Vielleicht Gold wert

Um es kurz zu machen: es war eine klare 10:2-Niederlage der zweiten Mannschaft gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer und Lokalrivalen Joes.

Schon die erste Runde machte deutlich, was die Zweite von diesem Spieltag zu erwarten hatte. Sowohl Peter (31:80), als auch Dirk (34:80) und Bodo (10-Ball: 7:1), der den in der 1. Mannschaft aushelfenden Toni vertrat – Danke an dieser Stelle noch mal! – konnten die Dominanz der übermächtigen Spieler des Tabellenführers brechen. Lediglich Tobi (dem auch eine 17er Serie gelang) hatte ansatzweise eine Chance seine Partie zu gewinnen. Aber er machte zu wenig aus seinen Möglichkeiten und so verlor auch er sein Spiel.

In der etwas knapperen (vor allem Peters 10-Ball gegen Tommy) 8-Ball-Runde wurde aus dem 0:4 ein 0:8 und es drohte ein White-Wash zu werden, was allerdings Peter und Tobi verhindern konnten.

So stand es, wie schon erwähnt, am Ende 2:10 aus Sicht der Zweiten.

Durch den Sieg von BiBaBo gegen Plauen wird sich der Abstieg in dieser Saison wohl zwischen unserer Zweiten und den Uhystern entscheiden. Aktuell ist die PSC-Zweite mit 3 Punkten (4) Rückstand auf Uhyst (7) Tabellenletzter. Das Spielverhältnis spricht dabei im Moment für die Uhyster (-46 gegenüber -50 für die PSC-Zweite).

Umso wichtiger könnten die 2 gewonnen Spiele gegen Joes werden. Denn das auf dem Zettel einfacherer Restprogramm hat die PSC-Zweite:

Restprogramme
Uhyst:
BT Vogtland (H)
Pool Leipzig (A)

PSC-Zweite:
BiBaBo (H)
Plauen (A)

Es ist also noch alles drin für unsere Zweite. Drücken wir die Daumen!!!

Marathon in Leipzig

Wenn es mal wieder länger dauert, … spielt die 2. Mannschaft des PSC im Pool Leipzig.

So in etwa könnte man den Auftritt unserer Zweiten in Leipzig zusammenfassen.
Nach verzögerter (wenn auch pünktlicher) Anreise auf Grund des Marathons und einem dadurch ohnehin schon verspäteten Beginn, dauerte bereits die 14-1 Runde sage und schreibe 3 Stunden.

Jeweils “nur” “rekordverdächtige” 53 Aufnahmen brauchten Toni und Dirk. Während Dirk sein Spiel gegen einen verbissen kämpfenden Michael mit 48-80 verlor, gelang es Toni immerhin einen schmeichelhaften 80:78-Sieg gegen Roland einzufahren. Bedenkt man die höchste Serie von 17-Bällen am Stück, muss man sich um so mehr fragen, was Toni die anderen 52 Aufnahmen gemacht hat.
Sogar noch 5 Aufnahmen mehr (58) brauchte Tobi um einen noch viel schmeichelhafteren Sieg (ebenfalls 80:78) gegen Janet einzufahren. Das einzige was bei diesem Spiel überhaupt nach Billard aussah, war Janet’s erste und höchste Aufnahme von 11 Punkten und die letzten 6 am Stück gelochten Bälle, die Tobi den Sieg brachten.
Fast genauso lange wie die 14-1-Partien dauerte Peters 10-Ball Niederlage gegen Uwe Seypt (4-7), der anscheinend am besten mit den sehr, extrem, “übelst”, verdammt, “unbeschreiblich” anspruchsvollen Tischen zu Recht kam. Auch wenn man (mit Verlaub) bei Uwe Schwierigkeiten hat, zu glauben, dass er einen Zugball spielen kann. Aber vielleicht ist genau das das Erfolgsgeheimnis auf den anspruchsvollen Tischen, wenn das eigene Spiel (durch die im Training verwendeten Scheunentore oder wodurch auch immer) so ungenau ist, dass jeder zweite Ball klappert und die zunehmende Frustration jede vorhandene Technik und Selbstverständlichkeit beim Lochen nimmt.

Nach der 1. Runde stand es also (aus PSC-Sicht äußerst schmeichelhaft) 2:2.
Die Qualität der Spiele setzte sich auch in der 8-Ball Runde fort. Tobi verzweifelte weiterhin an den Tischen und Uwe rollte die Bälle (gefühlt ohne jede Wirkung) einfach rein. Wobei man ihm zu Gute halten muss, dass er auch ein 8-Ball ausspielte. Das 6:1 für Uwe war vollkommen verdient gegen einen am Rande des Wahnsinns befindlichen Tobi.
Bei Dirk und Janet zogen sich die 8-Bälle hin und es war eine Mischung aus Lotterie und Nervenstärke wer das jeweilige Spiel am Ende gewann. In diesem Fall war es Janet, die Dirk mit 6:5 schlug.
Überzeugender waren die Siege von Peter gegen Michael (6:3) sowie von Toni im 10-Ball erneut gegen Roland (7:3). Bei diesen Spielen konnte man zumindest erahnen, wodurch sich die PSC-Zweite die Qualifikation für die Verbandsliga erworben hatte.

Damit stand es nach der 2. Runde 4:4 und der Ausflug nach Leipzig drohte doch noch einen erfreulichen Ausgang für die Zweite zu nehmen. Aber da nur Peter sein 9-Ball gegen Janet gewinnen konnte, stand es am Ende 5:7 aus Sicht unserer Mannschaft. Das Tobi bei seinem 10-Ball gegen Michael eine zwar glückliche aber dennoch klare 4:0-Führung in eine 4:7-Niederlage wandelte passte in das Bild an diesem Tage.

Um 18:30 Uhr trat einen frustrierte zweite Mannschaft den Heimweg nach Dresden an.

P.S.: Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie und Sarkasmus enthalten, die keinen fehlenden Respekt für die Qualitäten der Leipziger, sondern vielmehr eine Enttäuschung über die eigene Leistung zum Ausdruck bringen sollen.

Erster Saisonsieg für die Zweite

Es ist vollbracht,

am 10. Spieltag gelang unserer Zweiten der erste Saisonsieg. Allerdings war es ein hartes Stück Arbeit, den so wichtigen Sieg einzufahren.

In der 14-1-Runde spielte Tobi gegen den wohl besten Uhyster: Daniel Hoff. Das Tobi derzeit in guter Form ist, haben die letzten Spiele gezeigt. Aber dass er einen Daniel Hoff fast schon an die Wand spielt, damit war nicht zu rechnen. Zwar machte Daniel auch den einen oder anderen Fehler, was vor allem an dem für ihn scheinbar ungewohnt schnellen Tisch lag, trotzdem erklärt das nicht allein seine Niederlage. Denn auch Tobi nutzte bei weitem nicht alle Chancen die sich ihm boten, wofür zum Beispiel das verhältnismäßig niedrige höchste Break von 13 auf Seiten Tobi’s spricht. Dennoch machte Tobi nach 21 Aufnahmen und eigentlich ungefährdet den Sack zu.

Für Dirk, der normalerweise in der ersten Runde 10-Ball spielt, aber diesmal mit Peter tauschte, war Martin Sturm ein undankbarer Gegner. Martins lockere und offensive Spielweise kann einen Gegner sehr leicht dazu bringen, einen gewissen Schlendrian einkehren zu lassen, was Martin aber auf Grund seines Spielvermögens postwendend bestraft. Dass genau das bei Dirk passierte, ließen einige liegen gelassene Chancen vermuten. Auch war bei seinen Stößen die eine oder andere “Krücke” dabei, die man von Dirk an den letzten Spieltagen eigentlich nicht mehr gesehen hatte. So kam es, dass Dirk das ganze Spiel über einem Rückstand nachlaufen musste. Am Ende (nach 48 Aufnahmen) wurde es ein leistungsgerechtes 80:61 für den Uhyster.

Für Toni lief das 14-1 gegen Uwe Schillack nicht wie gewünscht. Das ganze Spiel war ein einziger Krampf und ein richtiger Spielfluss wollte sich nicht einstellen. Die besseren Nerven bzw. den längeren Atem (38 Aufnahmen) hatte am Ende das Uhyster Urgestein, dem immerhin eine 15er Serie gelang. 67:80 hieß es schließlich aus Sicht von Toni, dessen höchste Serie lediglich eine 8 wurde.

Mit der jungen Uhyster Nachwuchsspielerin Celine Funke hatte unser Peter eine vermeintlich leichte Aufgabe vor sich. Aber was heißt das schon, nach 12 Niederlagen am Stück. Nach der 4:0 Führung für Peter konnte man schon denken, die Entscheidung ihn heute 10-Ball spielen zu lassen war die Richtige. Zwar lief auch bis dahin nicht immer alles perfekt, aber doch wirkte Peter in seinen Aktionen ziemlich gefestigt. Allerdings gab es danach einen Bruch in seinem Spiel, so dass Celine auf 4:3 herankam und es einem schon wieder Angst und Bange um unseren Vereinsvorsitzenden werden konnte. Allerdings kniff Peter die Pobacken zusammen und erkämpfte sich ein insgesamt trotzdem verdientes 7:4. Auch wenn es vielleicht kein spielerischer Glanzpunkt war, so steht am Ende doch der erste Sieg nach langer Zeit auf dem Zettel. Alles andere war in diesem Moment egal.

Nach der ersten Runde stand es also 2:2. Alles beim Alten, was die Paarungen angeht, hieß es in der zweiten Runde.

Peter durfte sich erneut mit Celine messen. Auch wenn das Spiel dieses mal 8-Ball hieß, war der Charakter der Partie eigentlich derselbe. Allerdings hatte Peter zu Beginn des Spiels größere Probleme. Erst nach einem Rüffel seines Mannschaftskapitäns gelang es ihm, die Konzentration wiederzuerlangen und er gewann relativ ungefährdet mit 6:3. Sein zweiter Sieg an diesem Tag und zumindest für die Sieg-Quote ein gewisser Balsam.

Auch bei Dirk, war der Charakter seiner 8-Ball-Partie derselbe wie in der 1. Runde. Martin, der das Spiel mit 6:2 gewann, war an diesem Tag insgesamt eine Nummer zu groß, was aber vor allem auch daran lag, dass Dirk seine Qualitäten einfach nicht auf das grüne Tuch bringen konnte.

Daniel Hoff sann im 8-Ball gegen Tobi auf Revanche für die Niederlage im 14-1. Bei einem Endstand von 6:1 kann man diese als durchaus gelungen bezeichnen. Allerdings war das Spiel offener als das Ergebnis vermuten lässt. Der Unterschied zwischen Daniel und Tobi bestand im wesentlichen darin, dass Daniel so abgezockt war, die Chancen, die sich im boten zu nutzen, denn die Spiele liefen im Wesentlichen so ab, dass Daniel breakte und dann an der vorletzten bzw. letzten Farbe oder gar der 8 scheiterte. Daraufhin hatte Tobi durchaus die Chancen den Tisch runterzuspielen, was ihm aber, bis auf eine Ausnahme, nicht gelang.

Seine Niederlage aus dem 14-1 gegen Uwe wollte Toni nicht auf sich sitzen lassen und ihm in seiner Lieblingsdisziplin gehörig den Marsch blasen. Allerdings wurde das weitaus schwerer als er sich das vorgestellt hatte. Denn Uwe ließ sich nicht abschütteln und so kam es zum Decider. Den konnte Toni nach einem schweren Patzer des Uhysters glücklicherweise für sich entscheiden.

Damit stand nach der 2. Runde ein 4:4 auf der Anzeigetafel. Ein Unentschieden gegen einen direkten Abstiegskonkurrenten wäre für die Zweite allerdings zu wenig. Es mussten in der 3. Runde also 3 Siege her.

Den ersten Sieg, konnte erwartungsgemäß Toni einfahren. Ohne groß zu glänzen fuhr er einen nie gefährdeten 8:4-Sieg gegen Celine ein.

Den zweiten Sieg errang Tobi in seinem 10-Ball gegen Daniel, der zwar ziemlich mit dem Tisch haderte, aber trotzdem war Tobi’s Sieg nicht unverdient, denn er nutzte einfach seine Chancen.

Peter’s Sieg war auch der Spielweise Martins zu verdanken, die Peter im Vergleich zu Dirk sehr entgegenkommt. Die offensive Grundausrichtung sorgt für offene Tische, Spielfluss und ausreichend Chancen, die Peter dieses mal auch endlich wieder konsequent nutzen konnte. Peters beste Leistung seit langem brachte ihm mit 8:3 seinen 3. Sieg an diesem Tag und der Zweiten den lange ersehnten ersten Saisonsieg ein. Und dieser Sieg war nicht nur Balsam für die Quote, sondern vor allem für die in letzter Zeit arg in Mitleidenschaft gezogenen Billardseele. Und dies gilt nicht nur für Peter, sondern die gesamte Mannschaft.

Da fiel es nicht mehr ins Gewicht, dass Dirk sein 9-Ball gegen Uwe im Decider verlor. Ärgerlich für Dirk und die Statistik, aber viel wichtiger an diesem Wochenende war der erste Sieg in dieser Saison. Auf einmal sind auch die Aussichten für den Klassenerhalt der Zweiten ganz andere. Denn auch am nächsten Spieltag am 19.04. in Leipzig gegen Pool 2000, sind durchaus Punkte drin und dann kann sogar die rote Laterne abgegeben werden.

Bis dahin, gut Stoß,
Tobi

P.S.: Vielen Dank an Gunter, für das putzen der Kugeln. ;-)

PSC-Zweite schnuppert an Sensation gegen die Erste

Am Wochenende kam es gleich zum Beginn der Rückrunde zum Aufeinandertreffen unserer beiden Verbandsliga-Mannschaften. Dabei “reiste” die Erste zum “Auswärtsspiel” bei der Zweiten.

14-1:
In der 14-1-Runde trafen Toni und Carsten, der normalerweise 10-Ball spielt, aufeinander. Außerdem durfte sich Peter mit Ronny messen und im Duell der Mannschaftskapitäne traf Tobi auf Tilo. Das 10-Ball bestritten Dirk und Hannes.

In satten 45 Aufnahmen rang Toni, der zwar noch nicht wieder in Topform ist, aber doch einen gewissen Aufwärtstrend zeigte, Carsten nieder, dem man anmerkte, dass 14-1 nicht seine Lieblingsdisziplin ist. Zu viele Unkonzentriertheiten auf Carsten’s Seite ließen keine hohen Breaks (außer einer 12) zu Stande kommen, so dass Toni mit seiner 14-1-Erfahrung, das Spiel mit mehreren kleinen Breaks (max. 8) nach Hause holte. Damit war die erste kleine Überraschung perfekt.

Nicht halb so viele Aufnahmen (22) wie Toni und Carsten brauchte Ronny um Peter eine empfindliche Niederlage beizubringen. Zwar überließ Peter Ronny ein ums andere mal einen offenen Tisch, aber trotzdem muss man die dann erstmal runter schießen. Denn auch Peter hatte durchaus Chancen, konnte diese seinerseits aber nicht in wirklich hohe Breaks (max. 1o) ummünzen. Überhaupt hatte man den Eindruck, dass Peter mehr mit sich selbst und dem Billardgott, statt mit seinem Gegnern kämpfte. Was sich an diesem Tag auch in seinen anderen Partien fortsetzte.

Das Duell der Mannschaftsführer ging glücklich aber dennoch verdient an Tilo. Der hatte aber seine liebe Mühe mit dem offensiven Spiel von Tobi und den giftigen Mitteltaschen, die seine Lochversuche ablehnten. Es entwickelte sich ein Spiel auf gutem Niveau, dass mehr von Tobi bestimmt wurde, als man es vorher gedacht hätte. Mit ein bisschen mehr Glück, mehr Ruhe im Breakbuilding und dem diesmal ausgebliebenen höheren Break (heute “nur” 10) hätte es vielleicht reichen können. So aber gewann Tilo nach soliden 25 Aufnahmen und einer höchsten Serie von 14 (da war mehr drin) mit 80-72.

Im 10-Ball zeigte Hannes gegen Dirk eine starke Leistung. Mit präzisen Safes und souveränem Lochspiel ließ er Dirk in keiner Phase des Spiels zur Entfaltung kommen und gewann hoch verdient mit 7-2, was eine 3-1 Führung für die Erste nach dieser Runde bedeutete.

8-Ball:
Die 8-Ball-Runde mit den Spielen Dirk-Ronny, Peter-Tilo und Tobi-Hannes sowie dem 10-Ball zwischen Toni und Carsten brachte die eine oder andere Überraschung.

Zwar schoss Ronny gegen Dirk das erste Spiel direkt vom Anstoß weg aus, doch danach war es mit der Herrlichkeit in seinem Spiel auch schon wieder vorbei. Zu viele Fehler sowie Dirk’s abgezocktes Nutzen der Chancen führte zur ersten großen Überraschung in dieser Runde. Selten hat man Dirk auch in den entscheidenden Szenen so sicher und nervenstark gesehen wie in diesem Spiel, so dass sein 6-4 Sieg absolut in Ordnung ging, was auch der eigentlich favorisierte Ronny neidlos anerkannte.

Ein ganz anderes Bild zeigte sich im Zweiten 8-Ball. Dort brauchte sich Tilo gegen einen an diesem Tag (zwar von Rückenschmerzen beeinträchtigten, aber trotzdem) indisponierten Peter nicht sonderlich anstrengen, um zu einem auch in der Höhe verdienten 6-1 zu kommen.

Das 8-Ball zwischen Tobi und Hannes war in der ersten Phase des Matches sehr ausgeglichen. Keinem der beiden Spieler gelang es, ein Spiel auszuschießen, so dass nahezu jedes Spiel bis zum 4-3 für Tobi (nach 3-2-Führung für Hannes) gleich ablief. Ein Spieler begann den Tisch runterzuspielen, doch bei der vorletzten oder letzten Farbe blieb dieser hängen und wurde anschließend vom anderen ausgesafet und verlor das Spiel. In den letzten beiden Spielen zeigte Tobi jedoch die größere Nervenstärke, bzw. gelang es Hannes dieses mal nicht seinen Gegner safe zu stellen, so dass Tobi 4 Frames in Folge und damit auch das Spiel gewann. Endstand 6-3.

Das Carsten gegen den abgehockten 10-Ball-Profi mehr bringen muss als nur solide zu lochen zeigte sich relativ schnell. Bei nur noch 4 oder 5 verbleibenden Bällen besitzt Toni so viel Routine, dass er sich diese Spiele nicht mehr nehmen lässt. So gewann Toni auch das Zweite Match gegen einen sehr unkonzentriert spielenden Carsten. Diesmal stand es am Ende 7-3, wodurch nach der zweiten Runde auf einem ein 4-4 auf dem Spielberichtsbogen stand. Das bedeutete das sich die erste in der letzten Runde doch etwas strecken musste, um den von allen erwarteten Sieg zu erreichen.

Dirk beim 9-Ball-Break

9-Ball:
In der abschließenden Runde spielten Peter gg. Hannes, Toni gg. Tilo sowie Dirk gg. Carsten 9-Ball, während sich Tobi und Ronny im 10-Ball messen durften.

Wie schon in den beiden Runde zuvor wollte Peter gegen Hannes kaum etwas gelingen. Wozu er in der Lage ist, zeigte er aber gleich im ersten Frame, als er diesen wie im Lehrbuch runterspielte und mit 1-0 in Führung ging. Was danach kam ist eigentlich nicht zu erklären. Denn alle nachfolgenden Spiele gewann Hannes. Sicher lief es wieder einige Male unglücklich für Peter, aber trotz allem Respekt für Hannes, lässt sich Peter normalerweise nicht für 8 Frames hintereinander aus dem Spiel nehmen. Aber wenn dieser Spieltag ein was Positives für Peter hatte, dann die Gewissheit, dass es von nun an nur noch aufwärts gehen kann. Und das ist auch bitter nötig, um die Zweite wieder in die Erfolgsspur zurückzuführen, denn dafür braucht diese einen Peter in Normalform, der mit einem Lächeln im Gesicht und einem butterweichem Stoß, jeden Gegner niederringen kann.

Wie in Tobi’s 14-1 konnte auch Toni in seinem 9-Ball gegen Tilo lange (bis zum 6-6) gut mithalten, aber am Ende (6-8) setzte sich die Routine, “Arschruhe” und nicht zuletzt die Klasse von Tilo durch. Trotzdem eine starke Leistung von Toni.

Was Carsten im 9-Ball gegen Dirk teilweise akustisch von sich gab, war nicht mehr nur an der Grenze der Unsportlichkeit, sondern teilweise schon darüber hinaus. Carsten, das hast du nicht nötig! (Ausrufezeichen). Und auch wenn Dirk sich nach eigener Aussage nicht davon beeinträchtigen ließ, lässt der Spielverlauf vermuteten, dass das nicht ganz stimmt. Denn auch Dirk hat im 9-Ball inzwischen die Klasse, Spiele aus eigener Kraft zu gewinnen. Am Ende wurde es ein 8-5 für Carsten.

Im 10-Ball gegen Tobi baute Ronny zwar den einen oder anderen Fehler ein, aber das war nicht allein der Grund für seine Niederlage. Mit sauberem und sicherem Spiel gelang es Tobi immer wieder, Frames zu gewinnen. Auch das Endergebnis (7-4) ist in dieser Höhe nicht unverdient. Zumal Tobi beim stand von 6-3 die 10 wunderschön als langen Bänder lochte, allerdings der Weißen soviel Zug (weicher Stoß) mitgab, dass diese laaaangsam und gemächlich den Weg in die Tasche fand. So musste Ronny seine Gratulation abbrechen und es kam zu einen weiteren Frame.

Somit stand das Endergebnis fest. 7-5 für unsere Erste. Damit setzt sich ein Stückweit auch die Hinrunde fort: Die Erste gewinnt ohne den ganz großen Glanz, aber dennoch souverän einen Großteil der Spiele und darf weiterhin vom Aufstieg träumen, auch wenn es schwer wird, die 4 Punkte Rückstand auf die zwei führenden Mannschaften aufzuholen. Währenddessen verliert die Zweite immer wieder knapp und teilweise auch unglücklich ihre Spiele. Sicher, wenn man bei 8 Spielen nur ein Unentschieden erreicht und den Rest verliert, ist man verdient Letzter, aber die Ergebnisse der Saison spiegeln nicht immer das Leistungsvermögen der Mannschaft wieder.

Weiter geht es am Sonntag den 1.3. Dann fährt die Zweite zum Tabellenzweiten nach Plauen ins Vogtland, während die Erste zu Hause den Vorletzten BiBaBo aus Leipzig empfängt.

Bis dahin,
Gut Stoß,
Tobi

Saisonabschluss

In der Begegnung am Samstag hat Meißen 1 die glasklare Favoritenrolle inne aber das hat nichts zu bedeuten, denn im Hinspiel schlugen die Porzellanstädter die Dresdner “nur” mit 9:3, und das gegen in ersatzgeschwächter Besetzung antretende Gegner.
Doch diesmal kann die erste Mannschaft mit Topbesetzung aufwarten! Mal schauen was da geht!

Die am Sonntag folgende Begegnung der zweiten Mannschaft gegen die Stadtrivalen aus dem Joes verheißt ein spannendes Derby. Denn die Mannen vom Joes brauchen drei Punkte und ein bisschen Glück um nicht doch noch abzusteigen und die PSC’ler haben die Ambitionen den 2. Tabellenplatz klarzumachen!
D.h. es wird auf jeden Fall eine umkämpfte Partie, in der zwar Joes ein Heimspiel hat aber gleichzeitig unter Zugzwang steht. Ergo: leicht zum PSC tendierende Favoritenrolle beim PSC.

Beide Partien starten jeweils auswärts um 11 Uhr …

Meißen 1 vs. PSC 1 in der Bowlingarena auf der Südhöhe und

Joes 2 vs. PSC 2 im Joes auf der Mügelner Straße.

Es wird spannend!
Bis dahin, Gut Stoß!

Pflichtsieg gegen das Tabellenschlusslicht

Natürlich kann die Favoritenrolle auch zur Bürde werden. Aber erstens wollte unsere Mannschaft genau dahin, dass die Gegner spielerisch beeindruckt werden. Und zweitens wurde unsere Truppe dieser Rolle auch vollauf gerecht. Schade natürlich, dass in jeder Runde immer einer unserer Aktiven kampflos gewann. In der Auftakt- der 8-Ball-Runde traf es Hannes Hermsdorf, der leider zuschauen musste. Hier nun die weiteren Partien:

Tobias Jäkel – Martin Pfauter 2 5:

Unser Kapitän traf in dieser Begegnung auf den spielstärksten wie auch engagiertesten Gästespieler. Vielleicht war die verschossene acht von Tobias im ersten Frame ein Schlüsselmoment der Partie, denn er lies fortan die Sicherheit in seinem Spiel vermissen, Martin Pfauter dagegen spielte durchgehend konzentriert, ja dominierend. Erst im vierten Frame gelang unserem Mann ein schwer erkämpfter Erfolg aber in einen Spielfluss kam er auch danach nicht. Und jeder weiß, wenn es mal nicht läuft, kommt auch noch Pech dazu. In Frame sieben stellte Tobias die Weiße gut über die Bande auf schwarz … doch wie von Geisterhand bog die Weiße plötzlich in Richtung Mitteltasche ab und verschwand. Das war das Ende einer für Tobi verkorksten Partie.

Christian Bohle – Torsten Jockisch 5 1:

Christian war seinem Gegner spielerisch klar überlegen, wobei auch zu sagen ist, dass Torsten Jockisch völlig indisponiert in Dresden auftrat. Wenn Christian einen Fehler machte, antwortete Torsten mit zweien. So kann man natürlich nicht gewinnen. Christian sollte es also recht sein und er gewann klar, wenn auch ohne Glanz.

Toni Kreibich – Eric Dase 5 6: (10-Ball)

Toni schüttelte nur den Kopf nach dieser Partie, in der er seinem Gegner spielerisch klar überlegen war – und trotzdem verlor. Will man Eric Dase einen Vorwurf machen, dass er sich der spielerischen Nachteile bewusst war und sen Spiel entsprechend gestaltete? Sicher nicht. Der Leipziger suchte konsequent die schnelle Entscheidung, das heißt, die zehn per Kombination zu lochen. Vier mal konnte er damit Frames gewinnen! Wenn es taktisch für Toni keine Möglichkeiten gab, die  Kombis zuvor zu entschärfen, dann sollte er dieses Spiel abhaken.

Ein 2:2-Zwischenstand, noch dazu mit quasi Freilos. Damit konnte unsere Truppe kaum zufrieden sein, sie musste und sie würde sich in der 9-Ball-Runde steigern.

Hannes Hermsdorf – Eric Dase 7 3:

Spielbericht steht noch aus.

Peter Frey – Martin Pfauter 7 4:

Unser Mannschaftsältester scheint aus seinem – vor allem mentalen – Tief heraus zu sein, denn das sah doch sehr ansehnlich aus. Sein Lochspiel war sehr gut und das Stellungsspiel verbessert. Und er wägte gut die Risiken ab, spielte mehrfach zwingende Sicherheiten Damit konnte er Martin Pfauter, der anfangs sehr gut gegenhielt, mit zunehmender Spielzeit sichtlich beeindrucken. Der Leipziger wurde am Ende klar dominiert.

Christian Bohle – Torsten Jockisch 6 2: (10-Ball)

Das war eine Wiederholung von Christians Spiel aus der 8-Ball-Runde. Er hatte starke Momente im Lochspiel wie auch im Sicherheitsspiel, aber er vergeigte auch immer wieder Schlüsselbälle. Das wäre gegen einen halbwegs landesligatauglichen Kontrahenten wahrscheinlich schief gegangen. Torsten Jockisch aber stand völlig neben sich, machte einfachste Fehler und verlor so klar.

Ein 6:2 nach Runde zwei, das sah doch schon bedeutend besser aus. In der 14+1-Runde galt es nun, den Erfolg standesgemäß zu gestalten, und auch das sollte gelingen.

Toni Kreibich – Torsten Jockisch 70:47:

max. Breaks: Toni 13, Torsten 10

Eine Farce nannte Toni diese Partie, in der sich sein Gegner, so hatte es den Anschein, völlig gehen ließ. Torsten Jockisch war nach den beiden Vorpartien völlig entnervt und wollte es nur noch hinter sich bringen. So gesehen waren seine 47 Punkte sogar erstaunlich. Aber eine Chance auf den Partiegewinn hatte er gegen Toni so natürlich niemals. Unser Akteur spielte ordentlich sein Pensum runter und hatte nach 26 Aufnahmen den Erfolg im Kasten.
Tobias Jäkel – Eric Dase 70:43:

max. Breaks: Tobias 11, Eric 11

Erneut ein beeindruckendes 14+1 von Tobias, wenn gleich sein Gegner nicht richtig gegenhalten konnte. Aber absolut positiv anzumerken: Auch der Leipziger spielte offensiv, bemühte sich um die Spielentwicklung. So konnte man ein attraktives Spiel beobachten. Das bessere Breakbuilding unseres Kapitäns war dann der entscheidende Faktor zum klaren Sieg, der bereits nach 20 Aufnahmen in trockenen Tüchern war.

Dirk Rost – Martin Pfauter 0:6 (10-Ball):

Diese Niederlage tat unserem Dirk Rost sehr weh. Er hatte, vor allem mit Unterstützung von Hannes Sauer aus unserer ersten Mannschaft, seine Technik vollständig umgestellt und damit im Training bereits bemerkenswerte Fortschritte erzielt. Doch hier, erstmalig in einem Ligaspiel angewendet, griffen die Automatismen (NOCH!) nicht, sodass Dirk gegen den besten Leipziger am heutigen Tag auf verlorenem Posten stand. Martin Pfauter gewann, nicht fehlerfrei spielend, trotzdem klar und verdient. Dirk gab sich dennoch nie auf und wird sich trotz der Klatsche bestimmt nicht von dem eingeschlagenen Weg abbringen lassen. Kopf hoch, Dirk!

Fazit:

Unsere Mannschaft landete einen Arbeitssieg gegen eine Gästemannschaft, der sie in allen Belangen überlegen war, spieltechnisch, taktisch wie auch mental. Sechs Akteure unserer Zweiten bekamen Spielpraxis und sammelten weitere wertvolle Erfahrungen. Eindrucksvoll vor allem der 14+1-Erfolg von Tobi, gewohnt stark auch Tonis Auftritt in dieser Disziplin. Peter ist wieder zurück, auch seine Leistung am Folgetag in der Verbandsliga bewies das. Christian und Hannes beherrschten ihre Kontrahenten, wenngleich diese kein Landesliga-Format nachwiesen. Dirk musste Lehrgeld bezahlen, aber seine Trainingsleistungen werden sich in der Zukunft auszahlen. Unsere Zweite hat das Ziel, Rang zwei, weiter fest im Fokus und wird deshalb auch zum Saisonabschluss beim Stadtrivalen Joes mit aller Konsequenz den Sieg anstreben.

Vorletzter Spieltag in der Verbandsliga

Es traten an: Tilo, Gunter, István und Peter – als Ersatz und Verstärkung aus der Zweiten Mannschaft -.
Der Gegner war das Billard Team Vogtland, die Ersatzgeschwächt antraten.

In Runde 1, bewies István, dass 10-Ball eines seiner Stärken ist und gewann deutlich mit 7:2.
Gunter ist leider noch nicht wieder im Spiel drin und spielt zu unsicher, bis zum 2 zu 2 ausgeglichene Partie aber dann verlor er doch 2:6.
Tilo war nicht ganz zufrieden mit seinem Spiel, er hätte gerne 6 zu 0 gewonnen. Aber leider schenkte er ein paar Mal die Spiele weg, dann war es doch nurein 6:3. ;-)
Und Peter? Er war wieder da! Ruhig, ohne Verzweiflungstaten kämpfte er wie ein Löwe … am Ende wurde er für seine Hartnäckigkeit belohnt, 6:5.

In der 2. Runde war es dann ein kleiner Knick und etwas ausgeglichener.
István spielte heute nur gegen einen Gegner, genauso wie Peter ;-)
Er gewann sein 9Ball in Rekordzeit mit 8:0, mit der Gesamtzahl von 3 An/Aus in ca. 25 min!
Peter gewann diesmal sogar souverän und geduldig, 8:4.
Tilo spielte heute nicht so gut, das lag wahrscheinlich auch an seiner Müdigkeit, so verlor er gegen einen Glücksritter von Gegner mit 4:7.
Gunter lag sogar mit 5:1 vorne, bis dahin hatte er seinen Gegner im Griff. Vorallem mit seinem gekonnt taktischen Spiel hielt er den Druck aufrecht, aber in der Mitte des Spiels lief es doch etwas glücklich für seinen Gegner. So ist das, wenn man kein Glück hat und dann auch noch Pech dazu kommt, 6:8.

Nun stand es nach den ersten beiden Runden 5 zu 3 für die PSC’ler, es mussten also unbedingt noch zwei Siege her!

Runde 3.
Wenn man nun bei Gunter auf dem Tisch zuguckte, hätte man nie geglaubt, dass da ein Verbandsligaspiel am laufen war…sinnloses Rumgehämmere und verschossene Bälle auf beiden Seiten, ein ewiges hin und her. Gunter verliert leider auch hier, .
István hatte scheinbar in den letzten beiden Spielen sein Pulver schon fast verschossen, so sah es zumindest streckenweise aus bei ihm. Ein Spiel ohne Glanz und Gloria, was er aber trotzdem mit nach Hause nahm, 100:41.

Da war schonmal das Unentschieden, aber das reichte den Dresdnern natürlich noch nicht! Vorallem nicht gegen den Tabellenletzten und nicht zu Hause!

Tilo kämpfte mit der Müdigkeit und mit den letzten 6 Bällen und Peter war auch schon schwerfällig und nicht glücklich mit dem zerfahrenen Spiel.
Aber die beiden erfahrenen Spieler bewahrten die Ruhe und erkämpften beide in ihren Partien die Siege und damit den 8 zu 4 Gesamterfolg der Mannschaft!

FAZIT:

Die Saison ist fast vorbei und man kann sagen, dass die Erste Mannschaft – letztlich mit Unterstützung des gesamten Vereins – eine erfolgreiche Saison hinter sich hat! Immerhin 4 Siege, 3 Unentschieden und nur zwei Niederlagen!

Gegen Meißen am letzten Spieltag wird natürlich nochmal richtig gekämpft, aber man kann davon ausgehen dass es doch eine deutliche Sache werden wird.

Ich bedanke mich im Namen der Ersten Mannschaft schon jetzt bei all den Aushelfern, Supportern und Verstärkern, die immer mit aller Kraft dabei waren! Danke!

Nächste Saison wird definitiv ausgeglichener und härter!

Danke auch an das POOL-Team …

Bis dahin, Gut Stoß!

der Ischti war’s

Spielanzetzungen findet Ihr hier!

PSC-Zweite gegen POOLS richtig stark

Ganz erstaunlich, wie die Mannschaft nach dem Weggang von Andreas Bahr nun auch den Ausfall von Peter Frey kompensieren sollte. Peter fühlte sich seit Wochen indisponiert und bat um eine Auszeit, stand aber der Mannschaft für den Notfall zur Verfügung. Dafür bekam ein neues Gesicht seine Feuertaufe in der Landesliga, Roland Knauth durfte erstmalig mit um Ligapunkte kämpfen. Und Christian Bohle konnte diesmal über die volle Distanz gehen, sprich drei Spiele absolvieren.

Die 8-Ball-Runde wurde zum gelungenen Auftakt eines erfolgreichen Spieltages, hier nun die Einzelheiten:

Christian Bohle – Janet Hummel 5:0:

Im Hinspiel war Janet Hummel gesundheitlich gehandicapt und daher in ihrer Leistung schwer einzuschätzen. Daher war schon zu erwarten, dass sie diesmal stärker auftreten würde, was aber überraschenderweise nicht geschah. Sie verschoss einfache Bälle und hatte Probleme sauber zu stellen. Christians Leistung lässt sich deshalb schwer beurteilen, seiner Kontrahentin jedenfalls war er in allen Belangen überlegen. Locker fuhr er einen 5:0 – Sieg ein.

Tobias Jäkel – Tim Kepper 5:2:

Einerseits offenbarte diese Partie, dass unser Mannschaftsführer heute wohl spielerischen Glanz vermissen lassen würde. Auf der anderen Seite, war sein Spiel gegen Tim Kepper eine Demonstration, wie man, auch wenn es nicht so flutscht, Spiele gewinnen kann. Der Leipziger sah über weite Strecken spielerisch sogar besser aus, aber ihm fehlte genau das Quentchen Konsequenz bei entscheidenden Bällen, eben die Wettkampfhärte, die immer charakteristischer für Tobis Spiel wird. Und so gewann unser Mann am Ende sicher.

Roland Knauth – Sven Seifert 1:5:

In seinem Premieren-Spiel bekam Roland gleich mal eine ganz harte Nuss vorgesetzt. Sven Seiferts Spielqualität darf man getrost mindestens auf gehobenem Verbandsliga-Niveau qualifizieren und so hatte unser Neuling von Anfang an einen schweren Stand. Zumal er aus nachvollziehbaren Gründen die Ruhe vermissen ließ, die man gerade gegen solche Gegner zur Wahrung einer Sieg-Chance benötigt. Die Niederlage war klar aber weitem kein Beinbruch.

Toni Kreibich – Wolfgang Kerkemeier 6:0 (10-Ball):

Dieser Partie ging eine kleine humorige Episode voraus, als nämlich Wolfgang Kerkemeyer bei der Bekanntgabe der Paarungen fragte, wer Toni ist. Der allgemeine Tenor nach dieser Auseinandersetzung war, dass der symphatische Leipziger diese Frage wohl nicht nochmal stellen wird. Toni Kreibich spielte ein blitzsauberes 10-Ball, konsequent jede Chance nutzend, auch schwere Bälle sicher lochend. Es war vielleicht sein bisher bestes 10-Ball überhaupt, erspielt gegen einen starken Landesligaspieler. Klasse-Leistung, Toni!

Man kann wirklich sagen, dass unsere Mannschaft in der Auftaktrunde richtig gehend dominant aufgetreten war und vor Selbstvertrauen strotzte, als es in die 9-Ball-Runde ging. Diese verlief dann aber weit ausgeglichener.

Toni Kreibich – Sven Seifert 6:7:

Das war ganz sicher keine schlechte Partie, die Toni Kreibich hier ablieferte, aber gegen den mit Abstand besten Akteur der Leipziger Pool-Truppe reichte es nicht. Faszinierend war es schon, dem offensiven attraktiven Spiel von Sven Seifert zuzuschauen, obwohl auch bei ihm nicht alles fehlerfrei ablief. Der spielte mit offenem Visier, voller Selbstbewusstsein und quasi ohne jedes Safety-Spiel. Toni hatte dann in der zweiten Spielhälfte eine richtig starke Phase, als er Tische wunderbar abräumte. Insgesamt bleibt aber anzuerkennen, dass der Sieg für den Leipziger verdient war.

Tobias Jäkel – Wolfgang Kerkemeyer 7:5:

Der routinierte Leipziger straffte sich und setzte Tobi vor allem in der ersten Spielhälfte unter Druck, beherrschte taktisch das Geschehen. Als er beim Stand von 5:3 unseren Mann gefährlich nah an den Rand einer Niederlage brachte, machte es bei Tobias aber Klick und der zeigte nun sein bestes Billard an diesem Tag. Völlig im Tunnel ließ er Wolfgang Kerkemeyer keine Chance mehr und gewann vier Frames am Stück, bis hin zum 7:5 Erfolg. Starke Leistung!

Roland Knauth – Janet Hummel 7.6:

Nachdem unser “Neuling” im vorherigen Spiel gegen einen geradezu übermächtigen Gegner ankämpfen musste, wartete mit Janet Hummel eine lösbare Aufgabe. Schnell erkannte Roland, dass bei der Leipzigerin nicht allzuviel zusammenlief. Das lies sein Spiel sicherer und selbstbewusster werden, sodass er schnell auf 6:0 davonzog. Nun aber zeigte sich, dass unserem Mann noch Wettkampfpraxis fehlt. Der Leichtsinn schlich sich ein und Janet kämpfte hartnäckig um jeden Frame, bis es tatsächlich 6:6 stand. Emotionell aufgeladen und mit zitternden Händen rettete sich dann aber Roland noch zum Partiegewinn über die Ziellinie. Herzlichen Glückwunsch Roland, zum ersten Ligaerfolg!

Christian Bohle – Tim Kepper 5:6:(10-Ball)

Christian nahm erstmal den Lauf seines Auftakt-Matches mit, spielte locker und gleichzeitig konzentriert und führte mit 2:0. Tim Kepper hielt allerdings deutlich stärker dagegen, als vorher Janet Hummel und Christian konnte sein gutes Spielniveau nicht mehr halten. Obwohl der Leipziger vor allem kämpferisch beeindruckte, hatte unser Mann ausreichend Sieg-Chancen. Doch sowohl taktisch, das Stellungsspiel auf die 10 ließ zu wünschen übrig und der abschließende (riskante) Lochversuch misslang mehrfach, als auch mental, zeigte Christian die auch ihm selbst bekannten Schwächen. Was aber auf keinen Fall heißen soll, dass er enttäuschte. Wie dem auch sei, am Ende war es eine Nervenschlacht, die unser Mann knapp verlor.

Die Partien in Runde zwei wurden also gütlich geteilt. Die Grundlage für einen erneuten Heimsieg war gelegt, zwei Siege galt es dafür noch in der 14+1-Rundeeinzufahren. Es wurden dann sogar drei, die teilweise schwer erkämpft wurden.

Toni Kreibich – Tim Kepper 70:23 max. Breaks: Toni 19, Tim 8

Es ist keine drei Monate her, dass sich ein geknickter Toni Kreibich nach Hause schlich, nachdem ihn ein übermächtiger Gegner nach 10 Aufnahmen vom Tisch geschickt hatte. Wie sich doch die Zeiten ändern. Diesmal war es Toni, der seinen Gegner nach allen Regeln der Kunst beherrschte und in 14 Aufnahmen demontierte. Es ist anzumerken, dass Tim Kepper durchaus gutes Landesliga-Niveau verkörpert. Aber gegen das beste Break-Building, was uns Toni bislang präsentierte, war kein Kraut gewachsen. Da fällt es auch nicht ins Gewicht, dass im mittleren Drittel unser Akteur die Zügel etwas schleifen ließ. Insgesamt war es  eine bärenstarke Leistung Tonis!

Tobias Jäkel – Janet Hummel 70:54 max. Breaks: Tobias 12, Janet 7

Janet Hummel hatte in ihren bisherigen Partien keine Bäume ausgerissen, weshalb unser Tobias klarer Favorit in diesem 14+1 war. Aber die Souveränität ließ er in diesem Spiel vermissen, sein Spiel wirkte unkonzentriert, fast bis zur Spielmitte lief er gar einem Rückstand hinterher. Dann plötzlich zauberte er, wie aus dem Nichts, ein 12er Break aus dem Hut. Bis dahin hatte Janet gut gegengehalten, aber nun gab es einen kleine Bruch in ihrem Spiel. Trotzdem blieb es auch danach ein rechter Krampf. Tobis Sieg war ohne Frage verdient, aber er weiß sicher selbst: Das hätte auch ins Auge gehen können!

Christian Bohle – Wolfgang Kerkemeyer 70:65 max. Breaks: Christian 15, Wolfgang 11

Die Partie begann wie nach Maß für Christian Bohle, der, nach einem misslungenen Lochversuch Kerkemeyers beim Öffnen des Pulks, sofort ein 15er Break zelebrierte. Danach wurde es ein Kampfspiel gegen den routinierten und nach seinen vorherigen Niederlagen hoch motivierten Altmeister der Leipziger. Beide zeigten gutklassiges Landesliga-Niveau und man darf Christian ein Kompliment machen, dass er diesen Kampf bestanden hat. Aber, das ist auch zu sagen: Christian muss unbedingt seine Nerven dauerhaft in den Griff bekommen, die von ihm gezeigten Emotionen waren teilweise grenzwertig und schmälern logischerweise seine ansonsten gute Leistung.

Roland Knauth – Sven Seifert 3:6 (10-Ball)

Nachdem Roland Knauth schon in der Auftaktpartie Sven Seifert als enorm starken Gegner erleben durfte, wusste er ja, was auf ihn zukam. Der Leipziger gewann natürlich hochverdient und souverän. Sein Loch- und Stellungsspiel, sein taktisches Repartoire war einfach eine Klasse besser. Respekt aber, wie sich Roland der Niederlage entgegenstemmte, sich nie aufgab.

Fazit::

Ganz erstaunlich, wie sich diese Mannschaft weiterentwickelt hat. Sie ist inzwischen auch in der Breite so stark, dass sie Ausfälle einzelner Akteure gut kompensieren kann. Man darf nicht vergessen: Der Tabellenzweite wurde deutlich bezwungen! Tonis Leistung provoziert Übertreibungen, aber er zeigt zunehmend exellentes und mehr als gehobenes Landesliga-Niveau. Tobias ist ein Siegspieler allererster Güte, gewinnt auch viele diffizile Partien. Christians Spielqualtiät hat sichtbar gewonnen und auch wenn Roland es vielleicht nicht so sieht: Er hat einen guten Einstand gegeben. Die Truppe ist so stark, dass sie ihr Saisonziel neu definiert hat: Platz 2. Zwei Dreier an den Abschluss-Spieltagen wird die Mannschaft deshalb mit aller Konsequenz anstreben.

Langer, sommerlicher Verbandsligaspieltag in Leipzig

Nach dem Einspielen fingen kurz nach 11 mit den Partien der ersten Runde an. Leider mussten wir für diese Runde noch auf Hannes verzichten, denn er war seperat gefahren und musste erst noch den Weg ins POOL, durch Leipzig’s Straßen, finden. :)

Kurz um, 1. Runde.

8-Ball + 10-Ball:

Bodo kassierte, im 8-Ball, leider eine allzu deutliche Niederlage gegen den Youngster Sascha … 1:6.

Christian hatte mit Roland einen sehr routinierten und sehr langsamen Gegner gezogen, der ihn auch stark in sein Spiel mit einbezog. D.h. er diskutierte mit Christian über Stellungen und brachte damit, den sowieso noch nicht so erfahrenen Dresdner, noch mehr aus dem Konzept. Das ist nunmal Taktik, das gehört auch dazu, aber man darf sich nicht darauf einlassen! … 3:6.

István durfte gegen Konrad, einen Snookerspieler (2.Bundesliga, POOL 1). im 10-Ball antreten. Allerdings wirkte Konrad etwas unsicher in diesen frühen Morgenstunden und ließ ab und an ein paar Bälle klappern, so dass István nicht all zuviel Mühe hatte seinen Gegner zu beherrschen … 7:2.

Erster Punkt für Dresden und Tilo spielte noch gegen Basir. Eine taktische und langsame Partie, die der amtierende 8-Ball Landesmeister, mit seiner enormen Erfahrung und der taktischen Zermürbung des Gegners, doch noch gewann … 6:5.

2 zu 2 nach Runde 1 und es ging weiter so, nicht nur die Ausgeglichenheit sondern auch die Dauer!

2. Runde.

9-Ball + 10-Ball:

Hannes, der nun den Weg gefunden hatte, war nach dem Einspielen – wo es gut lief – und dem ersten Spiel – einem An/aus – total neben der Spur … 5:8.

Bodo hatte ebenfalls keinen allzu guten Tag erwischt und zudem kam noch hinzu, dass er es mit den stärksten Gegnern zu tun hatte. Basir zeigte nach der zerfahrenen Partie gegen Tilo, all sein Können! Bodo konnte nur zu gucken … 1:8.

Tilo war, im 10-Ball, diesmal etwas schneller (etwas!). Aber trotzdem musste er hier wieder all seine Erfahrung und all sein taktisches Geschick auspacken, umSascha paroli zu bieten … 7:6.

Diesmal war es István, der sehr lange brauchte. Vorallem nachdem er noch tönte: “Wenn man alles wegschießt und seinen Gegner nicht an den Tisch kommen lässt, dauert es nicht so lange!” ;-D
Die ersten vier Spiele war István nicht anwesend und fing mit einem 0 zu 4 Rückstand an. Nachdem er sich dann doch noch fangen konnte, lochte er 6mal in Folge die 9 und lag dann nach langem und niedrigklassigem Spiel 6 zu 4 vorne. Danach wurde es noch schlimmer, also spielerisch. Aber die Ziellinie erreichte er dann doch noch eher als Roland … 8:6.

Kurz nach dreiviertel 4, begann dann die letzte entscheidende Runde.

14/1 + 10-Ball:

Symptomatisch für diesen Tag waren dann auch die überdurchschnittlich langen Partien, mit einem Durchschnitt von 44 Aufnamen.

Hannes hatte keine wirkliche Chance gegen Sascha … 71:100.

István spielte wieder gegen Konrad, der diesmal befreiter aufspielte und durchaus sicherer im Lochen war als noch in der ersten Runde. Am Ende kann man nur fragen, wie man mit einer HS von 6 Bällen doch gewinnen kann!? István konnte es, allerdings sollte man nicht näher darauf eingehen wie!? … 100:83.

Christian hatte es nun mit Basir zu tun, der in der Liga im 10-Ball noch ungeschlagen ist. Christian hatte außerdem noch den Tisch gegen sich, also eindeutig eine ungleiche Partie … 4:7.

Wiedereinmal hätte Tilo den Preis des langsamsten Gegners verdient ;-)
Aber es lag ja nicht nur an unserem Spieler, sondern auch an Roland. Hier hatten sich zwei gesucht und gefunden! Wiederauflage des 14/1 Spiels aus der Hinrunde, wo Roland gewinnen konnte – ähnlich langwierig – und nahe am Rekord der längsten Partie zwischen den beiden aus dem Finale der 8-Ball LM. Nach nun mehr 56 Aufnahmen war die Partie gegen 18 Uhr am Samstagabend, für die Dresdner entschieden … 100:81.

Damit der Entstand, mit dem gewonnenen Unentschieden (6 zu 6).

Fazit:

Nach einem sehr langen, 7-stündigen Spieltag haben wir doch noch ein Unentschieden geholt und somit einen Punkt aus Leipzig entführt. Damit betonieren wir den 3. Platz in der Liga.

Leider hatten Hannes, Bodo und Christian heute keinen guten Tag erwischt, dafür haben Tilo und István die Kastanien aus dem Feuer geholt! ;-)

Es bleibt damit zu konstatieren, dass wir nach wie vor eine deutliche Personaloptimierung brauchen, um nächste Saison die Klasse halten zu können!

Ansonsten einen Dank an die überaus fairen Leipziger und die nette Bedienung :-)

Grüße und Gut Stoß!