neuen Mitglieder mit wenig Turniererfahrung sich hier zum Wettkampf stellten und einen guten Auftritt boten. So traten erneut Tobias Barth und Kevin Nöske an und ihre Premiere lieferten Thilo Grundmann und Armin Pagel ab.


in Gruppe A waren unsere “Neuen” Tobias Barth und Thilo gegen die Haudegen Carsten, Peter und Gunter natürlich klar in der Außenseiterrolle. Aber sie schlugen sich wacker! Tobias holte immerhin sechs Frames und Thilo ließ mit einem überraschend starken Spiel aufhorchen, er schlug Tobias und dann sogar Gunter deutlich mit 5:2. Fast hätte das für ihn sogar zum Einzug ins Viertelfinale gelangt, nur durch das bessere Verhältnis an gewonnenen Frames schaffte es Carsten gerade so unter die ersten drei. Carsten schoss allerdings regelmäßig Böcke in seinen Spielen, dass man nur mit dem Kopf schütteln konnte. So kam Gunter mit seinem soliden taktischen Spiel trotz der Schlappe gegen Thilo mit drei Siegen sicher weiter. Ebenso Peter, der zwar wieder mal gegen Gunter, wenn auch knapp, den Kürzeren zog, dann aber mit sicheren Siegen den Gruppensieg holte.

Gruppe B war die Vierergruppe, also wurde hier auf sechs Gewinn-Frames gespielt und nur die beiden Gruppenersten erreichten das Viertelfinale. Und damit war die Konstellation klar, Tilo und Hannes waren deutlich favorisiert, Niklas und Kevin blieb allenfalls eine Außenseiterchance.
Es ist zu verzeichnen, dass Hannes immer und immer stärker wird. Ganz souverän marschierte er mit klaren Siegen gegen Niklas, Kevin sowie einem stark erspielten Sieg gegen Tilo in die nächste Runde. Tilo – von den meisten als die Nummer eins auf den Turniersieg gesetzt – wirkte indisponiert und quälte sich auch gegen die Underdogs zu eher farblosen Siegen. Aber das genügte zum Weiterkommen. Kevin hatte es schwer, musste auch gegen Niklas – der auch im Wettkampf immer besser wird – eine Niederlage einstecken, holte aber immerhin sieben Frames.

Auch in Gruppe C hatte Gunter bei der Auslosung ein gutes Händchen, Außenseiter und Favoriten waren schön gemischt. Für Armin Pagel war das Ganze nichts anderes als ein schönes Abenteuer, bei dem er sich ausgesprochen gut verkaufte. Elf Frames holte er und gegen Toni(!) verlor er gar erst im Decider, Respekt! Toni glänzte zwar nicht, er mühte sich eher, litt mal wieder unter seinen kalten Händen, aber letztlich gewann er all seine Matches und wurde so souverän Gruppenerster. Auch der andere Kandidat auf die vorderen Plätze – Ronny – war diesmal, sagen wir mal, nicht bestens drauf. Trotzdem gewann er, abgesehen von der Niederlage gegen Toni, seine Spiele klar und war damit auch im Viertelfinale. Blieb noch Qualifikationsrang drei. Nach der Papierform sollte man hier Tobias Jäkel erwarten, aber denkste, in einem packenden Duell verlor Tobi das Schlüsselspiel gegen Dirk knapp im Entscheidungs-Frame, wobei erkennbar ist, dass Dirk sein gewachsenes Spielvermögen immer öfter auch im Wettkampf abrufen kann – Belohnung diesmal war die Teilnahme am Viertelfinale. Tobi hatte in seinen Spielen viele gute Szenen, in den entscheidenden Situationen aber patzte er leider, da blieb nur Gruppenplatz vier.


Die Platzierungsspiele ab Rang neun fanden dann in verminderter Besetzung statt. Hier zeigte Niklas nochmal so richtig, was er drauf hat, spielte gelöst und offensiv und wurde mit zwei Siegen über Tobias (Barth) und Thilo (hier ein 6:0!) Neunter des Turniers. Platz zehn ging also an Thilo, Elfter wurde Armin, die Beiden boten bei ihrer Premiere einen wirklich guten Auftritt!

Kommen wir zum Viertelfinale. Herausragend war ganz klar, der 6:0 Sieg, den Hannes gegen Dirk hinzauberte. Hannes spielte einfach unwiderstehlich und ließ Dirk nicht den Hauch einer Chance. Kaum weniger souverän war Toni´s 6:1 gegen Carsten, jedoch nicht mit dem spielerischen Glanz, die Gegenwehr von Carsten, der ein weiteres Fehlerfestival bot, war einfach zu schwach. Gunter wurde in einer taktisch geprägten Partie mühsam von Tilo niedergerungen. Nichts ließ ahnen, dass Tilo hier was reißen könnte, außer der Tatsache, dass er im Halbfinale stand. Ronny war gegen Peter leicht favorisiert und beide begann richtig gut, dann aber unterlief Ronny ein katastrophaler Lochfehler und er wirkte verunsichert. Dies und eine weitere Gurke ermöglichten Peter, der ein gutes Spiel zeigte den 6:4-Erfolg.


Somit standen im Halbfinale exakt die PSCer, welche auch die ersten vier Plätze der Vereinsrangliste einnehmen. Dabei traf Peter auf Hannes, der erneut blendend aufgelegt, dort weitermachte, wo er im Viertelfinale aufgehört hatte. Peter spielte gut, hatte seine Chancen, vergab aber zweimal die Neun. Das ist zu viel gegen einen Hannes in DER Form. Klarer 6:2-Sieg für Hannes also. Enger ging es zwischen Tilo und Toni zu, auch hier hatte Toni die Chancen zum Sieg, konnte sie aber nicht nutzen. Und es ist schon erstaunlich, mit welcher Routine Tilo auch aus schlechten Tagen das Beste macht, jetzt gewann er mit 6:4 und stand wieder einmal im Finale!

Das kleine Finale bestritten somit Toni und Peter. Hier setzte Peter der Geschichte vergebener Chancen noch eins drauf. Viermal(!) verschoss er die Neun – unglaublich. Obwohl er weitestgehend am Tisch dominierte verlor er so gegen Toni, der mit seinem Spiel überhaupt nicht zufrieden war, deutlich. Damit errang Toni den dritten Platz.
Nach dem Turnierverlauf MUSSTE man im Finale auf Hannes setzen, der einfach spielerisch klar die stärksten Akzente setzte. Aber wieder einmal zeigte sich, was für ein Wettkampftyp unser Ranglistenführender geworden ist, der sich hier enorm steigerte und Hannes tatsächlich noch den Durchmarsch verwehrte. Mit einem klaren 6:2 holte sich Tilo bereits seinen fünften Vereinstitel. Da kann man sich nur verbeugen, herzlichen Glückwunsch Tilo! Aber ebenso Glückwunsch an Hannes als Zweiten für eine ganz starke Turnierleistung!

 

Die Tatsache, dass für die Ermittlung des Vereinsmeisters JEDER GEWONNENE FRAME zählt, lässt bislang viele Optionen offen. Der Zwischenstand zur Vereinsmeisterschaft der Saison 2014/15 nach nun zwei von vier Disziplinen zeigt drei Spieler, die den Titel wohl unter sich ausmachen werden, nämlich Tilo, Toni und Hannes. Dahinter hat Peter in Lauerposition noch Möglichkeiten, falls die drei vor ihm schwer patzen sollten:

01. Tilo Mittelstädt 108
02. Toni Kreibich 107
03. Hannes Hermsdorf 100
04. Peter Frey 92
05. Niklas Illing 58
06. Gunter Kreibich 57
07. Dirk Rost 49
08. Martin Straßberger 47
09. Peter Kloppisch 44
10. Ronny Sorber 40
11. Tobias Barth 32
12. Thilo Grundmann 32
13. Carsten Klügel 31
14. Tobias Jäkel 21
15. Kevin Nöske 13
16.
17.
18.
19.
20.

Und hier noch eine Zusammenfassung aller bisherigen Vereinsturniersieger:

Saison 8-Ball 9-Ball 10-Ball 14+1 Vereinsmeister
2012/13 Jimmy Devlin Peter Frey Istvan Pataki Hannes Hermsdorf Istvan Pataki, Tilo Mittelstädt, Peter Frey
2013/14 Tilo Mittelstädt Ronny Sorber Tilo Mittelstädt Ronny Sorber Tilo Mittelstädt
2014/15 Tilo Mittelstädt Tilo Mittelstädt

 

3. Pool-Mannschaft weiterhin in der Erfolgsspur

Letzten Samstag, den 24. Januar, stand der Rückrundenauftakt für unsere Pool-Mannschaften an. Unsere 3. Mannschaft hatte die Truppe des SFV Maroc’s Meißen 3 im Pool zu Gast. Die Meißner hatten in der Hinrunde nicht einen Sieg einfahren können, doch wir durften sie keinesfalls unterschätzen! ;)

In der 1. Runde übernahmen Niklas und Martin die 14/1 Partien und das 8-Ball spielte unser Debütant Thilo Grundmann. Nach anfänglicher Nervosität und 0:1 Rückstand konnte er seinen Gegner Matthias Groß die nächsten 4 Frames abnehmen und einen souveränen 4:1 Premieren-Sieg einfahren. Auch Martin gewann souverän. Mit 40:11 nach 14 Aufnahmen ließ er seiner Gegnerin Nora Müller nicht den Hauch einer Chance. Niklas tat sich wie schon zuletzt in seinen 14/1 Ligaspielen schwer und geriet früh in Rückstand. Mit einer schönen 9er Serie kämpfte er sich allerdings ins Match zurück, doch am Ende behielt sein Gegenr Jerome Grellmann mit 40:32 die Oberhand. -> 2:1 nach Runde 1 :)

In der 2. Runde traf unser Thilo erneut auf Matthias Groß, doch in dieser 9-Ball Partie spielte der Meißner besser und konnte sich mit 6:2 durchsetzen. Im 2. 9-Ball war Niklas gegen Nora gefordert. Die Meißnerin zeigte anfangs ein paar gute Bälle, doch das half ihr nicht viel, denn Niklas zeigte gutes Safespiel und erarbeitete sich so immer wieder Chancen, die er zum 6:3 Sieg nutzte. Gute taktische Leistung unseres Jüngsten. Im 8-Ball stand Martin Jerome gegenüber, der beste Meißner, doch gegen Martin sah er absolut kein Land. Unser Mann schickte ihn unspektakulär mit 4:0 vom Tisch! -> 4:2 nach Runde 2 :)

Zur 3. Runde kam dann unser Altmeister Gunter zum Einsatz. Er spielte 8-Ball gegen Nora und tat sich durchaus schwer. Er haderte ab und zu mit dem Tisch, doch schlussendlich gewann er sicher mit 4:2. Niklas musste gegen Matthias Groß im 10-Ball ran und meisterte diese Aufgabe mit 5:3. Im 2. 10-Ball stand Martin erneut Jerome gegenüber, welcher auf ein erfreulicheres Ergebnis als das 0:4 im 8-Ball hoffte. Doch Martin hatte keine Gnade mit dem Meißner und verpasste ihm den nächsten White-wash! 5:0!

Somit siegte unsere Mannschaft mit 7:2. Thilo erlebte eine gelungene Premiere im Trikot des 1.PSC, Niklas gewann 2 seiner Spiele. Gunter siegte in seinem Match und Martin untermauerte seine derzeitige Form mit 3 ungefährdeten Siegen!

 

Nächster Spieltag dann am 1.März gegen BiGa Bautzen 2.

 

LG euer Martin ;)

 

Oh je – Seuchensaison der PSC-Zweiten nimmt kein Ende

So langsam nimmt die erfolglose Serie unserer zweiten Verbandsliga-Mannschaft dramatische Züge an. Auch in Leipzig kam sie nach dem Gastspiel bei BiBaBo mit leeren Händen aus dem dortigen alten Bahnhof. Es ist wie verhext, es wollen einfach keine Punkte mehr gelingen. Und schlecht spielten unsere Mannen trotzdem nicht, doch in dieser Saison sind unsere Gegner hervorragend aufgestellt und treiben sich – man möchte fast sagen ausgerechnet – gegen uns zu Höchstleistungen bzw. gewinnen die engen Spiele.

Das unsere Truppe insgesamt unter Wert in der Tabelle geführt wird, zeigte gleich in der ersten 14+1-Partie Käptn Tobias Jäkel. Gegen einen ebenfalls Klasse aufgelegten Eugene Noel Mc.Cormack zeigte er eine weitere sehenswerte Leistung. Seine ersten zwei, zugegeben schweren Einsteiger konnte er nicht lochen, so dass er gleich in Rückstand geriet. Eugene lochte konstant und zog davon. Der Ire schoss offene Tische runter, sammelte so fleißig Punkte und überließ die Splits aber dann Tobias. Der hatte mit seinen Öffnungsversuchen kein rechtes Glück, regelmäßig fehlte die Fortsetzung bzw. er spielte sich rasch fest. Aber unser Spieler blieb konsequent, suchte offensiv weiter seine Chancen. Um es mit den Worten von Jens Voigt (Radsportler) zu sagen: “Ich hab solange auf das Glück eingeprügelt bis ich es hatte.” Ab der Hälfte des Spiels gelangen nämlich die Splits und so sprang u.a. eine 20er Serie raus. Am Ende wurde das Spiel noch mal zäh und die letzten Bälle zum Sieg ließen auf sich warten, doch “pünktlich” in der 30.Aufnahme stand Tobi´s Sieg fest. Insgesamt hat Noel ziemlich stark gespielt, aber man merkte, dass er seltener 14-1 spielt. Trotzdem spielte auch der immerhin ein 17er Break! Aber Spitze Tobi – und endlich auch mal wieder belohnt worden!

Unser Ältester traf auf Sven Kaschig. Gegen diesen versuchte Peter Frey im Prinzip mit den gleichen Mitteln zum Erfolg zu kommen wie Tobi im ersten Spiel. Also offensiv das Spiel entwickeln und in die Breaks kommen. Nur, es sollte nicht sein. Auch Peter “prügelte auf das Glück ein” – nur kam es nimmer. Immer wieder scheiterte er bei den Splits, das Klappern der Objektbälle in den Taschen frustierte ihn mehr und mehr. Zweimal ging der Pulk super auf – aber die Weiße fand auf abenteuerliche Weise den Weg in irgendeine Tasche. Es war eine Strafe und Sven Kaschig konnte defacto im Schongang sage und schreibe sieben mal die Tische abräumen, bis hin zum klaren 80:53-Sieg in der 31.Aufnahme. Am Ende war Peter nur noch genervt und man musste um sein Auftreten in den Folgespielen fürchten.

Unser Toni Kreibich schließlich maß sich mit Maik Sommer, ein wahres “Lochschwein” der einfach alles versenkte was ihm vor den Qeue kam. So gesehen war es schon erstaunlich, dass die Partie über 36 Aufnahmen ging, die Bilder lagen insgesamt suboptimal. Gerade das kam aber offensichtlich der enormen Lochstärke von Maik zugute, der so auch seine Schwächen im Positionsspiel kompensieren konnte. Toni hatte über die gesamte Distanz nicht das Gefühl, eine Siegchance zu haben und verlor letztlich recht unspektakulär mit 52:80.

Traditionell spielte Dirk Rost das erste 10-Ball. Ralf Langemeyer ist ein unbequemer Gegner, auch weil er schwer einzuschätzen ist. Mal verschoss er einfache Bälle, dann spielte er schöne Serien und knackige Saves. Dirk kam gut in´s Spiel aber über die Distanz konnte er einfach nicht mithalten. Vor allem lochte Ralf immer wieder die Frame entscheidenden Bälle und siegte so sicher mit 7:3 .

Unsere Mannschaft ist ja inzwischen Kummer gewöhnt, so auch den schon fast obligatorischen Zwischenstand von 1:3 nach der Auftaktrunde. Aus dieser Ausgangsposition hatte sie in der Saison noch nie Punkte holen können – und das sollte leider auch an diesem Tag so bleiben.

Ralph Langemeyer schoss gegen unseren Tobias gleich den ersten 8-Ball-Frame direkt aus. Insgesamt wirkte das Spiel des Leipzigers oft von glücklichen Zufällen geprägt, aber es ist auch zu konstatieren, dass er ein gutes Spiel machte! Er war die ganze Zeit in Führung, doch Tobi blieb immer dran und konnte so auch immer wieder ausgleichen. So kam es zum Decider in dem unser Kapitän zwei wirklich gute Chancen hatte, das Spiel für sich zu entscheiden.
Und dann passieren Dinge, die man aus Sicht der Fairness auch mal monieren darf. Bei der ersten Chance und nur noch zwei seiner Farben auf dem Tisch, setzte Tobias an und auf einmal machte Ralph im Hintergrund seinem Ärger Luft. So etwas ist einfach nicht in Ordnung! Tobi setzte wieder neu an, aber seine Fokussierung auf den Ball war weg und er vergab. Nach dem Tobi auch seine zweite (Halb-)Chance nicht nutzen konnte, machte Ralph das Spiel anschließend mit drei sehr starken Bällen aus. Eine knappe Niederlage Tobi´s trotz gutenm Spiels war das Ergebnis.

Gegen Maik Sommer, der in seiner Vorpartie gegen Toni absolut überzeugt hatte, musste man um unseren Peter Frey fürchten, dessen Nervenkostüm – nicht zum ersten mal in dieser Saison – arg angeknackst war. Und der BiBaBo-Akteur legte auch mit einer Dominanz los, die einfach beeindruckend war. Er brillierte mit perfektem Stellungsspiel fand auch bei schwierigen Bildern Klasse-Lösungen bis ihm auf dem Weg zum 4:0 ein Stellungsfehler auf die Acht untelief. Mit einem Klasse-Jump lochte er Schwarz trotzdem – aber die Weiße wurde unglücklich ebenfalls in eine Tasche abgelenkt. Unser Oldie – bis dahin im Prinzip nur Zuschauer – biss sich nun in die Partie, versuchte sein Spiel zu finden und obwohl der Leipziger weiterhin das bessere Billard zeigte, lief an diesem das Spiel teilweise vorbei. Mit taktisch starkem Spiel gelang es ihm aber dann doch noch, unseren Peter im Decider zu schlagen – verdient! Immerhin, Peter bot eine willensstarke Leistung und sein zwischenzeitlicher Ausgleich zum 4:4 war auch ein Ausspiel.

Einseitig verlief die Partie von Sven Kaschig gegen unseren Dirk Rost. Der Leipziger spielte viele erfolgreiche lange Bälle und hatte klare Vorteile in der Entwicklung, im Lesen der Bilder. Das konnten einzelne gute Bälle Dirk´s niemals kompensieren. Und so gewann Sven ziemlich rasch die Partie mit 6:2

Erfreulich verlief das 10-Ball von Toni. Gegen einen in guter Form auftretenden Eugene Noel gelang ihm viel. Bei Noel wusste Toni, was ihn erwartet und konnte sich so gut auf ihn fokusieren. Mag sein, dass der Ire hier und da ein paar mehr unnötige Fehler machte als für ihn üblich, was nicht heißt, dass Noel enttäuschte. Aber Toni spielte über die gesamte Distanz konstant gut und gewann so verdient.

2:6 damit der Zwischenstand vor der Schlussrunde, auch weil wir zwei Partien im Entscheidungsframe verloren. Woran man sieht, dass es oft Nuancen sind, die über Sieg und Niederlage entscheiden. Es hätte hier auch 4:4 stehen können – tat es aber leider nicht. Mit entsrepchend geringen Chancen auf einen Punktgewinn ging das Team in die Neun-Ball-Runde

Wieder traf da Toni auf Maik Sommer, diesmal aber war unser derzeitiger Mannschaftsbester vorbereitet. Mit der richtigen Taktik (mehr Sicherheiten ins Spiel einbauen) und der Gewissheit, dass Maik oft keine gute Stellung für den nächsten Ball haben wird, war das für unseren Spieler eine Partie wie auf den Leib geschnitten. Und so zwang er den Leipziger auch immer wieder in Fehler und beraubte ihn damit gleichermaßen seiner Lochstärke. Das brachte Maik, der auch durchaus ein emotionaler Typ ist, schier zur Verzweiflung. Und Toni´s Lochspiel war konstant gut, was ihm eine Überlegenheit brachte, die den Sieg kaum jemals in Frage stellte. Ein schöner 8:3-Erfolg unseres Akteurs.

Nach Jahren gab es nun auch mal wieder eine Partie Eugene Noel gegen Peter. Und es war ein gutes Spiel, in welchem der Ire loslegte wie die Feuerwehr. Peter ließ sich aber nicht beeindrucken, auch nicht vom 0:3-Zwischenstand und zeigte – wie auch Noel – ein Ausspiel. Letztlich spielten beide mit offenem Visier und also der Offensive verpflichtet. Und erneut (zum dritten Mal an diesem Tag) ging es in einen Entscheidungsframe. Der verlief äußerst unglücklich für Peter. Nachdem er über eine Save ein Foul provoziert hatte, bekam er die Möglichkeit den Tisch abzuräumen. Nur einen schwierigen Ball gab es, der über zwei Banden auf die nächste Kugel zu stellen war. Und der legte sich genau hinter eine Kugel im Laufweg. Der Rest war Formsache für Noel. Erneut bitter für Peter.

Wieder gegen Ralf Langemeyer spielend, zeigte Dirk hier wohl seine beste Leistung an diesem Tag. Der Leipziger ging etwas glücklich mit 2:0 in Führung, das konnte Dirk aber egalisieren. Das anfangs ausgeglichene Spiel verlagerte sich aber dann immer mehr zugunsten Ralfs, der einfach mehr Bälle lochte und sich insgesamt steigerte. Wie in den Spielen zuvor konnte Dirk am Ende nicht mehr mithalten und verlor doch recht klar mit 3:7.

Man hat insgesamt den Eindruck, dass Tobi´s gewachsenes Spielvermögen sich nun auch so langsam in positiven Ergebnissen ausdrückt. Auch der 10-Ball-Tausch mit Peter (der somit nun 9-Ball spielt) scheint sich auszuzahlen. Jedensfalls konnte unser Mann – für ihn selbst fast überraschend – mit richtig viel Druck auf seinen Gegner spielen. Und ihn damit sichtlich beeindrucken. Nach der aggressiv herausgespielten 3:0-Führung war Sven Kaschig schon sehr deutlich die Resignation und Lustlosigkeit anzumerken. So war es für Tobias dann kein Problem mehr, mit konstantem und teilweise auch gutem 10-Ball den Sieg einzufahren, wobei er unnötigerweise einen Frame “verschenkte”. Aber der 7:3-Sieg war trotzdem klar und souverän.

Fazit:

Wieder ist die Mannschaft punktelos geblieben, wieder gegen einen Gegner dem sie spielerisch ebenbürtig war. Wir sollten uns keinen Illusionen hingeben. Wenn wir das nächste Spiel in Plauen nicht erfolgreich bestreiten, dann wird es ganz schwer mit dem Klassenerhalt. Dieses Schlüsselspiel wird die Truppe mit aller Konsequenz angehen, viel Erfolg dafür!

Euer Peter

Martin erneut sächsischer Meister

Nachdem Martin im letzten Jahr noch kampflos den Titel im Snooker U16 holen konnte, standen ihm in diesem Jahr 3 Konkurrenten im Weg. Eigentlich wären am letzten Samstag, den 6.12.2014 5 Athleten angetreten, doch leider musste aus bekannten Gründen unser Niklas seine Teilnahme zurückziehen, weiterhin gute Besserung an dieser Stelle ;)

Mit Linda Erben, Lukas Körnig und Richard Juros traten neben Martin junge ambitionierte Spieler an, welche ihre Qualitäten in diesem Jahr bei zahlreichen Qualifikationen und auch Spieltagen bereits bewiesen haben. Richard machte Martin bei der LM der Herren im Sommer das Leben schwer und zwang ihn über die volle Distanz, bevor sich Martin im Decider mit 3:2 durchsetzen konnte. Auch Lukas spielte bereits gegen Martin, beim 3.Spieltag der Sachsenliga, musste sich mit 1:2 geschlagen geben. Linda konnte bei der letzten Quali vor 2 Wochen das Achtelfinale erreichen, Martin war also gewarnt, dennoch in diesem kleinen Feld natürlich Favorit.

Und dieser Favoritenstellung wurde er auch gerecht. In seinem ersten Match musste er gegen Lukas ran und bezwang den Spieler vom Snoobi deutlich und mit phasenweise gutem Snooker mit 3:0. In seinem 2. Spiel stand ihm dann Linda gegenüber und die spielte auch zur Überraschung von Martin erstaunlich stark. Martin ging zunächst in Führung(1:0), doch Linda glich aus(1:1). Der 3. Frame war dann wieder ein solide gespielter Frame von Martin, den er auch gewann, doch im Vierten verlor er seine Konzentration etwas und konnte das Match nicht zu machen. Linda nutzte das und erzwang eine Re-spottet Black! Doch in diesem Safeaustausch konnte Martin seine mittlerweile gewonnene taktische Klasse ausspielen und Schwarz versenken, 3:1!

In seinem letzten Match traf er dann auf Richard, welcher die beiden anderen mit jeweils 3:1 bezwingen konnte. Dieses Match war also das Finale um den Titel und Martin wusste um die Wichtigkeit dieses Matches. Sammelte sich vor dem Spiel noch einmal, gewann den ersten Frame nur auf Pink, doch die nächsten 2 konnte er in souveräner Manier für sich entscheiden(3:0).

Endresultat:

Linda wurde starke 4., nahm Martin und Richard einen und Lukas sogar zwei Frames ab

Lukas wurde guter 3., verlor gegen Martin und Richard, gewann knapp gegen Linda auf Schwarz

Richard wurde gerechter 2., gewann gegen Linda und Richard, unterlag Martin

Martin holte den Titel: gewann alle seine 3 Matches – 9:1 Frameverhältnis

 

Durch diesen Sieg darf Martin erneut bei den Deutschen Jugend Meisterschaften im kommenden Frühjahr antreten und sich mit den besten unter 17 jährigen ganz Deutschlands messen!

 

LG euer Martin :)

5.&6. Spieltag unserer PSC-Snookerer

Am vergangenen Wochenende (8 & 9 November ) standen für unsere beiden Snooker- Mannschaften die nächsten Aufgaben im Ligabetrieb auf dem Programm. Unsere erste Mannschaft musste das gesamte WE auf Jan verzichten, welcher aufgrund von privaten Gründen und nach vorheriger, interner Absprache seine Teilnahme zurückzog, er wird dann zur nächsten Quali am 29.11. hoffentlich wieder top fit an den Start gehen können ;)

Damit stellte sich die Erste am Samstag quasi von selbst auf, doch am Sonntag war auch Peter nicht verfügbar, sodass wir auf Hannes bauten, welcher seiner Nominierung gerecht wurde. Die Zweite konnte auf ihr Stammpersonal zurückgreifen.

Die Mannen um Martin mussten am Samstag zum Tabellenführer, Snoobi 1, zum Spitzenspiel antreten und erhofften sich zumindest einen Punktgewinn. Doch schon nach der ersten Runde unterstrichen die Spieler vom Snoobi ihre Qualität, welche wir vorher auch kannten, nämlich solides Spiel und konstantes Punkten. Peter und Matthias verloren ihre Matches, auch wenn sie dabei durchaus auch Siegchancen hatten. Martin mühte sich und konnte erst auf die letzte Schwarze den 2:1 Partiegewinn eintüten, so stand es also nur 1:2 aus unserer Sicht. Peter hatte leider einen nicht besonders guten Tag erwischt und sein Spiel lief nicht so wie sonst, daher verlor er leider auch seine beiden anderen Partien. Matthias spielte gutes Snooker und hatte am Ende wieder einmal einfach nicht das Glück, das auch sein Gegner mal einen Fehler macht. Auch ihm blieb ein Partiegewinn versagt, doch er konnte mit allen Gegnern mithalten, was auch dafür spricht, dass er sich sehr in seinem Spiel verbessert hat. Martin spielte nach seinem ersten Match nun sicherer und konnte alle seine 3 Spiele und auch das 10. Spiel gewinnen und spielte auch das höchste Break mit einer 32, dennoch konnte er sich darüber nur bedingt freuen, denn die Niederlage stand schon eher fest, bei Stand von 2:6, Martin stellte das Ergebnis also noch auf 4:6, doch damit verfehlten wir unser Ziel knapp und Snnobi 1 ist weiterhin ohne Punktverlust.

Die 2.Mannschaft hatte es zu Hause mit der 2.vom Snoobi zu tun und tat sich schwer mit dieser Aufgabe. Nach der ersten Runde sah es noch gut aus, Andreas und Bodo konnten ihre Matches mit jeweils 2:0 gewinnen, Christian scheiterte knapp an Rolf Lippe, dennoch 2:1 Führung, doch im Laufe des Spieltages wurden die Männer vom Snoobi immer besser und drehten in der 2. Runde richtig auf, -> gewannen alle 3 Spiele. So wurde aus einem 2:1 Vorsprung ein 2:4 Rückstand. In der dritten Runde mussten also Siege her, um noch punkten zu können, doch lediglich Christian konnte einen holen, und verlor leider das 10. Spiel, sodass am Ende eine bittere 3:7 Niederlage verbucht wurde. Bitter deshalb, weil 6 Matches im Decider entschieden wurden und alle zugunsten Snoobis ausgingen. Das war also der Schlüssel an diesem Spieltag, womit sich Snoobi 2 den ersten 3er dieser Saison holen konnte.

Sonntag hieß es dann für beide Mannschaften den Kopf wieder frei zu bekommen und sich nach der Niederlage am Vortag neu zu konzentrieren. Matthias, Hannes und Martin machten sich also auf zum Auswärtsspiel nach Spremberg zu Neustadt 4 und waren nach der 4:6 Niederlage auf Wiedergutmachung aus und wollten unbedingt gewinnen! Schon nach der ersten Runde zeigte sich, dass das nicht besonders schwer werden würde. Alle 3 konnten ihre Spiele mehr oder weniger souverän mit 2:0 gewinnen, Martin schaffte in seinem Match auch sein bis jetzt höchstes Turnierbreak mit einer schönen 41er Clearence. Perfekte Ausbeute also nach Runde 1 und zu unserer eigenen Überraschung hatten wir den Sieg schon nach Runde 2 sicher, denn sowohl Hannes und Matthias (jeweils 2:0), als auch Martin (2:1) gewannen ihre Matches und es stand 6:0!!! In Runde 3 konnte dann Volkmar gegen Hannes den „Ehrenpunkt“ für Neustadt 4 einholen, indem er Hannes mit 2:0 schlug. Matthias und Martin gewannen wiederum ihre Partien und Martin spielte gleich noch das 10. Spiel, was auch zu seinen Gunsten ausging, auch weil er ein 32er Break spielte. So konnten wir einen schönen 9:1 Sieg einfahren und dieser Spieltag war für alle 3 auch persönlich sehr gelungen: Hannes konnte seine ersten Partiegewinne in der Snookerliga einfahren!, Matthias gab nur einen Frame ab und gewann seine 3 Spiele!, Und Martin spielte mit 41 und 32 gleich 2 30+ Breaks! Wir danken dir Hannes für deine Zeit und dein Einspringen, und hoffen du hattest Spaß bei uns auszuhelfen ;)

Die 2. Mannschaft hatte die andere neustädter Truppe zu Gast und wieder sah es gut aus nach der 1. Runde, Christian und Andreas gewannen ihre Spiele mit jeweils 2:0 und so stand es 2:1. In der 2. Runde konnte lediglich Christian gewinnen, sodass die Neustädter zum 3:3 ausglichen. Doch in Runde 3 gelang unseren Akteuren kein Partiegewinn, sodass nach dieser die Niederlage feststand  (Spielstand 3:6). Im 10. Spiel konnte sich Christian gegen Christoph Richter mit 2:1 behaupten und stellte das Ergebnis auf 4:6. Gegen diese Mannschaft ist dieses wirklich aller Ehren wert und vor allem Christian, welcher 3 Spielgewinne einfuhr, sollte dieser Spieltag Mut für kommende Aufgaben machen ;)

In der Tabelle ist die 1. Mannschaft weiterhin auf einem sehr sicheren 2.Platz mit 6 Punkten Vorsprung auf den 3.:  Neustadt 3, doch man muss mit einrechnen das die Erste ein Spiel mehr hat, als alle anderen Mannschaften, sodass die momentane Tabelle leicht verfälscht wird. Die 2. Mannschaft ist auf den vorletzten Rang abgerutscht, doch das Auftreten gegen Neustadt sollte Mut für den weiteren Saisonverlauf machen ;)

Weiter geht’s im Ligabetrieb erst nächstes Jahr.

Soweit die Nachrichten, stay tuned for the next ones… – 17|18 Januar 2015

LG Martin :)

Snooker_Spremberg

Matthias Vogts, Martin Straßberger und Hannes Hermsdorf hier beim Auswärtsspiel in Spremberg. Auf der Anzeigetafel im Hintergrund, das Endergebnis ;)

Nach Fehlstart mit Roter Laterne

Nach dem 4.Verbandsliga-Spieltag ist für die Zweite Pool-Mannschaft des PSC Dresden ein klassischer Saison-Fehlstart zu konstatieren. Nur ein Punkt aus vier Spielen hat dazu geführt, dass die Mannschaft mit der Roten Laterne “beehrt” wurde und schon jetzt darf man sagen: Das wird ein schwerer Weg raus aus dem Tabellenkeller. Gegen die Dritte von Pool Leipzig schien ein Punktgewinn, ja ein Sieg durchaus machbar, aber die Messestädter hatten einen Joker mitgebracht, der dieses Vorhaben maßgeblich verhinderte.

In der 14+1-Runde auf eins gesetzt waren Toni Kreibich und Janet Hummel. Spiele gegen Janet sind irgendwie immer zäh und sie ist schwer einzuschätzen. Gelingt ihr einerseits kaum mal ein flüssiges Spiel, ist sie andererseits in jedem Match in der Lage urplötzlich ein recht hohes Break aus dem Hut zu zaubern. So war es auch hier eine mühselige Angelegenheit mit vielen Fehlern beider Akteure.
Aber die Fehlerrate der Leipzigern lag eindeutig höher, das kompensierte auch ein schönes 17er Break nicht. In einer durchschnittlichen Partie hatte man trotz des relativ knappen Ergebnisses von 80:66 wenig Zweifel am Sieg unseres Akteurs.

Nur leise Hoffnungen konnte sich unser Peter Frey in seiner 14+1-Partie machen, denn die Leipziger öffneten ihre Personal-Wundertüte und offerierten Thimo Troks. Der ist von Haus aus in der zweiten Snooker-Bundesliga zu Hause und eine Nummer zu groß für unseren Oldie. Ungeachtet dessen zeigte der eines seiner besten Spiele überhaupt und forderte den Snookerer bravourös. Als Thimo aber in ein richtiges Break kam, endete dies erst bei 30 (dem neuen aktuellen Verbandsliga-Bestwert) und eine Vorentscheidung war gefallen. Nach 14 Aufnahmen schloss er seine eindrucksvolle Darbietung ab. Aber Peter hatte mit einem Vierer-Schnitt ebenfalls absolut überzeugt.

Erneut überzeugen konnte auch UNSER Snookerer Martin Straßberger, der erfreulicherweise unsere Pool-Zweite unterstützte und seine Klasseleistungen in dieser Disziplin aus der Bezirksliga hier zwei Spielklassen höher eindrucksvoll untermauerte. Gegen den erfahrenen und vor allem taktisch sehr guten Roland Heß benötigte er gerade mal 23 Aufnahmen, um den Sieg einzufahren. Seine Anfangsnervosität legte Martin rasch ab und lochte dann in (inzwischen) gewohnt starker Manier. Super-Partie Martin!

Gegen Uwe Seypt hatte unser Dirk eine reelle Sieg-Chance und der Leipziger riss auch in dieser Partie keine Bäume aus. Ihm unterliefen viele Fehler, doch Dirk konnte das nicht nutzen. Aufgrund seiner derzeit wieder stärkeren spielerischen Unsicherheiten hatte er richtigerweise sein Spiel umgestellt und bemühte sich darum, sichere risikoarme Bälle zu spielen. Trotzdem unterliefen ihm erneut zu viele Stockfehler, mehr als dem Leipziger. Der landete so verdientermaßen einen knappen Sieg.

Der Gleichstand nach der Auftaktrunde ließ hoffen, doch schon jetzt war klar, dass die PSC-Zweite vor allem gegen den “Leipziger Billard-Club Thimo Troks” spielte. Nur ein zusätzlicher Partieverlust und schon wäre jede Sieg-Chance dahin. Da war also schon in der zweiten, der Achtball-Runde wieder ordentlich Druck bei der Truppe.

Dirk musste jetzt gegen Janet ran, die ist spielerisch deutlich besser und war somit favorisiert. Ihrer Favoritenrolle wurde sie denn auch klar gerecht. Sehr sachlich und taktisch clever spielend ließ sie Dirk kaum eine echte Sieg-Chance. Sicher, ein zwei Frames mehr für Dirk wären vielleicht möglich gewesen. Aber auch so zeigte er eine recht ordentliche Leistung, er spielte langsamer aber auch überlegter und sauberer. Der 6:2-Sieg für Janet geht jedoch absolut in Ordnung.

Martin traf erneut auf Roland Heß und man konnte auf einen weiteren Partiegewinn für unseren Jungstar hoffen, aber Pustekuchen! Roland bot eine erstaunlich starke Performance, spielte taktisch bärenstark und blieb dabei praktisch fehlerlos. Einzig die Breaks waren nicht so berühmt, dadurch kam auch Martin zu Chancen. Aber er schaffte es nicht, seine Bälle komplett runterzuspielen, war hier sicher auch taktisch noch etwas unbedarft. Und das nutzte der Leipziger gnadenlos aus – bis hin zum 6:1.

Souverän entledigte sich Peter Frey seiner Aufgabe gegen Uwe Seypt. Nachdem unser Mann die drei ersten Frames total dominiert hatte, war Uwe beeindruckt wie verunsichert. Einen Tisch schoss Peter auch wieder komplett weg und auch im taktischen Bereich machte er viele feine Sachen. Vor allem achtete er weitestgehend auf einen halbwegs sicheren und rechtzeitigen Ausstieg – und damit gab es kaum einen Einstieg für den Leipziger. Ein von Peter eher selten zu sehendes Leckerli war seine Acht in die Mitteltasche, die zuvor press an der kurzen Bande lag. Das war dann auch das 6:1 für Peter.

Toni spielt bekanntermaßen sehr gern gegen starke Gegener – mit Thimo ging der Wunsch so für unseren Mann also in Erfüllung. So stark wirkte dann aber der Leipziger in dieser Partie gar nicht. Blöd nur, dass unser Akteur über die Distanz gesehen immer einen Fehler mehr machte als sein Gegenüber. Trotz schön gelochter Bälle machte er aus seinen Chancen zu wenig, da wäre mehr drin gewesen! So aber trat das Erwartete ein und der Leipziger wurde seiner Favoritenrolle erneut gerecht.

Das 3:5 nach der zweiten Runde konnte schon auf´s Gemüt schlagen, ein Sieg war jetzt fast nur noch theoretisch möglich und selbst für ein Remis musste Vieles passen in der Neunball-Runde – tat es aber leider nicht.

Erstes Neunball und hoppla – Überraschung! Dirk schlägt Janet, die gar nicht so recht begriff, was mit ihr geschah. War sie sich zu sicher? Sie spielte erstaunlich offensiv mit schönen Bällen, um zum Schluss immer wieder grandios zu scheitern. Dirk wurden die Frames quasi auf dem Silbertablet serviert. Und diesmal war er auch psychologisch auf einen solchen Fall vorbereitet, nutzte die sich bietenden Gelegenheiten fast durchgehend. Sein Selbstvertrauen wuchs und ihm gelangen sogar ein paar richtig schöne Sachen (z.B. Bogenball um aus einer Sicherheit zu kommen). Janet weiß, die Niederlage ist auch in dieser Höhe absolut ok. Und Dirk weiß, die Spieltechnik bleibt eine Baustelle.

Einen Partiegewinn gegen Uwe Seypt konnte man dagegen von Toni durchaus erwarten. Der wurde es auch – und mit 8:4 auch durchaus deutlich. Aber wieder einmal war Toni mit seiner Darbietung überhaupt nicht einverstanden. Vieles lief unglücklich für den Leipziger und Toni entschuldigte sich mehrmals für den Massel, den er in dieser Begegnung hatte. Einige schöne Bälle konnten so den zerfahrenen Gesamteindruck kaum kitten. Aber: Das ist eben auch 9-Ball – und der Partiegewinn ließ uns noch eine Chance – auf jeden Fall zum Remis.

Das es mehr als ein Remis kaum werden konnte, bestätigte dann auch die Partie zwischen Martin und Thimo. Interessanter Seiteneffekt: hier waren zwei Snookerer unter sich, auch nicht so häufig im Pool-Billard. In einer spektakulären offenen Feldschlacht hauten sich die beiden nur so die (gelochten) Bälle um die Ohren. Mit einer Fehlerrate gegen Null bei Thimo. Und im Rekordtempo von etwa zwanzig Minuten war denn auch das Lochfestival vorbei, mit einem klaren 8:2-Sieg für Thimo, der hier ganz großes Kino bot und einen keinesfalls traurigen Martin zurückließ. Für den Zuschauer jedenfalls war es ein wahrer Augenschmaus.

Ebenso denkwürdig, aber in ganz anderem Sinne war der Auftritt von Peter gegen Roland. Nachdem Peter in den Partien zuvor mit einer exzellenten Technik Klasse-Billard zeigen konnte, kam es hier zu einem so drastisch seit Ewigkeiten nicht gesehenen Einbruch seines Spiels. Erst glaubte man, unser Routinier hätte ein Konzentrationsproblem, dem war aber nicht so. Ein technischer Fehler hatte sich eingeschlichen, der sein ganzes Spiel massiv runter riss – und diesen Fehler bekam er auch nicht aus seinem Stoß raus. Da hätte der Leipziger schon sehr, sehr viel falsch machen müssen, um NICHT zu gewinnen. Mit einer Durchschnittsleistung (und mehr war auch nicht notwendig) fuhr er den klaren 7:1-Sieg ein. Tja, Shit Happen´s Peter, erfreulicherweise ist der Fehler inzwischen gefunden. Aber die Niederlage hier bedeutete auch die Gesamtniederlage für die Mannschaft – bitter!

Fazit:

Es bleibt festzuhalten, dass unsere Mannschaft nicht die Qualität hat, vor allem in der Breite, um gegen Mannschaften zu bestehen, die immer wieder in der Lage sind, einen Joker zu ziehen. Sicher, hätte Peter sein abschließendes Match gewonnen, dann hätten wir ein Remis FEIERN dürfen, denn Dirks Erfolg war überraschend. Mehr wäre kaum drin gewesen. Wir müssen das also akzeptieren und dürfen uns nicht verrückt machen lassen. Die Truppe hat nämlich nicht enttäuscht und das sollten wir in unsere nächsten Spiele mitnehemn, auf denn, weiter gehts!

Euer Peter

Vereinsrangliste 1.PSC Dresden – 4.11.2014

Pl. Name Punkte Punkteschnitt Punkte +/-
1. Tilo Mittelstädt 1373 10,40 -3
2. Toni Kreibich 1116 9,88 5
3. Peter Frey 1113 9,05 1
4. Hannes Hermsdorf 1005 9,14 21
5. Ronny Sorber 758 10,11 33
6. Tobias Jäkel 703 8,08 -25
7. Jimmy Devlin 678 9,55 -21
8. Istvan Pataki 546 10,71 -36
9. Carsten Klügel 531 10,02 26
10. Bodo Lange 400 6,56 -13
11. Christian Bohle 370 8,60 -34
12. Gunter Kreibich 359 6,90 7
13. Dirk Rost 359 6,53 32
14. Martin Straßberger 138 7,26 23
15. Ronny Heimann 120 10,00 0
16. Moritz Hämpel 70 3,68 0
17. Niklas Illing 68 4,25 3
18. Kevin Nöske 31 3,00 0
19. Karsten Matthiess 28 4,80 0
20. Peter Kloppisch 25 6,25 0
21. Roland Knauth 20 6,67 0
22. Andreas Decker 19 3,80 0
23. Jan Bielski 12 4,00 0
24. Max Andermann 9 3,00 0

Anmerkung: Grau angezeigte Spieler sind aus dem Verein ausgeschieden.